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Werkstoffprüfer – Gehalt & Verdienst

Bei der Entscheidung für einen bestimmten Beruf spielt das zukünftige Gehalt eine wichtige Rolle. Allgemeingültige Aussagen zum Verdienst als Werkstoffprüfer sind leider nicht möglich. Der Gehalts-Check zeigt auf, warum das so ist und wie dein Gehalt als Werkstoffprüfer in Ausbildung und Beruf zum Beispiel aussehen könnte.

Gehalt in der Ausbildung

Deine Ausbildungsvergütung richtet sich danach, ob dein Ausbildungsbetrieb tariflich gebunden ist, in welcher Branche und in welcher Region du beschäftigt bist. Wenn du deine Ausbildung in einem tarifgebundenen Betrieb absolvierst, ist deine Vergütung als Werkstoffprüfer vertraglich festgelegt. Abhängig von Bundesland und Branche gelten aber ganz unterschiedliche Tarifverträge.

Gehalts-Check Werkstoffprüfer

Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhielten Azubis in ihrer Ausbildung zum Werkstoffprüfer 2016 durchschnittlich die unten genannten tariflichen Ausbildungsvergütungen. Wähle bis zu 3 Vergleichsberufe aus und erfahre, wie sich die Ausbildungsgehälter unterscheiden.

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* Zahlen beziehen sich nur auf alte Bundesländer Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Datenbank Ausbildungsvergütungen

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen?

Bei diesen Beträgen handelt es sich um Durchschnittswerte. Somit kann dein individuelles Azubi-Gehalt als Werkstoffprüfer auch niedriger ausfallen! Tipp: Nutze auch den Stellenmarkt, um dich über dein Gehalt in der Ausbildung zu informieren. Einige Unternehmen machen entsprechende Angaben in ihren Stellenanzeigen.

Beispiel aus der Praxis

Lukas macht eine Ausbildung zum Werkstoffprüfer in der öffentlichen Verwaltung bei einem kommunalen Materialprüfamt in Niedersachsen. Dort gilt der Tarifvertrag für Auszubildende bei Bund und Kommunen (TVAöD), der ab März 2016 diese Vergütung vorsieht: Im 1. Ausbildungsjahr 888 Euro, im 2. Jahr 938 Euro und im 3. Jahr 984 Euro.

Gehalt im Beruf

Im Berufsleben hängt dein Gehalt als Werkstoffprüfer von unterschiedlichen Faktoren ab. Dazu gehören zum Beispiel Berufserfahrung, Branche und Arbeitsort. Eine vertragliche Regelung für dein Einkommen als Werkstoffprüfer gilt dann, wenn dein Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden ist. Welcher das in deinem speziellen Fall ist, hängt z.B. von Branche und Region ab.

Nach deiner Ausbildung wirst du in eine bestimmte Tarifgruppe eingeordnet. Diese legt unter anderem auch dein Einstiegsgehalt fest. In der Regel ist dies für ausgelernte Werkstoffprüfer die niedrigste Gruppe für Angestellte mit abgeschlossener beruflicher Ausbildung. Als Werkstoffprüfer kannst du je nach Branche beispielsweise von 2.000 bis 3.100 Euro brutto Einstiegsgehalt ausgehen.

Beispiele für 3 Branchen

  • Chemische Industrie: 2.600 bis 3.100 Euro
  • Metall- und Elektroindustrie: 2.400 bis 2.700 Euro
  • Baugewerbe: 2.000 bis 2.700 Euro

Aufgepasst: Was bedeuten diese Zahlen?

Dies sind mögliche Gehälter für Werkstoffprüfer in einigen Branchen. Daneben gibt es aber viele weitere Tarifverordnungen und Wirtschaftsbereiche. Somit kann dein Gehalt als Werkstoffprüfer je nach Tarifvertrag, Bundesland und Branche auch unter oder über den angegebenen Beträgen liegen. Auch könntest du mit entsprechender Qualifikation in eine andere Tarifgruppe eingeordnet werden. Und mit den Berufsjahren erhöhen sich in der Regel auch die Gehälter.


Stand: 10/2016

Bildnachweis: „Mikroskop in einem Labor" © Iyosha_nazarenko / Fotolia