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Vermögensberater / Vermögensberaterin
Gehalt & Verdienst

Vermögensberater bei der Arbeit
Vermögensberater bei der Arbeit

Finanzen sind wichtig – das wissen auch die Kunden von Vermögensberatern und legen ihr Geld in seine Hände. Wie Vermögensberater ihr Geld verdienen und wie hoch das Vermögensberater Gehalt überhaupt ausfallen kann, liest du hier.

Vermögensberater Ausbildung: Gehalt während der Vermögensberater-Ausbildung

Die Vermögensberater Ausbildung ist keine klassische duale Berufsausbildung, bei der du ein Ausbildungsgehalt erhältst. Stattdessen führen unterschiedliche Wege zum Beruf des Vermögensberaters. Eine Ausbildung kann einen guten Start in den Beruf ebnen, in anderen Fällen absolvieren Vermögensberater ein Studium.

Anschließend folgt in den meisten Fällen eine Weiterbildung zur Qualifikation. Die kannst du oft nebenberuflich abschließen, sodass du deinen eigentlichen Beruf weiterhin ausüben und dort Geld verdienen kannst – denn die Fortbildungen zum Vermögensberater werden üblicherweise nicht bezahlt. Stattdessen sind sie kostenpflichtig.

Ausbildungskosten: Für ein Studium fallen in Deutschland oft Semesterbeiträge oder – bei privaten Hochschulen – Studiengebühren an. Für Lehrgänge oder Fortbildungen als Finanzplaner, Vermögensberater oder Fachberater für Finanzdienstleistungen können teils hohe Kurs- und Prüfungsgebühren fällig werden. Die Beträge belaufen sich zwischen einigen hundert und mehreren tausend Euro. Oft musst du die Gebühren selbst tragen, eine Teilförderung ist aber möglich, z. B. durch die Bildungsprämie.

Was verdient ein Vermögensberater (m/w/d) im Beruf?

Vermögensberater arbeiten eher selten als Angestellte, sondern weitaus häufiger selbstständig. Das bedeutet, dass sie sich ihren Kundenstamm aufbauen müssen und ihr Vermögensberatung Gehalt über Provisionen erhalten. Sie können aber auch frei über ihre Arbeitszeit entscheiden und somit in gewissem Maße auch über ihr Einkommen.

Provision: Provisionen sind Umsatzbeteiligungen. Schließt dein Kunde einen Vertrag über ein Finanzprodukt, eine Versicherung oder ähnliches ab, erhältst du als Vermögensberater einen prozentualen Betrag am Umsatz. Diese Abschlussprovision wird nur bei Erfolg fällig, also wenn der Kunde einen Vertrag abschließt. 

Wie hoch dein Gehalt als Vermögensberater ausfällt, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Letztlich entscheidet deine Art zu arbeiten auch über dein Vermögensberater Gehalt. Damit deine Kunden langfristig mit dir zusammenarbeiten und dich weiterempfehlen, solltest du aber nicht die teuersten Produkte verkaufen, sondern immer das, was am besten zu deinem Kunden passt. 

Der Standort ist sowohl bei angestellten als auch bei selbstständigen Vermögensberatern ein wichtiger Punkt für die Höhe des Verdienstes. Außerdem kann das Unternehmen, für das du arbeitest oder das du vertrittst, dein Gehalt beeinflussen: größere Unternehmen ermöglichen hier oft ein höheres Gehalt. Und nicht zuletzt sind es deine Berufserfahrung und Persönlichkeit, die darüber entscheiden, wie viel du als Vermögensberater verdienst.

Bei Berufseinsteigern wird oft von einem Monatsgehalt von etwa 3.000 bis 3.500 Euro ausgegangen. Die ersten 3 oder 4 Jahre gelten in der Branche als Einarbeitungszeit. Danach ist ein Verdienst von durchschnittlich 6.000 Euro monatlich möglich. Gute Berater können dabei auch weitaus mehr verdienen.

Beruflicher Aufstieg als Vermögensberater

Das hohe Gehalt für gute Vermögensberater macht den Beruf durchaus attraktiv. Darum ist es möglich, dass du nach einigen Jahren dein eigenes Team führen möchtest oder zum Teamleiter in deinem Unternehmen aufsteigst. Als Vermögensberater kannst du nämlich nicht nur Kunden beraten, sondern auch andere angehende Vermögensberater ausbilden.  

Deine Möglichkeiten zum beruflichen Aufstieg reichen hier vom Gruppenleiter bis hin zum Geschäftsstellenleiter oder Regionaldirektor. Da kann das Gehalt sogar zwischen 9.000 und 10.500 Euro im Monat liegen.

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Bildnachweis: „Vermögensberater spricht mit einem Paar" © Kamil Redlich - stock.adobe.com