Kulturmanager / Kulturmanagerin
Ausbildung & Beruf
Aktualisiert am 05.05.2026
Was macht ein Kulturmanager (m/w/d)?
Als Kulturmanager ist es deine Aufgabe, Kulturprojekte sowie Kultureinrichtungen zu planen, zu entwickeln und zu steuern. Dabei stehen dir die verschiedensten Einsatzbereiche offen, unter anderem:
- Kulturmanagement
- Kulturpädagogik
- Kulturverwaltung
- Ausstellungsmanagement
- Tourismus- und Freizeitmanagement
- Wissenschaft und Lehre
Je nachdem, für welchen Bereich du dich entscheidest, können deine Aufgaben natürlich stark variieren. Arbeitest du beispielsweise im Kulturmanagement, kümmerst du dich unter anderem um den Ablauf und die Gestaltung von Kongressen, Tagungen oder digitalen Events sowie das Konzipieren von Webseiten oder das Betreiben von Öffentlichkeitsarbeit. In der Kulturpädagogik steht dagegen Gestalten von Freizeitaktivitäten oder das Beraten von kreativen Gruppen im Fokus.
Wo kann ich als Kulturmanager arbeiten?
Jobs findest du als Kulturmanager bei den verschiedensten Kulturinstitutionen. Du kannst bei Museen, bei Theater- und Konzertveranstaltern, bei Verlagen oder bei Kulturreferaten arbeiten. Darüber hinaus kannst du auch bei Kulturämtern, Kulturvereinen, beim Rundfunk und Fernsehen oder sogar bei Freizeitparks tätig werden.
Deine Arbeitszeit verbringst du vorwiegend in Büros oder Besprechungsräumen sowie beim Kunden vor Ort. Auch bei Veranstaltungen befindest du dich mitunter als Kulturmanager. Möglich ist daneben die Arbeit von zu Hause oder von unterwegs aus.
Zum Job als Kulturmanager gehören unregelmäßige Arbeitszeiten und Orte. Das heißt genau: Du arbeitest teilweise am Abend und am Wochenende und befindest dich an verschiedenen Einsatzorten. Mal bist du beim Kunden, mal bei Veranstaltungen und natürlich auch im Büro.
Ausbildungsorte als Kulturmanager
Wie viel verdient ein Kulturmanager?
Das Gehalt als Kulturmanager liegt in der Regel zwischen 45.000 und 55.000 Euro im Jahr. Die tatsächliche Höhe hängt aber stark davon ab, wo du arbeitest und wie viel Verantwortung du trägst. In öffentlichen Einrichtungen gelten zum Beispiel oft Tarifverträge. Bei Vereinen, Agenturen oder freien Projekten können die Beträge dagegen stärker schwanken.
Am Anfang kann dein Einkommen niedriger sein, besonders wenn du erst Berufserfahrung sammelst oder projektbezogen arbeitest. Mit mehr Erfahrung, Personalverantwortung oder einer leitenden Stelle kann das Gehalt dann aber steigen.
Wie viel verdient ein Kulturmanager in der Ausbildung?
Für den schulischen Teil deiner Ausbildung erhältst du keine Ausbildungsvergütung. Statt eines Gehalts kommen dagegen oftmals Kosten auf dich zu. Bezahlen musst du zum Beispiel für Lehrgänge, Prüfungen oder Arbeitsmaterialien.
Der praktische Teil bzw. das Praktikum wird manchmal bezahlt. Ob und wie viel du bekommst, kann allerdings variieren.
Wie läuft die Ausbildung zum Kulturmanager ab?
Bei der Ausbildung zum Kulturmanager handelt es sich um eine sonstige Ausbildung. Das heißt genau: Dir stehen verschiedenste Lehrgänge zur Verfügung, die aber jeweils anders strukturiert sind und unterschiedlich lang dauern. Ausgebildet wirst du dabei in schulischer Form. Du wirst also vorwiegend in Unterrichtsräumen oder virtuell lernen.
Darüber hinaus kommt oftmals aber auch ein Praktikum auf dich zu. Dieses absolvierst du dann bei Kulturämtern, Kulturfördervereinen oder kulturellen Organisationen.
Übrigens: Ähnliche Ausbildungen sind die zum Veranstaltungskaufmann und zum Eventmanager. Darüber hinaus kannst du auch über den Weg über ein Studium nachdenken.
Wie lange dauert die Ausbildung als Kulturmanager?
Wie lange die Ausbildung dauert, hängt vom gewählten Weg ab. Ein kurzer Lehrgang kann nur einige Monate dauern. Berufsbegleitende Kurse laufen oft länger, weil du nebenbei arbeitest oder studierst. Entscheidest du dich für den Einstieg über eine duale Ausbildung, kannst du dagegen in der Regel mit 3 Jahren rechnen. Ein Bachelorstudium im Bereich Kulturmanagement dauert häufig 6 bis 7 Semester. Hängst du ein Masterstudium an, dauert das meistens nochmal 4 Semester.
Was sind die Ausbildungsinhalte als Kulturmanager?
Welche Inhalte dich genau in der Ausbildung als Kulturmanager erwarten, hängt stark vom jeweiligen Anbieter ab. Im theoretischen Teil lernst du beispielsweise Fächer wie Kulturmarketing, Projektmanagement in der Kulturwirtschaft oder Grundlagen, Aufgabenfelder und Arbeitsmarkt des Kulturmanagements kennen. Darüber hinaus eignest du dir auch rechtliche Grundlagen oder betriebswirtschaftliche Inhalte an.
Im praktischen Abschnitt der Ausbildung bekommst du einen echten Einblick in den Arbeitsalltag als Kulturmanagerin. Du kannst das Gelernte direkt in die Praxis umsetzen, verschiedene Bereich der Kunst-, Kultur- und Medienbranche sowie jegliche Arbeitsabläufe kennenlernen.
Du brauchst grundsätzlich keinen bestimmten Schulabschluss für die Ausbildung als Kulturmanagerin. Je nach Anbieter können die Anforderungen allerdings variieren. Oftmals wird Abitur oder Fachabitur oder auch eine abgeschlossene Berufsausbildung vorausgesetzt. Erhöhen kannst du deine Chancen aber auch mit guten Noten in den entscheidenden Fächern. Bringst du beispielsweise gute Deutsch- und Englischkenntnisse mit, hilft dir das bei der mündlichen und schriftlichen Kommunikation mit den verschiedenen Kulturinstitutionen. Mathe sollte dir auch liegen – schließlich brauchst du entsprechende Kenntnisse, um Finanzpläne aufstellen zu können.
Aber keine Sorge! Auch deine persönlichen Skills und Stärken zählen. Punkten kannst du unter anderem mit Kommunikationsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen, Flexibilität und Selbstständigkeit. Darüber hinaus sollten dir kaufmännische Themen und Planung sowie Organisation liegen.
- Deutsch/Englisch
- Mathe
- Wirtschaft
- Kommunikationsstärke
- Flexibilität
- Planung und Organisation
- Umfeld: wechselnde Arbeitsorte, Büroräume
- Bildschirmarbeit
- Kontakt mit Kunden
Ähnliche Ausbildungsberufe
Nach der Ausbildung kannst du dich in viele Richtungen weiterentwickeln. Sinnvoll sind unter anderem Weiterbildungen in Marketing, PR, Sponsoring, Fundraising, Projektmanagement oder Kulturrecht. Wenn du dagegen mehr Verantwortung übernehmen möchtest, können dir auch Aufstiegsweiterbildungen im Veranstaltungsbereich helfen. Infrage kommen hier die Weiterbildungen zum Betriebswirt – Eventmanagement oder zum Fachwirt – Veranstaltung.
Zuletzt steht dir natürlich auch der Weg über ein Studium offen. Zur Auswahl stehen unter anderem folgende Studiengänge:
- Eventmanagement
- Kulturmanagement
- Kultur- und Medienpädagogik
- einige Studiengänge mit Sprachen
- teilweise auch Studiengänge mit Musik
- Studiengänge mit Geschichte
Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, etwa als Projektmanager für Festivals oder freie Kulturprojekte. Die Branche ist aber umkämpft. Darum helfen dir gute Kontakte, praktische Erfahrung und die Bereitschaft, neue digitale Formate kennenzulernen.
Der Beruf Kulturmanager ist ideal, wenn du Kultur nicht nur erleben, sondern aktiv gestalten möchtest. Du bringst Ideen auf den Weg, verbindest Menschen und sorgst dafür, dass Veranstaltungen gelingen. Gleichzeitig brauchst du aber mehr als nur Begeisterung für Kunst, Musik oder Theater. Organisation, Kommunikation, Zahlenverständnis und Flexibilität sind dabei genauso wichtig.
Der Weg in den Beruf kann für dich über Lehrgänge, Studium oder Weiterbildung führen und ist nicht einheitlich geregelt. Wenn du früh Praxiserfahrung sammelst, kannst du besser einschätzen, ob der Beruf wirklich zu dir passt.
Der Arbeitsmarkt ist für einen Kulturmanager solide, aber umkämpft. Du findest Jobs in Kulturverwaltung, Eventmanagement, bei Festivals, in Museen oder Theatern. Viele Stellen sind befristet oder projektbezogen, deshalb hilft dir ein gutes Netzwerk. Praktika, Ehrenamt und erste Projekte machen deinen Lebenslauf stark und erhöhen deine Chancen auf eine langfristige Festanstellung. Digitales Know-how zu Ticketing und Social Media ist ein Plus.
Ja, der Beruf ist für Quereinsteiger geeignet, wenn du Kultur liebst und Organisationstalent hast. Viele kommen aus Studiengängen wie BWL, Medien, Geisteswissenschaften oder Musik. Wichtig sind Praxiserfahrung, Projekte und Weiterbildungen im Kulturmanagement. Wenn du früh anfängst zu netzwerken und Veranstaltungen mitplanst, kannst du dich Schritt für Schritt in die Rolle als Kulturmanager hineinentwickeln. Praktika und Nebenjobs öffnen dir zusätzliche Türen.
Für diesen Job brauchst du vor allem starke Kommunikationsskills und Organisationstalent. Als Kulturmanager planst du Projekte, koordinierst Teams und behältst Budgets im Blick. Du solltest zuverlässig, kreativ und gleichzeitig strukturiert sein. Zahlen, Verträge und Zeitpläne dürfen dich nicht abschrecken. Hilfreich sind außerdem Kenntnisse in Marketing, Sponsoring, Ticketing und sicherer Umgang mit gängigen Office-Programmen. Auch Stressresistenz und Flexibilität sind im Alltag wichtig.
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