Stuckateur / Stuckateurin
Gehalt & Verdienst
Du bist handwerklich begabt und interessierst dich für die Gestaltung von Fassaden? Dann kommt für dich bestimmt die Ausbildung zum Stuckateur bzw. zur Stuckateurin infrage. In diesem Beruf ist es unter anderem deine Aufgabe, Putze herzustellen und aufzutragen und Wände aus Gipswandbauplatten zu setzen. Hört sich gut für dich an? Dann möchtest du bestimmt auch wissen, mit welchem Gehalt du als Stuckateur in Ausbildung und Beruf rechnen kannst. Unser Gehalts-Check zeigt dir, wie hoch dein Lohn ist.
Wie viel verdient man als Stuckateur (m/w/d) in der Ausbildung?
Als Stuckateur kannst du in der Ausbildung im Schnitt mit folgenden Ausbildungsvergütungen rechnen:
- im 1. Ausbildungsjahr: 1.066 Euro
- im 2. Ausbildungsjahr: 1.280 Euro
- im 3. Ausbildungsjahr: 1.521 Euro
Der Beruf Stuckateur gehört mit seiner hohen Ausbildungsvergütung zu den bestbezahlten Berufen in Deutschland.
Je nachdem, ob dein Betrieb tariflich gebunden ist, in welcher Region Deutschlands du arbeitest und in welcher Branche du beschäftigt bist, fällt dein Gehalt in der Ausbildung unterschiedlich aus.In einem tarifgebundenen Betrieb ist deine Vergütung als Stuckateur tariflich festgelegt. Allerdings gibt es je nach Branche und Bundesland unterschiedliche Tarifverträge.
Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhielten Azubis in ihrer Ausbildung zum Stuckateur / Stuckateurin im letzten Jahr durchschnittlich die unten genannten tariflichen Ausbildungsvergütungen. Wähle bis zu 3 Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich die Ausbildungsgehälter unterscheiden.
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Diese Zahlen sind Durchschnittswerte. Dein tatsächliches Azubi-Gehalt als Stuckateurin kann also auch unter diesen Beträgen liegen! Tipp: Einige Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung an. Informiere dich also auch im Stellenmarkt über dein Gehalt in der Ausbildung.
Die Höhe deines Gehalts als Stuckateurin hängt von Berufserfahrung, Größe des Betriebes, Arbeitsort, Geschlecht und Branche ab. Dein Gehalt als Stuckateur ist dann fest geregelt, wenn dein Betrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist. Welcher Tarifvertrag im Einzelfall gilt, hängt u.a. von Branche und Region ab.
Über dein Einstiegsgehalt entscheidet deine tarifliche Vergütungsgruppe. Je nach Branche sind zum Beispiel folgende Brutto-Verdienste möglich:
Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:
Wie viel verdient ein Stuckateur im Bauhauptgewerbe?
Nach der Ausbildung kannst du als Stuckateur im Bauhauptgewerbe mit einem Einstiegsgehalt von 2.800 bis 4.000 Euro rechnen.
Was verdient eine Stuckateurin im Elektrohandwerk?
Im Elektrohandwerk kannst du als ausgelernte Stuckateurin mit einem Einstiegsgehalt von 2.600 bis 2.700 Euro rechnen.
Dies sind Beispielverdienste für Stuckateure in einigen Bereichen. Es gibt aber weitere Branchen und Tarifverordnungen. Das bedeutet: Je nach Bundesland, Branche und Tarifvertrag kann dein Verdienst niedriger oder höher ausfallen. Eine Einordnung in niedrigere oder höhere Tarifgruppen ist entsprechend deiner Qualifikation möglich, wobei die Gehälter mit zunehmender Berufserfahrung steigen.
Mit wachsender Berufserfahrung steigt dein Gehalt als Stuckateur deutlich an. Am Anfang liegst du meist beim Einstiegsgehalt, später kommen Zuschläge für Verantwortung, Baustellenleitung oder besondere Kenntnisse dazu. Arbeitest du als Stuckateur in einem tarifgebundenen Betrieb, profitierst du oft von klar geregelten Lohnstufen, die dein Bruttogehalt alle paar Jahre automatisch anheben. Zusätzlich wirkt sich auch die Betriebsgröße und die Region auf deinen Verdienst aus.
Typisch bekommst du als Stuckateur neben dem Grundgehalt oft Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld. Viele Betriebe zahlen zusätzlich Prämien bei guter Leistung oder für lange Betriebszugehörigkeit. Arbeitest du als Stuckateur in einem größeren Unternehmen, sind auch vermögenswirksame Leistungen, Fahrtkostenzuschüsse oder bezahlte Arbeitskleidung möglich, was deinen gesamten Verdienst deutlich attraktiver macht. Solche Extras stehen oft in deinem Arbeitsvertrag oder werden im Tarifvertrag geregelt.
Ja, durch Spezialisierung kannst du als Stuckateur dein Gehalt deutlich verbessern. Wenn du dich zum Beispiel auf Restaurierung, Trockenbau oder Wärmedämmung konzentrierst, wirst du für Betriebe besonders interessant. Machst du als Stuckateur zusätzlich eine Weiterbildung zum Vorarbeiter oder Meister, kannst du mehr Verantwortung übernehmen und dir dadurch einen höheren Lohn sichern. Spezialwissen wird oft besser bezahlt als allgemeine Tätigkeiten auf der Baustelle.
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