Meeresbiologe / Meeresbiologin
Gehalt & Verdienst
Als Meeresbiologe bzw. Meeresbiologin erforschst du die Weltmeere und bist viel auf Reisen. Dabei lernst du entfernte Küsten und spannende Forschungsstationen kennen. Welches Gehalt Meeresbiologen während und nach dem Studium erwarten können, erfährst du hier.
Wie viel verdient man als Meeresbiologe (m/w/d) in der Ausbildung?
Um Meeresbiologe oder Meeresbiologin zu werden, musst du zunächst einmal an einer Hochschule studieren. Ein Duales Studium oder eine duale Ausbildung ist aktuell noch nicht möglich. Dementsprechend bekommst du als angehender Meeresbiologe oder angehende Meeresbiologin keine Ausbildungsvergütung.
Damit du dich auf dein Studium voll konzentrieren kannst, hast du die Möglichkeit, BAföG zu beantragen. Mit BAföG fördert der Staat erste Ausbildungen, zum Beispiel auch an Hochschulen.
Falls du nach alternativen Berufen in der Forschung suchst, dann ist die Ausbildung zum Biologielaboranten (m/w/d) vielleicht etwas für dich. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre, in denen du eine Ausbildungsvergütung erhältst.
Die duale Ausbildung zum Fischwirt oder zur Fischwirtin dauert 3 Jahre. In diesem Ausbildungsberuf erhältst du ebenfalls Einblicke in die Aquakulturen der Binnenfischerei. Oder du entscheidest dich für einen Ausbildungsplatz im Bereich der Küsten- oder Hochseefischerei. In dem Fall bist du wie Meeresbiologen häufig und auch über einen längeren Zeitraum auf dem Meer unterwegs.
Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen? Diese Zahlen sind Durchschnittswerte. Dein tatsächliches Azubi-Gehalt kann also auch unter diesen Beträgen liegen! Tipp: Einige Unternehmen geben in ihren Stellenanzeigen die konkrete Ausbildungsvergütung an. Informiere dich also auch im Stellenmarkt über dein Einkommen in der Ausbildung:
Das Meeresbiologen Gehalt ist im Vergleich zu anderen Studienberufen niedrig, aber immer noch attraktiv. Je nach Arbeitsplatz und deinem Abschluss ist das Gehalt von Meeresbiologen unterschiedlich.
Wenn du promovierst, also einen Doktortitel erreichen möchtest, liegt dein Einstiegsgehalt als fertiger Wissenschaftler oder Wissenschaftlerin durchschnittlich zwischen 3.500 und 4.500 Euro brutto pro Monat. Um einen Doktortitel zu erlangen, musst du zunächst 3 Jahre als Doktorand tätig sein und eine Doktorarbeit schreiben. In der Zeit des Doktorandum beträgt das Meeresbiologen Gehalt durchschnittlich 2.000 bis 2.300 Euro brutto.
Natürlich kannst du auf den Doktortitel verzichten und direkt nach dem Studium als Meeresbiologin oder -biologe durchstarten. Ministerien zahlen durchschnittlich 4.000 bis 4.500 Euro monatlich als Einstiegsgehalt. Umwelt- und Naturschutzverbände zahlen weniger, nämlich zwischen 2.500 und 3.000 Euro monatlich. Am stärksten schwankt das Gehalt in der Privatwirtschaft. Hier verdienen Meeresbiologen Einstiegsgehälter zwischen 2.000 und 4.000 Euro pro Monat.
In öffentlichen Forschungseinrichtungen angestellte Meeresbiologen sind zwar keine Beamten, aber für sie gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). In dem Tarifvertrag sind Gehälter und Arbeitsbedingungen klar geregelt und können nicht einfach so verändert werden.
Wenn du es ganz weit bringen möchtest, dann strebst du eine Professur an. Professoren sind zum Beispiel an Hochschulen eigenverantwortlich mit Forschung und Lehre betraut. Professoren der Meeresbiologie verdienen durchschnittlich 5.500 bis 7.500 Euro im Monat.
Im Durchschnitt kannst du als Meeresbiologe mit einem Monatsgehalt von 4.409 bis 5.650 Euro rechnen.
Als Meeresbiologe ist das Einstiegsgehalt oft eher moderat, steigt aber mit wachsender Berufserfahrung und Verantwortung spürbar an. Wer sich über Projekte, Promotion und Spezialkenntnisse (z. B. Ökosystemforschung, Umweltgutachten, Datenanalyse) profiliert, kann in besser bezahlte Positionen in Forschungseinrichtungen, Behörden, Umweltorganisationen oder der Privatwirtschaft aufsteigen. Leitungsfunktionen, Projektverantwortung und internationale Tätigkeiten verbessern die Gehaltschancen deutlich gegenüber der klassischen Einstiegsstelle im Labor oder Forschungsprojekt.
Welche Extras ein Meeresbiologe erhält, hängt stark vom Arbeitgeber ab. In öffentlichen Einrichtungen und Universitäten gelten meist Tarifverträge, die ein zusätzliches Jahresentgelt bzw. Weihnachtsgeld vorsehen, Urlaubsgeld gibt es dagegen nur selten. In der Privatwirtschaft oder bei Gutachterbüros können statt dessen Leistungsprämien, Auslandszulagen, betriebliche Altersvorsorge, Weiterbildungsbudgets sowie ggf. Reise- und Auslandsaufenthaltszuschüsse hinzukommen.
Ja, mit einer klaren Spezialisierung kannst du dein Gehalt als Meeresbiologe oft verbessern. Wenn du dich zum Beispiel auf Datenanalyse, Umweltgutachten oder bestimmte Tiergruppen fokussierst, wirst du für Arbeitgeber interessanter. Zusätzliche Weiterbildungen, ein Master oder eine Promotion helfen dir dabei. In gefragten Nischenprojekten verdienst du als Meeresbiologe meist spürbar mehr. Auch Leitungsfunktionen in Projekten wirken sich positiv auf deinen Verdienst aus.
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