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Controller / Controllerin
Ausbildung & Beruf

Controller / Controllerin
Controller / Controllerin

Zahlen, Daten und Fakten sind genau dein Ding und du interessierst dich für betriebswirtschaftliche Zusammen­hänge? Dann könnte eine Controller Ausbildung genau das Richtige für dich sein. Lies hier, was ein Controller macht und worauf es in der Controller Ausbildung ankommt. 

Wie wird man Controller (m/w/d)?

Controller ist keine klassische Berufsausbildung, sondern eine fachliche Spezialisierung, die du im Rahmen eines Studiums oder einer beruflichen Weiterbildung erreichen kannst. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie du Controller werden kannst:

  • Entweder entscheidest du dich zunächst für einen Aus­bildungs­beruf und machst danach eine Weiterbildung zum Controller
  • oder du strebst nach der Schule direkt ein Studium an.

Welche Voraussetzungen du für welche Controller Ausbildung erfüllen musst und wie sie abläuft, erfährst du hier. 

Controller werden mit Weiterbildung

Nach deiner Berufsausbildung im kaufmännischen oder verwaltenden Bereich hast du bereits Berufserfahrung gesammelt und möchtest dir nun Zusatzkenntnisse im Controlling aneignen? Dann bietet sich eine Weiterbildung zum Fachwirt Controlling bei einem Bildungsträger deiner Wahl an. Besonders praktisch: Die Weiterbildung ist auf ca. 8 Monate in Teilzeit ausgelegt, sodass du nebenbei ­ar­beiten kannst. Nach Bestehen der Abschlussprüfung darfst du dich „IHK-geprüfter Fachwirt Controlling“ nennen. 

Möchtest du beruflich weiter aufsteigen, kommt vielleicht die Weiterbildung als Betriebs­wirt Controlling an einer Fachschule oder Fachakademie für dich infrage. Sie ist landesrechtlich geregelt, dauert je nach Zeitmodell zwischen 2 und 4 Jahren und endet mit der staatlichen Abschlussprüfung. Voraussetzung für diesen Bildungsweg sind entweder der Abschluss eines ein­schlä­gigen anerkannten Aus­bil­dungs­berufs inklusive Berufspraxis oder der Fachwirt Controlling. Je nach Bundesland wird mindestens ein Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Bildungsabschluss erwartet. 

Controller werden im Studium

Eine weitere Möglichkeit, um Controller zu werden, bieten dir die Studiengänge BWL oder Finanz- und Rechnungswesen, Controlling an einer Uni­versität, Fach­hoch­schule oder privaten Hochschule. Deine Eintrittskarte ist die (Fach-)Hoch­schul­reife, aber auch mit dem Nachweis entsprechender Berufs­erfah­rung hast du Chancen auf einen Studienplatz. Manche privaten Hochschulen prüfen deine Vorkenntnisse in Auswahlverfahren ab.

Das grundständige Studium dauert 6-8 Semester und wird mit dem Bachelor abgeschlossen. Im Studien­gang BWL kannst du bereits jetzt den Schwer­punkt Rechnungswesen und Controlling wählen. In weiteren 2-4 Se­mes­­tern erwirbst du im weiterführenden Studium deinen Master.

Ein Duales Studium Controlling bietet dir die Chance, neben deiner Berufsausbildung ein Studium zu absolvieren. Ideal für dich, wenn du dir eine fundierte Ausbildung und gleichzeitig Berufserfahrung wünschst. Fachhochschulen und Berufsakademien bieten ein Duales Studium Controlling in Zu­sam­men­­ar­beit mit Unternehmen für dich an, wenn du die (Fach-)Hochschulreife hast. Die Dauer variiert je nach Anbieter. 

Was macht ein Controller?

Vielleicht fragst du dich: Was genau macht ein Controller / eine Controllerin? Als Controller/in bist du ein interner betriebs­wirt­schaft­licher Berater im Unternehmen. Du sorgst für Transparenz bei Geschäftsabläufen und förderst die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. 

Konkret entwickelst und pflegst du Systeme zur Planung, Steuerung und Kontrolle von Leis­tungs­prozessen im Betrieb. Auch Systeme des betrieblichen Informationsmanagements opti­mierst du und entwickelst Controlling-Werkzeuge weiter. Für das Management erstellst du Analysen, be­rei­test Betriebs­kennzahlen auf und erstellst Monats- und Jahresabschlüsse. Als Controller bist du aber weit mehr als ein „Kontrolleur“ von Geschäftszahlen. Dein Know-how und deine Ideen sind gefragt, um Kosten zu sparen, Weiterentwicklungspotenzial zu entdecken und den Betrieb dadurch wett­bewerbs­fähi­g zu machen. 

Die Geschäftsführung benötigt deine Analysen von Markt­daten und Geschäftsergebnissen, um wich­tige betriebswirtschaftliche Entscheidungen zu treffen. Wie sich diese auf die Geschäftsprozesse aus­wir­ken und ob angestrebte Teilziele erreicht werden, kontrollierst du und gibst der Geschäfts­leitung Feedback. Deine Arbeit als Controller bietet also die Grundlage für das zielorientierte Handeln des Manage­ments. So wirkst du indirekt an der Unternehmenssteuerung mit. Controller arbeiten in fast allen Wirtschaftsbereichen sowie in der öffentlichen Verwaltung. 

Controller – wichtige Kompetenzen

Als Controller/in bist du in verschiedene Geschäftsbereiche eines Unternehmens eingebunden und benötigst deshalb wichtige fachliche Kernkompetenzen in den folgenden Bereichen:

  • Betriebswirtschaftliche Beratung
  • Buchhaltung
  • Finanzplanung
  • Kostenrechnung und Kostenmanagement
  • Berichtswesen, Informationsmanagement
  • Revision
  • Controlling

Darüber hinaus sind bestimmte persönliche Eigenschaften wichtig, wenn du Controller werden möchtest. Da du Statistiken erstellst, Zahlen auswertest und Analysen durchführst, solltest du ein Freund von Zahlen sein und gute rechnerische Fähigkeiten mitbringen. Analytisches Denken und abso­lute Genauigkeit sind bei der Kostenkalkulation und dem Erstellen von Finanzplänen gefragt. Auch wenn das Ergebnis nicht wie gewünscht ausfällt und du unter Leistungs- und Zeitdruck stehst, behältst du einen kühlen Kopf und zeigst dich psychisch belastbar. 

Eine weitere Stärke sind deine aus­gezeichneten Kommunikations-Skills. In Gesprächen mit der Ge­schäfts­leitung und mit Mitar­beitern bist du ein aufmerksamer Zuhörer, drückst dich verständlich aus und bist gleichsam durch­setzungs­fähig und einfühlsam, besonders wenn es um Stellenabbau geht.

Welche Schulfächer sind hilfreich?
  • Rechnen/Mathematik
  • Wirtschaft/Recht
  • Englisch

Welche Schulfächer sind hilfreich?

  • Rechnen/Mathematik
  • Wirtschaft/Recht
  • Englisch
Welche 3 Stärken sind wichtig?
  • Kommunikationsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen
  • Sorgfältige Arbeitsweise
  • Ausgeprägte rechnerische Fähigkeiten

Welche 3 Stärken sind wichtig?

  • Kommunikationsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen
  • Sorgfältige Arbeitsweise
  • Ausgeprägte rechnerische Fähigkeiten
Welche Arbeitsbedingungen kommen auf dich zu?
  • Sitzende Tätigkeit
  • Bildschirmarbeit
  • Arbeit in Büro- und Besprechungsräumen

Welche Arbeitsbedingungen kommen auf dich zu?

  • Sitzende Tätigkeit
  • Bildschirmarbeit
  • Arbeit in Büro- und Besprechungsräumen

Weitere Infos

Bildnachweis: „Controller bei der Arbeit" ©deagreez - stock.adobe.com