Automatenfachmann/-frau - Automatenmechatronik
Ausbildung & Beruf
Aktualisiert am 27.03.2026
Was macht ein Automatenfachmann der Fachrichtung Automatenmechatronik (m/w/d)?
Als Automatenfachmann Automatenmechatronik sorgst du dafür, dass Automaten zuverlässig laufen und Kunden sie ohne Probleme nutzen können. Du stellst Geräte auf, schließt sie an, richtest Software ein, prüfst Funktionen und behebst Störungen. Im Gegensatz zu Automatenfachleuten der Fachrichtung Automatendienstleistung kümmerst du dich in erster Linie um technische und IT-technische Aufgaben.
Dazu kommen das Befüllen und Leeren von Automaten, das Kontrollieren von Warenbeständen und das Auslesen von Daten. Auch Beratung gehört dazu, etwa wenn ein Kunde wissen will, wie ein Ticketautomat oder Snackautomat bedient wird.
Wo kann ich als Automatenfachmann der Fachrichtung Automatenmechatronik arbeiten?
Arbeiten kannst du in Unternehmen, die Automaten herstellen, aufstellen, betreiben oder warten. Typische Arbeitgeber sind Hersteller von Getränke- und Verpflegungsautomaten, Geldinstitute, Verkehrsbetriebe, Parkhausbetreiber, gastronomische Betriebe, Spielstättenbetreiber und Freizeiteinrichtungen.
Damit bist du nicht nur in Werkstätten oder Lagern unterwegs, sondern oft direkt beim Kunden vor Ort. Je nach Einsatz betreust du Warenautomaten, Bankautomaten, Ticketautomaten, Zeiterfassungssysteme oder Unterhaltungsautomaten. Manche Jobs finden überwiegend in Innenräumen statt, andere auch draußen, zum Beispiel an Bahnhöfen oder in Parkhäusern.
Die Arbeitszeiten als Automatenfachfrau können sehr unterschiedlich sein. Viele Einsätze richten sich danach, wann Automaten genutzt werden und wann Störungen auftreten. Deshalb sind je nach Betrieb Schichtarbeit, frühe Starts, Abendtermine oder Einsätze am Wochenende möglich. Besonders im Service bist du oft unterwegs und fährst verschiedene Standorte an. In ruhigeren Phasen arbeitest du planbar, etwa bei Wartungen, Kontrollen oder Abrechnungen.
Ausbildungsorte als Automatenfachmann
Wie viel verdient ein Automatenfachmann?
Steigst du nach der Ausbildung in der Metallindustrie ein, kannst du mit einem Einstiegsgehalt von 3.000 bis 3.600 Euro rechnen. Im Groß- und Außenhandel sind dagegen zwischen 2.200 und 3.400 Euro üblich.
Wie viel du später verdienst, hängt stark von Fachrichtung, Branche, Region und Tarifvertrag ab. Deshalb gibt es beim Gehalt keine einzelne feste Zahl. Mit Berufserfahrung, mehr Verantwortung oder einer Spezialisierung steigt dein Verdienst in der Regel noch zusätzlich weiter an.
Wie viel verdient man als Automatenfachmann Automatenmechatronik in der Ausbildung?
Im Groß- und Außenhandel, zum Beispiel bei einem Fachhändler für Automaten, sind diese Azubi-Gehälter als Automatenfachmann möglich:
- im 1. Ausbildungsjahr: 750 bis 1.150 Euro brutto
- im 2. Ausbildungsjahr: 800 bis 1.200 Euro brutto
- im 3. Ausbildungsjahr: 900 bis 1.250 Euro brutto
Die Höhe deines Azubi-Gehalts als Automatenfachfrau - Automatenmechatronik richtet sich aber danach, ob dein Ausbildungsbetrieb tariflich gebunden ist, in welcher Branche du beschäftigt bist und in welchem Bundesland du arbeitest. Wenn du in einem tarifgebundenen Betrieb beschäftigt bist, ist deine Vergütung als Automatenfachmann vertraglich festgelegt. Allerdings gelten je nach Bundesland und Branche ganz unterschiedliche Tarifverträge.
Du möchtest mehr zum Automatenfachmann Gehalt erfahren? Hier geht es zur Gehaltsseite.
Wie läuft die Ausbildung als Automatenfachmann ab?
Die Ausbildung als Automatenfachmann ist dual aufgebaut. Das heißt, du lernst an zwei Orten: im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Im Betrieb bekommst du einen direkten Einblick in den Berufsalltag. Du arbeitest an echten Automaten, hilfst beim Aufstellen und Anschließen der Geräte und lernst, wie man ihre Funktionen prüft. Außerdem zeigst du Kunden die Bedienung, kontrollierst Füllstände, leerst Automaten und unterstützt bei Wartungen oder kleinen Reparaturen. So sammelst du von Anfang an praktische Erfahrung.
In der Berufsschule lernst du die theoretischen Grundlagen, die du für den Job brauchst. Dazu gehören technische Themen, aber auch Service, Sicherheit, Abrechnung und kaufmännische Inhalte. Du verstehst dort zum Beispiel besser, wie Automaten aufgebaut sind, wie Störungen erkannt werden und worauf es beim Umgang mit Kunden ankommt.
In den ersten beiden Ausbildungsjahren lernst du die wichtigsten Grundlagen beider Fachrichtungen. Später setzt du dann deinen Schwerpunkt auf Automatenmechatronik oder Automatendienstleistung. Am Ende der Ausbildung machst du deine Abschlussprüfung und zeigst, dass du die Aufgaben im Beruf sicher beherrschst.
Wie lange dauert die Ausbildung als Automatenfachmann?
Die Ausbildung als Automatenfachmann dauert regulär 3 Jahre. In dieser Zeit sammelst du praktische Erfahrung im Betrieb und baust gleichzeitig dein Fachwissen in der Berufsschule auf. Häufig lernen Azubis dabei in den ersten beiden Jahren gemeinsame Grundlagen, bevor im dritten Jahr die Fachrichtung stärker in den Vordergrund rückt. Bei sehr guten Leistungen kannst du die Ausbildung in manchen Fällen auch verkürzen.
Was sind die Ausbildungsinhalte als Automatenfachmann?
Die Ausbildung von Automatenfachleuten findet dual, also im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. In der Ausbildung lernst du unter anderem:
- Überprüfen von Füllständen sowie Befüllen & Leeren von Automaten
- Digitale & analoge Daten auszulesen, auszuwerten und zu protokollieren
- Zusammenstellen von Waren nach Bedarf
- Erstellen von Abrechnungen & Kassenabschlüssen
- Bearbeiten von Bauteilen und Werkstoffen
- Beheben von Störungen am Automaten
Oft haben Automatenfachleute der Fachrichtung Automatenmechatronik Blockunterricht, gemeinsam mit den Automatenfachleuten - Automatendienstleistung, denn die Spezialisierung findet oft erst im 3. Lehrjahr statt.
Eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich kannst du dir gut vorstellen, aber du bist noch nicht sicher, welcher Beruf am besten zu dir passt? Dann schau dir noch folgende verwandte Berufe an:
Ähnliche Ausbildungsberufe
Als Automatenfachmann – Automatenmechatronik bieten sich zunächst Anpassungsweiterbildungen an, zum Beispiel in Wartung, Instandhaltung, Mechatronik, Elektrotechnik oder Vertrieb. Wenn du beruflich aufsteigen willst, kommen später aber auch die Weiterbildungen zum Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik oder zum Technischen Fachwirt infrage.
Auch der Weg über ein Studium eignet sich. Mögliche Studiengänge sind:
Deine Chancen sind gut, weil Automaten in vielen Bereichen gebraucht werden und Fachkräfte sowohl Technik als auch Kundenservice beherrschen müssen. Mit Erfahrung kannst du mehr Verantwortung oder leitende Aufgaben übernehmen.
Die Ausbildung zum Automatenfachmann passt gut zu dir, wenn du praktische Arbeit magst und nicht jeden Tag nur am Schreibtisch sitzen willst. Du arbeitest mit moderner Technik, bist an unterschiedlichen Orten im Einsatz und lernst gleichzeitig auch kaufmännische Aufgaben kennen. Durch die zwei Fachrichtungen kannst du den Schwerpunkt eher technisch oder eher serviceorientiert setzen.
Weil Automaten in Verkehr, Handel, Freizeit und Versorgung an vielen Orten gebraucht werden, bleibt der Beruf spannend und vielseitig. Für Schüler und Azubis ist das eine starke Mischung aus Sicherheit, Abwechslung und echten Aufgaben im Berufsalltag.
Als Automatenfachmann hast du aktuell gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. In vielen Städten suchen Betriebe nach Technikern für Wartung, Befüllung und Reparatur von Automaten. Du findest als Automatenfachmann Jobs bei Servicefirmen, im Handel oder bei Verkehrsbetrieben. Durch die große Anzahl an Automaten sind deine Zukunftsaussichten stabil und mit Erfahrung kannst du schnell Verantwortung übernehmen.
Als Automatenfachmann kannst du auch als Quereinsteiger starten, wenn du technisches Interesse und Lernbereitschaft mitbringst. Viele Arbeitgeber schätzen praktische Erfahrung aus Handwerk, Service oder Technik. Häufig bekommst du als angehender Automatenfachmann eine interne Einarbeitung oder Umschulung. Mit etwas Übung lernst du schnell Wartung, Störungsanalyse, Kundenkontakt und den sicheren Umgang mit Werkzeugen.
Als Automatenfachmann solltest du technisches Verständnis und handwerkliches Geschick haben. Du arbeitest viel mit Werkzeugen, Elektronik und beweglichen Teilen. Wichtig ist, dass du als Automatenfachmann sorgfältig, zuverlässig und eigenständig arbeitest. Außerdem helfen dir Freundlichkeit, Geduld im Kundenkontakt, Grundkenntnisse in Mathe sowie ein gutes Organisationstalent bei Tourenplanung und Dokumentation deiner Einsätze.
Teste deine Stärken, gib deine Wünsche an und sieh sofort, welche Stellen wirklich zu dir passen. Wissenschaftlich fundiert, kostenlos und treffsicher in nur 20 Minuten zum Traumberuf.
Zum Berufswahltest- LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH
- 01.09.2026
-
59439 Holzwickede
- LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH
- 01.09.2026
-
85375 Neufahrn bei Freising
- LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH
- 01.09.2026
-
55411 Bingen am Rhein
- Sparkasse Oberhessen Anstalt des öffentlichen Rechts
- 01.08.2026
-
Mehrere Standorte
- VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG
- 01.08.2026
-
Mehrere Standorte
- Horst Zimmermann GmbH
- 01.09.2026
-
90431 Nürnberg
Beliebte Berufe
Weitere Infos
Bildnachweis: „Getränkeautomaten" © Dmitry Vereshchagin / Fotolia; „Automatenfachfrau kontrolliert Automaten" ©auremar - stock.adobe.com; „Verschiedene Getränkeautomaten" ©Chutima Chaochaiya - Fotolia; „Automatenfachfrau wartet und repariert einen Automaten" ©Phovoir - stock.adobe.com; „Befüllung leerer Automaten" ©ekostsov - stock.adobe.com; „Störungen bei Automaten beheben" ©Peter - stock.adobe.com