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Schifffahrtskaufmann – Gehalt & Verdienst

Dein zukünftiges Gehalt ist für deine Berufswahl ein wichtiges Kriterium. Was du als Schifffahrtskaufmann in Ausbildung und Beruf verdienen kannst, verrät dir der Gehalts-Check.

Gehalt in der Ausbildung

Dein Gehalt in der Ausbildung hängt davon ab, ob dein Ausbildungsbetrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist, in welcher Branche und in welchem Bundesland du beschäftigt bist.

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In einem Ausbildungsbetrieb, für den der Tarifvertrag für das Transport- und Verkehrsgewerbe gilt, kannst du abhängig von deinem Bundesland ganz unterschiedliche verdienen. Folgende Ausbildungsvergütungen sind derzeit möglich:

  • im 1. Ausbildungsjahr 300 bis 900 Euro brutto
  • im 2. Ausbildungsjahr 350 bis 950 Euro brutto
  • im 3. Ausbildungsjahr 400 bis 1.000 Euro brutto

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen?

Das sind Beispiele für das Transport- und Verkehrsgewerbe. Dein individuelles Azubi-Gehalt als Schifffahrtskaufmann kann daher auch anders ausfallen. Tipp: Einige Unternehmen machen in ihren Stellenanzeigen Angaben zur konkreten Ausbildungsvergütung. Nutze deshalb auch den Stellenmarkt, um dich über dein Gehalt in der Ausbildung zu informieren.

Gehalt im Beruf

Dein Gehalt als Schifffahrtskaufmann richtet sich nach unterschiedlichen Faktoren, wie Berufserfahrung, Branche und Arbeitsort. Eine feste Regelung für dein Einkommen als Schifffahrtskaufmann gilt dann, wenn dein Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist. Welcher das im Einzelfall ist, hängt z.B. von Branche und Region ab.

Nach deiner Ausbildung wirst du in eine bestimmte Tarifgruppe eingeordnet. Diese legt unter anderem auch dein Einstiegsgehalt fest. In der Regel ist dies für ausgelernte Schiffahrtskaufleute die niedrigste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung. Im privaten Verkehrsgewerbe sind laut Tarifvertrag beispielsweise Einstiegsgehälter zwischen 1.000 und 2.600 Euro möglich.

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen?

Dies sind mögliche Gehälter für Schifffahrtskaufleute in einer Branche. Daneben gibt es aber viele weitere Tarifverordnungen und Wirtschaftsbereiche. Somit kann dein Gehalt je nach Tarifvertrag, Bundesland und Branche auch unter oder über den angegebenen Beträgen liegen. Auch könntest du mit entsprechender Qualifikation in eine andere Tarifgruppe eingeordnet werden. Und mit den Berufsjahren erhöhen sich in der Regel auch die Löhne.


Stand: 02/2018

Bildnachweis: „Mann in Gedanken" © contrastwerkstatt / Fotolia