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Lebenslauf: Muster und aktuelle Trends

Der Lebenslauf ist dein Aushängeschild. Hier zeigst du auf 1-2 Seiten kurz und knapp, wer du bist, wie dein Leben bisher verlaufen ist – zumindest in schulischer und beruflicher Sicht – und was du alles kannst.

Dein Lebenslauf sollte folgende Bestandteile enthalten:

Nicht ganz einig sind sich die Personaler, Bewerbungsratgeber und Bewerbungsexperten, ob die Namen und Berufe der Eltern und Geschwister angegeben werden sollten. Wir raten ab, da aufgrund des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes niemand benachteiligt werden soll. Allein deine Kenntnisse und Fähigkeiten und nicht deine soziale Herkunft sollten ausschlaggebend sein.

Lebenslauf: Muster zum Download

Hier findest du 4 Beispiele für einen tabellarischen Lebenslauf. Du kannst dir die Vorlagen im PDF-Format herunterladen und als Inspiration für deinen eigenen Lebenslauf nutzen:

Aktuelle Trends zum Lebenslauf und zur Bewerbung

Der aktuelle Trend geht zum Minimalismus und schlichtem Design. Keine Schnörkel und keine grellen Farben. Kein Farbmix.

Nicht immer kommt ein Bewerbungsfoto gut an. Du musst kein Foto mitschicken, kannst es aber, wenn du möchtest. Entscheidest du dich für ein Foto, dann sollte es von einem professionellen Fotografen gemacht sein. Lass es dir auf einer CD oder USB-Stick mitgeben, dann kannst du individuell den Hintergrund an deine Bewerbung anpassen.

Manche Bewerbungen sind äußerst kreativ und werden beispielsweise auf einer Cornflakespackung, als Computerspiel oder als Stopp-Motion-Legofilm eingereicht. Diese Kreativität bietet sich in der Medienbranche an, z.B. können ITler zeigen, wie gut sie programmieren können oder Grafiker, wie gut sie illustrieren können. Für die Bewerbung als Azubi oder fürs Duale Studium sollte die Bewerbung und damit auch der Lebenslauf eher klassisch sein. Nicht spießig, aber klassisch!

Seit Jahren geht der Trend dahin, den Lebenslauf antichronologisch aufzubauen, sprich: Das aktuellste an die oberste Stelle zu setzen. Folgst du diesem Trend, dann würde dein aktueller Schulabschluss als erstes stehen und deine Grundschule ganz unten. Du kannst auch gern die klassischen Variante wählen. Wichtig ist, dass du einheitlich bleibst. Hast du dich für eine Chronologie entscheiden, dann zieh sie den ganzen Lebenslauf durch, also Praktika, Schullaufbahn und Zertifikate chronologisch auf- oder absteigend gliedern.

Ein aktueller Trend geht zum Empfehlungsschreiben. Man kann im Lebenslauf und Bewerbungsschreiben viel Werbung für sich machen, schließlich heißt das ganz ja BeWERBUNG! Wenn ein Dritter dich in einem Empfehlungsschreiben empfiehlt, dann kann dies deiner Bewerbung nur nützen. Immerhin gibt es dann schon 2 Personen, die von dir überzeugt sind! Du kannst beispielweise einen Lehrer bitten, ein Empfehlungsschreiben auszustellen. Eltern und Freunde solltest du allerdings nicht darum bitten.

In anderen Ländern erstellen die Bewerber ein Bewerbungsvideo. Bisher hat sich dieser Trend noch nicht in Deutschland durchgesetzt, im Ausbildungsbereich schon gleich gar nicht.

Vielleicht hast du schon einmal von einer Initiativbewerbung gehört. Man bewirbt sich initiativ, das heißt, es gibt keine Stellenausschreibung, sondern man schickt seine Bewerbung einfach so hin. Wenn du dies vorhast, dann solltest du zumindest einen Ansprechpartner recherchieren. Bei der Bewerbung für einen Ausbildung ist die Initiativbewerbung eher untypisch, aber nicht ausgeschlossen. Vielleicht springt ein Bewerber noch kurzfristig ab und der Ausbildungsplatz wurde noch nicht wieder ausgeschrieben. Gern greift man dann auf eine Initiativbewerbung zurück. Der Versuch lohnt sich also.

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„Junge Leute lesen in Büchern" © Rawpixel Ltd. / Fotolia
„Dunkelhaariges Mädchen auf Lebenslauf" © ESB Professional / Shutterstock.com