Zahnarzt / Zahnärztin
Gehalt & Verdienst
Du möchtest beruflich gerne Menschen auf den Zahn fühlen und fragst dich: Was verdient ein Zahnarzt während der Ausbildung und im Beruf? Infos zum Gehalt als Zahnarzt bzw. Zahnärztin findest du hier.
Wie viel verdient man als Zahnarzt (m/w/d) in der Ausbildung?
Eine duale Ausbildung zum Zahnarzt gibt es nicht, stattdessen gehst du den Weg über ein Studium. Während deiner Ausbildung zum Zahnarzt, sprich dem Zahnmedizin Studium, bekommst du deshalb auch keine Ausbildungsvergütung. Nur für Praxisphasen, die du während des Studiums absolvieren musst, kannst du im Einzelfall eine Entlohnung vereinbaren. Wie hoch dein Gehalt im Praxisjahr ausfällt, hängt von der jeweiligen Klinik ab.
Solltest du auf finanzielle Unterstützung angewiesen sein, informiere dich über einen möglichen BAföG-Anspruch.
Du bist noch nicht sicher, ob ein Studium der richtige Weg für dich ist? Dann könntest du auch zuerst eine Ausbildung machen – und kannst später immer noch ein Studium beginnen. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung in einem medizinischen Beruf und anschließender Berufsterfahrung kannst du nämlich auch ohne Abitur zum Medizinstudium zugelassen werden.
Das Beste dabei: Eine Ausbildung wird vergütet. Die Ausbildungsvergütung zahlt bei dualen Ausbildungen der Betrieb, bei dem du deine Ausbildung machst. Wie viel das genau ist, hängt davon ab, in welcher Branche und Region Deutschlands du arbeitest und ob du nach Tarifvertrag bezahlt wirst. Laut Berufsbildungsgesetz steht dir als Azubi in jedem Fall eine angemessene Mindestvergütung zu, die mit den Ausbildungsjahren ansteigt.
Wie hoch die Vergütung in verschiedenen Berufen aussieht, erfährst du jetzt hier:
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Die Zahlen aus der Grafik sind Durchschnittswerte. Dein tatsächliches Azubi-Gehalt kann also auch unter diesen Beträgen liegen!
Tipp: Einige Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung an. Informiere dich also auch im Stellenmarkt über dein Gehalt in der Ausbildung:
Beiß dir nicht die Zähne aus! Sobald du in den Beruf als Zahnärztin startest, sieht es geldtechnisch gleich rosiger aus. Dein Zahnarzt-Verdienst ist an den Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken (TV Ärzte) gebunden, der gar nicht übel ist.
Praktisch: Nicht nur mit deinem Titel, sondern auch mit deinen Berufsjahren steigt dein Gehalt an. Während deiner ersten Jahre als Assistenzarzt bist du der Entgeltgruppe I zugeordnet, als Facharzt dann der Gruppe II. Im Schnitt liegt das Zahnarzt Gehalt zwischen 5.779 und 8.169 Euro im Monat. Wer es bis zum Oberarzt bzw. zum leitenden Oberarzt bringt, kann mit einem noch höheren Gehalt rechnen.
Was verdient ein Zahnarzt mit eigener Praxis?
Hast du deine eigene Zahnarztpraxis, hängt dein Gehalt von der Anzahl der Patienten und den Behandlungen ab. Als Zahnarzt darfst du Leistungen nach der Gebührenordnung für Zahnärzte abrechnen. Zahnärzte mit eigener Praxis verdienen im Schnitt am meisten. Aber Achtung: Als niedergelassener Zahnarzt musst du auch mit Kosten rechnen. Miete für die Praxisräume, die Gehälter der Mitarbeiter und medizinische Geräte müssen natürlich auch bezahlt werden. Außerdem spielt es eine Rolle, wo genau sich die Zahnarztpraxis befindet – denn zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es durchaus Unterschiede.
Mit mehr Berufserfahrung steigt dein Gehalt als Zahnarzt spürbar an. Am Anfang liegst du meist beim Einstiegsgehalt in einer Praxis und bekommst oft noch wenig Bonus. Nach ein paar Jahren, mehr Patienten und Verantwortung wächst dein Verdienst deutlich. Bist du als angestellter Zahnarzt gut etabliert oder führst eine eigene Praxis, kannst du deutlich mehr verdienen. Zusätzliche Fortbildungen bringen dir meist noch bessere Gehaltschancen.
Als Zahnarzt bekommst du je nach Arbeitgeber oft Extra-Leistungen wie Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld. Häufig gibt es zusätzlich einen Bonus bei gutem Umsatz, etwa in Form von Prämien oder einer Erfolgsbeteiligung. Manche Praxen zahlen auch Fortbildungen oder deine Fahrtkosten.
Ja, durch Spezialisierung kannst du dein Gehalt als Zahnarzt oft deutlich steigern. Mit Weiterbildungen zum Beispiel in Implantologie, Kieferorthopädie oder Oralchirurgie wirst du zum gefragten Experte. Für solche Behandlungen zahlen Patienten und Kassen meist höhere Honorare. Dadurch ist auch eine Umsatzbeteiligung als angestellter Zahnarzt oder ein höherer Gewinn in eigener Praxis möglich.
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