AZUBIYO Logo

Fitnesstrainer / Fitnesstrainerin
Ausbildung & Beruf

Fitnesstrainer / Fitnesstrainerin

„Ich kann nicht mehr,“ seufzt dein Klient – aber du kennst ihn mittlerweile genau und weißt, dass noch ein paar Wiederholungen drin sind. „Das schaffst du, nochmal hoch die Arme und noch drei Stück!“ feuerst du ihn an. Wenn Blicke töten könnten… doch er rafft sich auf, hebt die Hanteln noch dreimal über den Kopf und belohnt dich mit einem strahlenden Lächeln. Als Fitnesstrainer weißt du genau, wie du motivierst und wie viel du deinen Kunden zumuten kannst.

Berufsbild Fitnesstrainer / Fitnesstrainerin

Was macht ein Fitnesstrainer (m/w/d)?

Ob im Bereich Ausdauer, Prävention oder Rehabilitation – als Fitnesstrainer bzw. als Fitnesstrainerin leitest du Menschen beim Sport und speziellen Übungen an. Du betreust Gruppen oder Einzelpersonen, die du z.B. an Fit­ness­geräten unterweist und ggf. korrigierst. Du erstellst Trainings­pläne, kon­trollierst deren Effektivität und passt die Übungen laufend an. Häufig bieten Fitness­trainer außerdem Kurse wie Pilates, Aerobic oder Wirbelsäulengymnastik an, sie führen Walking- und Lauftrainings, aber auch Entspannungskurse durch und beraten über gesunde Ernährung.

Wie sieht der Berufsalltag von Fitnesstrainern aus?

Als Fitnesstrainer ist das Training nur bedingt Teil deiner Arbeit – eher das Training der anderen. Darum musst du Trainingspläne vorbereiten, das Gym auf Vordermann bringen oder Online-Workouts konzipieren. Du begleitest deine Kurse oder Einzelpersonen beim Training. Klar, musst du dabei die Übungen auch vormachen, aber vor allem achtest du auf die saubere Ausführung und eine gute Körperhaltung. 

Als gutes Vorbild bist du selbst fit wie ein Turnschuh und hast Spaß an der Bewegung. Auf diese Weise motivierst du die Teilnehmer und steckst sie mit deiner Energie an. Dafür sind natürlich auch pädagogische Fähig­keiten und Einfühlungsvermögen von Vorteil.

Aufmerksamkeit und Beobachtungsgenauigkeit sind gefragt, wenn du die Fortschritte deiner Schüler beurteilst. Mit ihrer Gesundheit solltest du stets verantwortungsbewusst umgehen, indem du z.B. körperliche Grenzen erkennst.

Wo arbeiten Fitnesstrainer?

In erster Linie findest du als Fitnesstrainer in Sport- und Fitnessstudios, bei Sportvereinen oder in Rehabilitationszentren Beschäftigung. Aber auch Hotels und Ferienzentren nehmen deine Dienste in Anspruch. Je nachdem, wo du arbeitest, hältst du dich hauptsächlich in Fitnessräumen, Sporthallen oder auf Sportplätzen auf, für manche Tätigkeiten auch im Büro.

Da viele Leute nach der Arbeit zum Sport gehen, arbeitest du als Fitnesstrainer oft abends und am Wochenende. Je nach Zielgruppe deiner Trainings kannst du aber auch „regulär“ tagsüber arbeiten, beispielsweise wenn du Reha-Kurse gibst oder in Kliniken oder Hotels arbeitest.

Ausbildung zum Fitnesstrainer / zur Fitnesstrainerin

Wie kann man Fitnesstrainer werden?

Der Beruf des Fitnesstrainers ist nicht geschützt. Deshalb unterscheiden sich Dauer und Inhalte der Ausbildung auch je nach Bildungsanbieter. Ebenso verhält es sich mit der Abschlussprüfung, die normalerweise aus einem theoretischen und einem praktischen Teil besteht.

Was lernt man in der Fitnesstrainer-Ausbildung?

Der Beruf des Fitnesstrainers ist nicht geschützt. Deshalb unterscheiden sich Dauer und Inhalte der Ausbildung auch je nach Bildungsanbieter. Ebenso verhält es sich mit der Abschlussprüfung, die normalerweise aus einem theoretischen und einem praktischen Teil besteht.

Diese Inhalte erwarten dich in einer guten Fitnesstrainer-Ausbildung:

  • Bewegungs- und Trainingslehre
  • Anatomie und Physiologie
  • Diagnostik
  • Verschiedene Testmethoden
  • Trainingsplan erstellen
  • Gerätetraining anleiten

Fitnesstrainer: Voraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich musst du für die Ausbildung zur Fitnesstrainerin keine bestimmte Vorbildung mitbringen. Vorausgesetzt werden oft ein mittlerer Schulabschluss und ein bestimmtes Mindestalter. Auf jeden Fall benötigst du ein ärztliches Attest sowie eigene Trainingserfahrung oder Lizenzen. Da jeder Bildungsträger eigene Zugangskriterien festlegt, informierst du dich am besten direkt beim Ausbilder deiner Wahl.

Für die Fitnesstrainer B-Lizenz musst du etwa zwischen 800 und 1.500 Euro einplanen, das ist quasi die Grundausbildung. Damit darfst du eigenverantwortlich als Fitnesstrainer arbeiten. Für die A-Lizenz, die höchste Stufe, fallen bis zu 4.000 Euro im Lehrgang oder bis zu 14.000 Euro als Studium an.

Welche Fähigkeiten braucht ein Fitnesstrainer?

Als gutes Vorbild bist du selbst fit wie ein Turnschuh und hast Spaß an der Bewegung. Auf diese Weise motivierst du die Teilnehmer und steckst sie mit deiner Energie an. Dafür sind natürlich auch pädagogische Fähig­keiten und Einfühlungsvermögen von Vorteil. Aufmerksamkeit und Beobach­tungs­genauigkeit sind gefragt, wenn du die Fortschritte deiner Schüler beurteilst. Mit ihrer Gesundheit solltest du stets verantwor­tungs­be­wusst­ umgehen, indem du z.B. körper­li­che Grenzen erkennst.

Wie viel verdient man als Fitnesstrainer in der Ausbildung?

Während deiner Ausbildung bekommst du keine Ausbildungsvergütung. Bei der Ausbildung zum Fitnesstrainer handelt es sich nicht um eine klassische duale Ausbildung. Der Beruf des Fitnesstrainers ist nicht geschützt. Die Ausbildung variieren demnach in Dauer und Inhalt. Meistens musst du für den Erwerb deiner Trainerlizenz sogar mit Kosten rechnen. Diese schwanken je nachdem, welche Trainerlizenz du anstrebst. Für die A-Lizenz zahlst du am wenigsten, die B-Lizenz ist teuer, die C-Lizenz ist am teuersten.

Möglich ist auch der Weg über das Duale Studium Fitnesstraining oder Fitness- und Gesundheitstraining. Im Rahmen eines Dualen Studiums kannst du bereits während der praktischen und theoretischen Ausbildung dein eigenes Geld verdienen. Von deinem Betrieb erhältst du eine monatliche Vergütung, die je nach Arbeitgeber individuell ausfallen kann. Zusätzlich trägt dein Arbeitgeber die Kosten, die für deine Trainerausbildung anfallen.

Du möchtest mehr über das Fitnesstrainer Gehalt erfahren? Hier geht es zur Gehaltsseite.

Blick hinter die Kulissen: Erfahrungsberichte von Azubis

Passt die Ausbildung zum Fitnesstrainer / zur Fitnesstrainerin zu mir?

Der Beruf Fitnesstrainer bzw. Fitnesstrainerin passt zu dir, wenn 

  • du handwerklich geschickt bist
  • du mathematisches Verständnis mitbringst
  • du gern mit Sorgfalt und Präzision vorgehst
  • du ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast

Fitnesstrainer ist nicht der richtige Beruf für dich, wenn

  • du ungeduldig bist
  • du nicht gern mit Kleinteilen arbeitest
  • du keinen handwerklichen Beruf ausüben möchtest
  • du dir keinen Beruf mit viel Bewegung wünschst

Alles im grünen Bereich? Dann mach den Berufswahltest und finde heraus, zu wie viel Prozent diese Ausbildung tatsächlich zu dir passt. → Jetzt Eignung testen! Du bist dir schon sicher, dass es dein Traumberuf ist? Dann findest du hier freie Ausbildungsplätze ↓

Eine Tätigkeit im Bereich Sport & Therapie kannst du dir gut vorstellen, aber du bist noch nicht sicher, welcher Beruf am besten zu dir passt? Dann schau dir noch folgende verwandte Berufe an:

Weiterbildung & Zukunftsaussichten

Bei Weiterbildungen unterscheiden wir zwischen 3 verschiedenen Wegen:

  • Anpassungsfortbildung,
  • Aufstiegsfortbildung &
  • Studium.

Weiterbildung nach der Ausbildung zum Fitnesstrainer / zur Fitnesstrainerin

Bei Anpassungsfortbildungen geht es darum, dein Wissen aktuell zu halten, um beispielsweise neue Entwicklungen in Bereichen wie Sport, Gesundheitstraining, Entspannung oder Ernährung kennenzulernen.

Mit einer Aufstiegsfortbildung willst du Karriere machen. Hierfür kannst du eine Weiterbildung zum Wellnessberater, zum Fachwirt - Fitness oder zum Fachwirt - Sport anschließen. Möglich ist auch der Weg über ein Studium.

Passende Studiengänge sind:

Nachhaltigkeit & Zukunftsaussichten als Fitnesstrainer

Wie nachhaltig ist der Beruf Fitnesstrainer? Nachhaltig ist die Arbeit als Fitnesstrainer bzw. Fitnesstrainerin vor allem in körperlicher Hinsicht: Du sorgst dafür, dass deine Kunden fit werden oder bleiben. Das betrifft nicht nur die körperliche, sondern in gewissem Maße auch die geistige Gesundheit – für viele ist Sport nämlich ein wichtiger Ausgleich. 

Trotzdem kannst du als Fitnesstrainer noch auf eine andere Art nachhaltig agieren: Indem du die Geräte gut pflegst, halten sie lange. So fällt weniger Müll an und natürlich sind auch die Kosten für das Unternehmen geringer: Win-Win! 

Alternativen zur Fitnesstrainer-Ausbildung

Sport ist dein Leben, aber eine Tätigkeit als Fitnesstrainer sagt dir nicht zu? Kein Problem: Im Bereich Sport, Gymnastik und Fitness gibt es eine Menge weiterer Berufe mit kaufmännischer, medizinischer und pädagogischer Ausrichtung. Anerkannte Ausbildungsberufe sind beispielsweise der Physiotherapeut, der Sportlehrer oder der Masseur. Oder wie wäre es mit einem der beiden folgen Berufe:

Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann

Du interessierst dich für einen kaufmännischen Beruf in diesem Arbeitsfeld? Als Sport- und Fitness­kauf­mann übernimmst du Verwaltungs- und Organisationsaufgaben rund um den Sportbetrieb, arbeitest neue Konzepte aus und berätst Kunden.

Ausbildung zum Tanzlehrer

Tanzen trainiert Körper und Geist. Für den einen ist es sportlicher Wett­bewerb, für den anderen erfüllendes Hobby. In diesem Beruf unterrichtest du Schüler jeden Alters, Laien sowie Profitänzer in den verschiedensten Tanzstilen. Genau dein Ding? Dann erfahre mehr über die Ausbildung zum Lehrer für Tanz und tänzerische Gymnastik!

Du suchst einen bestimmten Beruf?

Kein passender Beruf zur Eingabe "" gefunden.

Beliebte Berufe

Weitere Infos

Bildnachweis: „Fitnesstrainer und Kundin" © Alen Ajan 2016 / Fotolia; „Fitnesstrainer erklärt Trainingsplan" ©hedgehog94 - stock.adobe.com; „Fitnesstrainerin erstellt Trainingspläne" ©ManuPadilla - stock.adobe.com; „Richtige Ausführung der Übungen erklären" ©hedgehog94 - stock.adobe.com; „Fitnesstrainer gibt Gruppenkurs" ©Bojan - stock.adobe.com; „Fitnesstrainer zeigt verschiedene Geräte" ©BullRun - stock.adobe.com; „Arbeitsplatz Fitnessstudio" ©Soonthorn - stock.adobe.com