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Medizinische Berufe

Wer in einem medizinischen Beruf arbeiten will, hat 2 Möglichkeiten: Entweder er studiert an der Universität Humanmedizin, Pharmazie, Tiermedizin oder Zahnmedizin oder er erlernt einen medizinischen Ausbildungsberuf.

Die medizinischen Berufe lassen sich grob in die 2 Bereiche „Pflege & Reha“ und „Gesundheits- und Krankenpflege“ einteilen. Beide Bereiche stehen vor enormen Herausforderungen, denn der Fachkräftemangel macht auch vor der Gesundheitsbranche nicht halt. Händeringend werden Ärzte, Fachärzte, Krankenpfleger und Altenpfleger gesucht.

Für die Pflegeberufe gibt es bereits einen Gesetzesentwurf für ein neues Pflegeberufegesetz. Die Berufsausbildung soll moderner und attraktiver werden, die Qualifikationen und Weiterbildungsmöglichkeiten der Pflegekräfte müssen ausgebaut werden.

Pflegeberufe

Die Menschen in Deutschland werden immer älter und immer mehr Menschen bedürfen im Alter einer guten Pflege. Nach Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums werden bis zum Jahr 2030 etwa 3,4 Millionen Menschen pflegebedürftig sein, das sind ca. 860.000 mehr als im Jahr 2012.

Dadurch bedingt steigt die Nachfrage nach gut ausgebildeten Pflegekräften kontinuierlich. Um einem Pflegekräftemangel vorzubeugen, ist es wichtig, das Ansehen, die Wertschätzung und das Gehalt für die Pflegeberufe zu erhöhen.

Beispielsweise werden die Ausbildungen in der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege künftig zusammengeführt. Ein einheitlicher Mindestlohn für die Pflegeberufe wurde bereits eingeführt.

Ausbildungsberufe in der Pflege

Medizinstudium oder medizinische Ausbildung?

Wer sich für ein Medizinstudium entscheidet, hat mitunter sehr lange Wartezeiten vor sich. Wenn die Abiturnote schlechter als 1,1 ist, dann wird es schwierig direkt nach dem Abitur einen Studienplatz in Humanmedizin zu bekommen. Der NC für die Studienfächer Pharmazie (1,5), Tiermedizin (1,7) und Zahnmedizin (1,3) ist ein klein wenig niedriger, für viele Abiturienten im ersten Anlauf dennoch schwer zu erreichen.

Quelle: www.hochschulstart.de, Stand: Wintersemester 2014/2015

Tipp: Wartesemester sinnvoll nutzen
Mit genügend Wartesemestern – die Zeit nach dem Abitur, in der man nicht studiert hat – erfüllen sich viele den Traum vom Medizinstudium. In der Zwischenzeit kann man schon ein paar Praxiserfahrungen im medizinischen Bereich sammeln, indem man beispielsweise eine medizinische Berufsausbildung absolviert.

Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege

Bildnachweis: „Frau in OP-Bekleidung" © Polina Ponomareva / Fotolia