AZUBIYO Logo

Berufe » Ausbildung Ernährungsberater

Ernährungsberater – Ausbildung & Beruf

Ob Burger, Döner oder Pizza – beinahe an jeder Ecke begegnet uns ein Fast Food-Restaurant, auf welches wir unterwegs gerne in der Eile zurückgreifen. Dabei vergessen wir aber häufig, wie wichtig eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist. Du willst uns darüber aufklären? Dann ist Ernährungsberater genau der richtige Beruf für dich! Denn hier erfährst du nicht nur alles über die Grundlagen der Ernährung, sondern kannst diese in Zukunft auch an deine Mitmenschen weitergeben. So erstellst du als Ernährungsberater beispielsweise Ernährungspläne, führst Beratungsgespräche und unterstützt deine Patienten dabei, ihre Ernährung umzustellen, indem du sie zum Beispiel auch zum Einkaufen begleitest.

Ernährungsberater werden: So geht‘s

Ausbildung Ernährungsberater
Obst, Gemüse und Tablet

Du interessierst dich für diesen Beruf? Dann fragst du dich sicher: Wie werde ich Ernährungsberater? Zuerst einmal solltest du wissen, dass die Ausbildung zum Ernährungsberater eine Weiterbildung ist, deren Regelung von dem jeweiligen Anbieter abhängt. Das bedeutet, dass zum Beispiel die Dauer der Weiterbildung verschieden sein kann (im Schnitt dauert sie 14 Monate) oder die Kosten und die Voraussetzungen zur Abschlussprüfung voneinander abweichen können. Die Prüfung besteht sowohl aus schriftlichen als auch aus mündlichen Tests. Nach Bestehen dieser darfst du dich, je nach Ausbildungsanbieter, als Ernährungsberater, Ernährungscoach oder Ganzheitlicher Ernährungsberater bezeichnen.

Voraussetzungen für die Weiterbildung zum Ernährungsberater

Hier erfährst du, welche Stärken, Interessen und schulischen Leistungen du für die Weiterbildung zum Ernährungsberater mitbringen solltest und welche Arbeitsbedingungen dich im Beruf erwarten:

Hilfreich sind gute Noten in:

Biologie
Physik
Chemie

3 wichtige Stärken:

Sorgfalt & Genauigkeit
Selbstorganisation
Gestalterische Fähigkeiten

Umfeld: Büro
Gleitzeit
Viel Kontakt mit Menschen

Für die Weiterbildung zum Ernährungsberater sind entweder eine abgeschlossene Ausbildung als Diätassistent, ein abgeschlossenes Studium in diesem Bereich (z.B. Diätetik) oder Berufspraxis erforderlich. Sonstige Zugangskriterien werden meist von den jeweiligen Anbietern der Weiterbildung vorgegeben und sind somit individuell.

Dennoch gibt es natürlich auch schulische Voraussetzungen, die dir dabei helfen können bei dieser Weiterbildung zu punkten. Beispielsweise sind gute Noten in Mathe und Physik ein deutlicher Pluspunkt – immerhin musst du bedenken, dass du als Berater den genauen Nährstoffgehalt von Speisen errechnen musst. Auch auf ein Grundwissen in den Themengebieten Chemie und Physik greifen Ernährungsberater täglich zurück.

Daneben solltest du natürlich auch eine gute Menschenkenntnis besitzen und vor allem Einfühlungsvermögen gegenüber Menschen zeigen können. Schließlich kann dein Arbeitsumfeld außer einem Büro auch beispielsweise ein Unterrichts- oder Schulungsraum sein, in welchem du deine Patienten über Ernährung aufklärst. So oder so steht der Kontakt zu Menschen beinahe täglich auf dem Programm und sollte demnach kein Problem für dich darstellen.

Das lernst du in der Ausbildung zum Ernährungsberater:

  • D wie Diät: Muss nicht immer gleich etwas Schlechtes sein. Wichtig ist, dass du als Ernährungsberater den Menschen die richtige Art von Diät vermittelst, sodass sie die Balance halten und ihrer Gesundheit damit nicht schaden.  
  • F wie Fitness: Nimmt eine wichtige Rolle im Bereich der Ernährung ein. Immerhin bildet Sport in Kombination mit der passenden Ernährung den Hauptaspekt für die Gesundheit.   
  • M wie Mangelernährung: Ein Problem, mit welchem du dich als Ernährungsberater beinahe tagtäglich auseinandersetzen wirst.  
     

Alternativen zur Ernährungsberater-Ausbildung 

Du willst einen Beruf, bei welchem du dich mit Ernährung befasst und Menschen hilfst, aber die Weiterbildung zum Ernährungsberater spricht dich nicht an? Kein Problem! Es gibt noch weitere Möglichkeiten wie du dich in diesem Bereich etablieren kannst:

Fernstudium zum Ernährungsberater

Ausbildung Ernäherungsberater
Fitnesstrainer bei der Arbeit

Viele Wege führen bekanntlich nach Rom – solltest du dich also dazu entschließen, lieber ein Fernstudium zu absolvieren, liegt das einzig und alleine in deiner Hand. Im Fernstudium bist du weder gebunden an den Ort noch an die Zeit. Du bestimmst dein Lerntempo selbst und kannst deinen Abschluss sowohl ausdehnen als auch vorziehen. Die Voraussetzung für ein Fernstudium ist, dass du mindestens die mittlere Reife besitzt.

Ausbildung zum Fitnesstrainer

Sport und Gesundheit gehen Hand in Hand – demnach kannst du auch als Fitnesstrainer dafür sorgen, dass die Menschen ein gesundes Leben führen. Das muss nicht heißen, dass du zwingend in einem Fitnessstudio arbeiten musst – auch im Wellnessbereich oder Rehabilitationskliniken sind Trainer oft gefragt. Finde hier mehr Informationen zum Berufsbild Fitnesstrainer.

Bildnachweis:
„Smoothies und Maßband" © ADS Portrait / Shutterstock.com
„Obst, Gemüse und Tablet" © Spectral-Design / Fotolia
„Fitnesstrainer bei der Arbeit" © Karepa / Fotolia