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Wissenschaftler / Wissenschaftlerin
Gehalt & Verdienst

Gehalt im Beruf 5.010 – 6.421 € brutto pro Monat
Ausbildungsdauer 3 – 5 Jahre
Ausbildungsart Studium
Empfohlener Abschluss Abitur

Welche Verdienstmöglichkeiten es im späteren Job gibt, ist bei der Berufswahl ein wichtiges Kriterium. Interessierst du dich für eine wissenschaftliche Laufbahn, liegt ein weiter Weg vor dir. Ob sich dieser Weg auch finanziell für dich lohnt und wie viel du während der Ausbildung und im Beruf verdienen kannst, zeigt dir der Gehaltscheck.

Wie viel verdient man als Wissenschaftler (m/w/d) in der Ausbildung?

Während der Ausbildung zum Wissenschaftler erhältst du in der Regel kein Gehalt.

Um Wissenschaftler bzw. Wissenschaftlerin zu werden, musst du nämlich meist den langen Weg gehen: (Fach-)Hochschulreife, Bachelorstudium, Masterstudium und anschließend eine Promotion. Das kann schon einmal zehn Jahre dauern, allerdings bist du dann so auf ein Thema spezialisiert, dass du hier wirklich fundiert arbeiten kannst. Ärgerlich daran ist, dass du im Studium kein Gehalt bekommst, wenn es sich nicht um ein Duales Studium handelt.

Tipp: Als Student hast du oft die Möglichkeit, BAföG-Leistungen zu beantragen. Abhängig von deinem Einkommen, deinem Vermögen und dem Einkommen deiner Eltern erhältst du während deiner Studienzeit finanzielle Unterstützung. BAföG wird zum Teil als Darlehen und zum Teil als Zuschuss gewährt, du musst also nicht die komplette Fördersumme zurückzahlen.

Weitere Informationen kannst du auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finden: https://www.bafög.de/.

Um die anschließende Promotion zu finanzieren, nehmen viele Doktoranden eine Teilzeitstelle an. An Hochschulen hast du hier die Möglichkeit, gleichzeitig Lehrerfahrungen zu sammeln. Hier wirst du nach Tarif bezahlt, entweder nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) oder für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).

Auch in der Privatwirtschaft können Tarifverträge gelten. Das ist beispielsweise bei einer Promotionsstelle bei einem Autobauer, der an den Tarifvertrag der IG Metall gebunden ist, der Fall. Wie sich Tarifverträge auf dein Gehalt auswirken können, siehst du in der folgenden Grafik.

Beispielhafte tarifliche Einstiegsgehälter in verschiedenen Branchen:

* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer Quelle: Tarifverträge verschiedener Branchen, Bruttogrundvergütungen (monatlich), Stand 2025.

Wie viel verdient ein Wissenschaftler im öffentlichen Dienst?

Arbeitest du während deiner Promotion als Wissenschaftler im öffentlichen Dienst, kannst du zwischen 2.900 bis 4.100 Euro im Monat erhalten.

Was verdient eine Wissenschaftlerin in der Metallindustrie?

Bist du während deiner Promotion als Wissenschaftlerin in der Metallindustrie angestellt, kannst du mit einem Einstiegsgehalt von 3.000 bis 3.600 Euro rechnen.

Bei den genannten Beträgen handelt es sich um Durchschnittswerte. Das bedeutet, dass dein tatsächliches Gehalt nach oben oder unten abweichen kann.

Gehalt in der Ausbildung im Vergleich

Wenn du direkt in den Beruf einsteigen und sofort Geld verdienen möchtest, ist vielleicht eine Ausbildung der richtige Weg für dich? Statt ein Biologiestudium aufzunehmen, kannst du nämlich auch eine Ausbildung als Biologielaborant machen. Hier verdienst du schon ab dem ersten Ausbildungstag Geld und erhältst in jedem weiteren Ausbildungsjahr eine Gehaltserhöhung. Ähnlich sieht es im Pharmaziebereich, beispielsweise als Pharmakant, aus. Die Job- und Verdienstmöglichkeiten in naturwissenschaftlichen Berufen sind auch ohne Studium sehr gut.

 
 
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* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer
Quelle: Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z. B. BIBB, BMAS, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer), Stand 2025.

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Diese Zahlen sind Durchschnittswerte. Dein tatsächliches Azubi-Gehalt kann also auch unter diesen Beträgen liegen! Tipp: Einige Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung an. Informiere dich also auch im Stellenmarkt über dein Einkommen in der Ausbildung:

Einstiegsgehalt: Was verdient ein Wissenschaftler im Beruf?

Auch für Wissenschaftler, die ihr Studium oder ihre Promotion abgeschlossen haben, gibt es keine pauschalen Aussagen zum Gehalt. Manche Wissenschaftler arbeiten als wissenschaftliche Mitarbeiter oder sogar Dozenten an Hochschulen. Andere sind in Forschungsunternehmen oder in der Forschungsabteilung von Firmen tätig. Je nach Spezialisierung und Fachbereich liegt dein Einstiegsgehalt eher bei 3.000 Euro oder eher bei 4.500 Euro. Auch hier ist wieder möglich, dass dein Arbeitgeber nach Tarif bezahlt und du dein Gehalt nicht frei verhandeln kannst.

Gilt kein Tarifvertrag, ist das Gehalt in naturwissenschaftlich-technischen Feldern für Wissenschaftler attraktiv. Hier bekommen auch Berufsanfänger oft ein Gehalt von 4.000 Euro oder mehr. Geisteswissenschaftler und Sozialwissenschaftler verdienen oft deutlich weniger: Literaturwissenschaftler verdienen beim Berufseinstieg meist rund 3.000 Euro und Politikwissenschaftler können mit einem Einstiegsgehalt von etwa 3.600 Euro ausgehen.

Hast du mehr Erfahrung als Wissenschaftler gesammelt, steigt auch dein Gehalt. Im Durchschnitt verdienst du zwischen 5.010 und 6.421 Euro im Monat.

Tipp: Viele Unternehmen locken Wissenschaftler nicht nur über interessante Stellenprofile an, sondern auch über das Gehalt. Achte also darauf, ob in der Stellenanzeige steht, mit welchem Wissenschaftler Gehalt du rechnen kannst. Zahlt eine Firma nach Tarif, kommuniziert sie das in der Regel sehr transparent. So weißt du, mit welchem Gehalt du als Wissenschaftler etwa rechnen kannst.

Wird nach Tarifvertrag bezahlt, wirst du abhängig von deinem Abschluss und der zu besetzenden Stelle in eine Entgeltgruppe eingruppiert. Zusätzlich dazu wird eine Gehaltsstufe bestimmt. Berufsanfänger starten bei Stufe 1. Relevante Berufserfahrung, beispielsweise während der Promotion, kann aber angerechnet werden, sodass du in einer höheren Stufe anfängst. Mit mehr Berufserfahrung steigst du über die Jahre auch Stufen auf und bekommst als Wissenschaftler ein höheres Gehalt als noch zu Beginn deiner Karriere.

Wie viel verdient ein Sportwissenschaftler?

Mit einem abgeschlossenen Sportstudium kannst du nicht nur Sportlehrer werden, sondern auch Sportwissenschaftler. Als Sportwissenschaftler bzw. Sportwissenschaftlerin steigst du oft mit einem geringen Einstiegsgehalt ins Berufsleben ein: Das Sportwissenschaftler Gehalt liegt häufig bei etwa 2.500 Euro monatlich. Nach oben ist aber auch hier keine Grenze gesetzt. Nach ein paar Jahren im Beruf kannst du als Sportwissenschaftler mehr als 3.000 Euro verdienen. Du arbeitest beispielsweise in Verbänden, bei Sportrechtevermarktern oder für Fitnessstudios.

Weiterbildung als Wissenschaftler

Als Wissenschaftler ist wichtig, dass du dich stetig weiterbildest und dein Wissen so aktuell hältst. Damit bleibst du auch für künftige Forschungsprojekte wichtig und kannst diese möglicherweise sogar leiten. In der Projektleitung bekommst du ein höheres Gehalt und zeigst dich als Experte auf deinem Gebiet.

Noch Fragen? Wirf einen Blick in unser FAQ

Als Wissenschaftler steigt dein Gehalt mit der Berufserfahrung deutlich an. Zu Beginn erhältst du ein solides Einstiegsgehalt, oft abhängig von Hochschule, Tarifvertrag und Fachrichtung. Mit den Jahren kommen höhere Entgeltgruppen, Projektleitungen und vielleicht eine Promotion dazu. So entwickelst du dich zum gefragten Wissenschaftler und kannst dein Einkommen Schritt für Schritt spürbar steigern.

Als Wissenschaftler bekommst du je nach Arbeitgeber oft zusätzliche Leistungen zum Grundgehalt. Häufig gibt es Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder eine Jahressonderzahlung. Manche Einrichtungen zahlen Leistungsprämien, Zuschläge für Dienste oder einen Bonus für erfolgreiche Projekte.

Ja, mit einer klaren Spezialisierung kannst du dein Gehalt als Wissenschaftler deutlich verbessern. Wenn du dir seltenes Fachwissen in einem gefragten Bereich aufbaust, steigt dein Marktwert. Fortbildungen, Promotion oder Habilitation helfen dir außerdem dabei. So wirst du zum Experten, übernimmst mehr Verantwortung und kannst als Wissenschaftler bessere Gehaltsverhandlungen führen.

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