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Verkäufer / Verkäuferin
Ausbildung & Beruf

12.340 freie Stellen
Ausbildung Verkäufer

9:55 Uhr – du wirfst nochmal einen letzten Blick über die Fläche. Die Jacken und Pullis hängen alle korrekt an den Kleiderstangen, auf den Tischen hast du die T-Shirts und Hosen sauber zusammengelegt und nach Größe geordnet. Sieht alles gut aus. Zum Glück wurde die Kasse auch schon gezählt und für den Verkauf vorbereitet. Alles klar, der Laden ist bereit zur Öffnung.

Berufsbild Verkäufer / Verkäuferin

Was macht ein Verkäufer (m/w/d)?

Als Verkäufer bzw. Verkäuferin verkaufst du Waren aller Art. Je nach Betrieb oder Abteilung hast du dabei mit verschiedenen Produkten zu tun. Beispielsweise kannst du Nahrungsmittel, Bekleidung oder Elektronik verkaufen.

Meist bedienst du die Kasse und führst Abrechnungen durch. Hierbei berücksichtigst du Rabatte und Nachlässe, stellst Quittungen und Rechnungen aus und erstellst Tagesberichte. Kassieren gehört dabei jedoch nicht zu deiner einzigen Aufgabe. Zusätzlich berätst und informierst du Kunden. Dafür ermittelst du Kundenwünsche und führst ihnen passende Waren vor. Auch nimmst du Reservierungen und Reklamationen an und tauschst gegebenenfalls Waren um.

Eine wichtige Aufgabe als Verkäufer bzw. Verkäuferin ist es außerdem, für eine breite Auswahl zu sorgen. Damit Kunden auch die erwartete Auswahl vorfinden, achtest du darauf, dass die jeweiligen Warensortimente vorrätig sind. Dafür prüfst du zunächst Lagerbestände, führst Nachbestellungen und Kontrollen durch. Zudem räumst du Regale ein oder zeichnest Preise aus. Beim Einräumen kontrollierst du die Ware auf Mängel bzw. Qualität. Insbesondere bei der Arbeit mit verderblichen Produkten, beispielsweise im Supermarkt, ist es wichtig, Menge, Gewicht und Mindesthaltbarkeit zu kontrollieren.

Auch bei der Sortimentsgestaltung wirkst du als Verkäufer bzw. Verkäuferin mit. Hier kannst du beim sogenannten Visual Merchandising mitbestimmen, welche Waren dem Kunden zur Verfügung stehen, wo sie platziert werden und welche Teile oder Produkte nebeneinanderstehen oder hängen. Dabei berücksichtigst du neue Waren, Kundengruppen und Marktsegmente. Auch der Bedarf für einzelne Waren muss ermittelt werden.

Wie sieht der Berufsalltag als Verkäufer aus?

Wie genau dein Berufsalltag als Verkäufer oder Verkäuferin genau aussieht, hängt maßgeblich davon ab, mit welchen Waren du arbeitest. Allgemein kannst du in deinem Beruf jedoch damit rechnen, Waren zu verteilen und Waren einzuräumen. Gleichzeitig befindest du dich während deines Berufsalltags unter den Augen von Kunden oder Gästen. Somit besteht meist viel Kundenkontakt. Als Verkäufer bzw. Verkäuferin solltest du freundlich und ruhig bleiben, die Kunden kompetent beraten und dabei Kommunikationsfähigkeit vorweisen können. Wichtig ist es, den Kunden auch bei Fragen zu Produkten unterstützen zu können, demnach ist auch Kenntnis der Fläche und der Produkte sehr wichtig.

Deine Aufgaben und Situationen können sich jedoch auch häufig ändern, mal übernimmst du die Arbeit an der Kasse, mal arbeitest du im Stehen und berätst Kunden über die Produkte.

Als Verkäufer bzw. Verkäuferin trägst du meist vorgegebene Arbeitskleidung, in Modeunternehmen wird manchmal auch auf modisch aktuelle Kleidung Wert gelegt. Außerdem hast du meist unregelmäßige Arbeitszeiten, d.h. deine Schichten können von Tag zu Tag oder Woche zu Woche variieren, mal arbeitest du in der Frühschicht und beginnst relativ früh, mal arbeitest du in der Spätschicht und musst dadurch mit Arbeitszeiten bis zu 21 Uhr rechnen. Zudem solltest du damit rechnen, auch samstags zu arbeiten.

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Wo arbeitet man als Verkäufer?

Nach deiner Verkäufer Ausbildung kannst du in Supermärkten, Kaufhäusern oder einem Fachgeschäft des Einzelhandels, wie etwa einem Sportwarengeschäft, tätig sein. Du arbeitest in erster Linie in Verkaufsräumen oder Lager- und Kühlräumen. Möglich ist jedoch auch der Einsatz im Freien, beispielsweise an Verkaufsständen oder auf Freiflächen, oder in Büroräumen.

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Lesen, nicht so dein Ding? In unserem YouTube-Video haben wir dir kurz und knapp zusammengefasst, wie du Verkäufer wirst, was du als Verkäuferin machst und wie viel Geld du verdienst. Berufe2Go, Film ab!

Veröffentlicht am: 25.10.2023

Ausbildung zum Verkäufer / zur Verkäuferin

Wie werde ich Verkäufer bzw. Verkäuferin?

Verkäuferin bzw. Verkäufer kannst du theoretisch mit jedem Schulabschluss oder sogar ohne Abschluss werden. Drei Viertel der Ausbilder erwarten einen Hauptschulabschluss. Ein kleiner Teil der Unternehmen wünscht sich einen mittleren Schulabschluss und 20 % der Betriebe findet es nicht so wichtig, welchen Abschluss du hast.

Schulfächer
  • Mathe
  • Deutsch
  • Englisch
Stärken
  • Neugierde & Lernbereitschaft
  • Sorgfalt & Genauigkeit
  • Eigeninitiative & Entscheidungsfreude
Arbeitsbedingungen
  • Umfeld: Laden, Geschäft
  • Samstagsarbeit
  • Dienstreisen nur in Ausnahmefällen

Für jeweils ein Drittel der Ausbildungsbetriebe sind gute Noten in Mathe und Deutsch wichtig. Außerdem legt ein kleiner Teil Wert auf gute Englischkenntnisse. Aber auch wenn du in diesen Fächern nicht die besten Voraussetzungen mitbringst, kannst du dich natürlich trotzdem auf einen Ausbildungsplatz bewerben. Am wichtigsten ist deine Motivation für die Ausbildung und deine Lernbereitschaft. Weitere Stärken, die sich Arbeitgeber von angehenden Verkäufern und Verkäuferinnen wünschen, sind Eigeninitiative und Entscheidungsfreude und eine genaue, sorgfältige Arbeitsweise.

Da Verkäufer bzw. Verkäuferin ein Beruf aus dem Bereich Handel ist, bist du bei deiner Tätigkeit auch überwiegend im Umfeld Laden & Geschäft tätig, also zum Beispiel in Supermärkten oder Kaufhäusern. Typisch für diesen Beruf ist die Arbeit an Samstagen, Dienstreisen kommen in der Regel nicht vor.

Aber Verkäufer ist nicht gleich Verkäufer. Dein Arbeitsumfeld kann ganz unterschiedlich aussehen, je nachdem in welchem Ausbildungsbetrieb und in welchem Bereich du tätig bist. Daher solltest du dir genau überlegen, welcher Ausbildungsbetrieb und welches spätere Arbeitsfeld am besten zu dir passen.

Was lernt man in der Verkäufer Ausbildung?

Da freundlicher und guter Service in diesem Job das A und O sind, wird in deiner praktischen Ausbildung zum Verkäufer bzw. zur Verkäuferin auf die persönliche Kundenberatung besonderer Wert gelegt. Du lernst, wie man:

  • Verkaufsgespräche führt und
  • mit Beschwerden und Reklamationen umgeht.

Zusätzlich lernst du, wie man sich einen Überblick über das Warensortiment verschafft und Kunden über das Angebot informiert. Du lernst außerdem, wie man Waren richtig präsentiert und Werbemittel passend einsetzt.

In der Berufsschule lernst du in berufsspezifischen Fächern, wie man Waren annimmt, lagert und pflegt. Außerdem wirst du in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch oder Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.

Welche Inhalte und Themen dich unter anderem in deiner Verkäufer Ausbildung erwarten, erklärt dir das Azubiyo-Ausbildungslexikon:

  • K wie Kulanz: Reklamationen oder schwierige Kundenwünsche: Als Verkäufer kann es wichtig sein, gegenüber dem Kunden Kulanz und Kompromissbereitschaft zu zeigen.
  • V wie Verkaufsgespräch: „Kann ich Ihnen behilflich sein?“ – In der Verkäufer Ausbildung lernst du, wie du erfolgreich Verkaufsgespräche führst und Kunden berätst.
  • W wie Warenpräsentation: Gut präsentiert ist halb verkauft: Eine gute Warenpräsentation kann die Kaufentscheidung beeinflussen und somit den Umsatz fördern. Daher lernst du, wie du Waren verkaufswirksam präsentierst.

Weitere Infos zu den Inhalten und dem Ablauf der Ausbildung findest du in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Verkäufer.

Wie läuft die Ausbildung zum Verkäufer ab?

In deiner Verkäufer Ausbildung bist du im Wechsel in Betrieb und Berufsschule. Im Betrieb erlernst du die praktische Seite des Berufsbildes Verkäufer und übernimmst konkrete Aufgaben. In der Berufsschule wird dir das theoretische Hintergrundwissen vermittelt. Während deiner Ausbildung musst du als Ausbildungsnachweis ein Berichtsheft über deine Aufgaben und Tätigkeiten führen. Dein Ausbilder überprüft dein Berichtsheft regelmäßig.

Zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres legst du eine schriftliche Zwischenprüfung ab. Am Ende der Verkäufer Ausbildung nimmst du an der Abschlussprüfung teil, die aus 3 schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht. Nach Bestehen bist du staatlich anerkannter Verkäufer bzw. staatlich anerkannte Verkäuferin.

Art der Ausbildung:
duale Ausbildung
Art der Ausbildung: duale Ausbildung
Dauer der Ausbildung:
2 Jahre, Verkürzung möglich
Dauer der Ausbildung: 2 Jahre, Verkürzung möglich
Ausbildungs­vergütung:
946 € – 1.043 €
Ausbildungs­vergütung: 946 € – 1.043 €

Wie viel verdient ein Verkäufer in der Ausbildung?

Als Verkäufer bzw. Verkäuferin kannst du in deiner Ausbildung im Schnitt mit folgenden Ausbildungsvergütungen rechnen:

  • im 1. Ausbildungsjahr: 946 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr: 1.043 Euro

Du möchtest gerne noch mehr erfahren? Hier geht es zur Verkäufer Gehaltsseite.

Blick hinter die Kulissen: Erfahrungsberichte von Azubis

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Pascal - Azubi bei der Mömax Deutschland GmbH
Pascal Mömax Deutschland GmbH

Ich fange früh um 09:30 an mit umziehen, ziehe also meine Arbeitskleidung an. Um 09:45 Uhr gibt es eine Morgenbesprechung, hier werden Themen wie Umsatz, Aufgaben, neue Herausforderung, offene Fragen/Probleme geklärt. Dann mache ich eine Morgenrunde, in der ich Polster zurechtrücke, Kissen schlichte, Auflagen herausbringe, Gartenmöbel verkaufsfähig mache usw. Danach Verkaufsflächen schlichten, Computer einschalten, und nochmal durch die Abteilung gehen und schauen, ob alles in Ordnung ist. Danach ist Verkaufsbeginn - entweder Start im Schlafzimmer oder der Wohnzimmerabteilung. Der Laden hat von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Jetzt startet der Verkauf mit folgenden Aufgaben: Kunden begrüßen, Beratung, Möbel verkaufen, Reklamationen bearbeiten, Mails bearbeiten, telefonieren, interne Mitteilungen bearbeiten, Preisauszeichnung, Werbung drucken, Möbelaufbau und - Abbau, Ware verpacken, Ware auspacken, Spiegel putzen, fegen, Ordnung und Sauberkeit, damit die Ausstellung gut aussieht, Listenbearbeitung, interne Warenbewegungen verbuchen und einiges mehr.

Lennart - Azubi bei der Peek & Cloppenburg KG Hamburg
Lennart Peek&Cloppenburg*

Über einen Freund bin ich auf Peek&Cloppenburg aufmerksam geworden. Er war sehr zufrieden mit seiner Ausbildung, daher entschloss ich, mich direkt auf der Karriereseite zu bewerben. Bereits eine Woche später wurde ich zu einem Einstellungstest eingeladen. Im nächsten Schritt habe ich in einem persönlichen Vorstellungsgespräch die ersten Mitglieder des Store Teams kennengelernt. Zuletzt habe ich drei Probetage in einem Store absolviert, die mir sehr bei meiner Entscheidung für die Ausbildung geholfen haben. In diesen Tagen konnte ich für mich feststellen, dass die Ausbildung zur:m Verkäufer:in genau das Richtige für mich ist. In meiner Ausbildung als Verkäufer bei Peek& Cloppenburg sieht ein typischer Arbeitstag sehr abwechslungsreich aus. Zu Arbeitsbeginn und vor der Öffnung des Stores prüfe ich die am Vortag umgetauschten Waren und räume diese wieder an ihren richtigen Platz im Store. Danach treffe ich mich mit meiner:m Abteilungsleiter:in und wir schauen gemeinsam, welche Tätigkeiten im Laufe des Tages anfallen. Typischer Aufgaben für meinen Ausbildungsberuf sind beispielsweise fehlende Ware und Größen aufzufüllen und diese bestmöglich für die Kund:innen zu präsentieren. Auch Preisreduzierungen gehören zu meinen Aufgaben. Mir persönlich macht die Beratung und der persönliche Kontakt mit unseren Kund:innen am meisten Spaß. Wenn unsere Kund:innen durch meine gute Beratung den Store wieder glücklich verlassen, sind das für mich ganz besondere Momente.

Sercan – Azubi bei der HORNBACH-Baumarkt-AG
Sercan HORNBACH Baumarkt AG

„Ich sollte ein Schülerpraktikum für 2 Wochen machen und da ich gerne bei Hornbach eingekauft habe und es immer noch gerne tue, kam ich auf die Idee, ein Praktikum bei Hornbach zu machen. Daraufhin fragte ich nach einem Praktikumsplatz und ich bekam den Platz erst einmal im Gartenbereich und wurde dann immer flexibler z.B. im Baustoffbereich, etc. Beworben habe ich mich ein Jahr später als Verkäufer. Da ich eine gute Bewertung bekommen hatte für mein Praktikum, kannten mich schon einige und hatten dadurch auch einen guten Einfluss auf das Marktmanagement.“

N
Noragah Mömax Deutschland GmbH

Ich mache gerade eine duale Ausbildung zum Verkäufer bei der Firma mömax in Regensburg und bin aktuell im 2. Ausbildungsjahr. Meine Ausbildungszeit beträgt insgesamt 2 Jahre, wobei ich aufgrund der hohen Karrierechancen den Sprung in das dritte Lehrjahr gerne erreichen will. Ziel ist es, sich langfristig im Handel einen eigenen Weg zu ermöglichen, um sich weiter zu qualifizieren und Führungskraft zu werden. Ich hatte mich direkt nach der Mittelschule in der Filiale in Regensburg beworben. Mein großer Vorteil war, dass ich bereits viele Erfahrungen im Einzelhandel durch Praktika sammeln konnte. Die Ausbildung findet in der meisten Zeit direkt in den Verkaufsräumen statt – dies macht mir besonders viel Spaß. Ich schätze den direkten Kundenkontakt und habe ein sehr gutes Team um mich. Auch die Arbeitszeiten machen mir nichts aus, da ich durch meine Praktika wusste, was auf mich zukommen wird. Es gibt für mich keinerlei negative Seiten an meinem Beruf, denn ich gehe jeden Tag mit einem Lächeln zur Arbeit und gehe in meinen Aufgaben voll auf. Wir beginnen morgens immer mit einer Morgenrunde, um sicherzustellen, dass die Optik der Ausstellung passt und dann geht es auch bereits schon los mit meinem Steckenpferd: der Kundenberatung. Jeder Kunde braucht etwas – auch, wenn er es vorher noch nicht wusste. Genau das reizt mich so sehr. Wichtig ist dabei aber ganz sicher, dass man den direkten Kundenkontakt mögen muss. Es ist immer gut, wenn man sich auch vorab mit dem Unternehmen beschäftigt und so viele Praktika wie möglich macht. Man sollte wissen, wie der Alltag aussehen wird und dann kann es am Ende nur eine spannende Reise werden. Wer will nicht gerne Karriere machen?

J
Jill Nanu-Nana Einkaufs- und Verwaltungsgesellschaft mbH

Jill (17) hat vor kurzem ihre Ausbildung zur Verkäuferin bei Nanu-Nana in Oldenburg begonnen. Warum sie sich für diese Ausbildung entschieden hat, erzählt sie AZUBIYO. „Besonders spannend war für mich der Blick hinter die Kulissen des Einzelhandels. Das Kassieren und die Abläufe, die stattfinden, aber für den Kunden oft nicht sichtbar sind. Zum Beispiel die Warenanlieferung und die Gestaltung von Warenträgern, um die Artikel für den Kunden bestmöglich zu präsentieren. Ausschlaggebend für die Ausbildungswahl waren die Praktika, die ich während meiner Schulzeit in verschiedenen Einzelhandelsunternehmen gemacht habe. Meine Wahl fiel am Ende aber auf Nanu-Nana, weil ich die zum Teil ausgefallenen Waren mag und der Probearbeitstag mir viel Spaß gemacht hat.“

M
Melanie Sternenbäck Management GmbH

Melanie absolviert gerade eine Ausbildung als Bäckereifachverkäuferin bei der Sternenbäck GmbH in Sigmaringen.Sie ist im 2. Ausbildungsjahr und hat AZUBIYO von ihren Erfahrungen in der Ausbildung erzählt. „Ich wollte schon immer im Verkauf mit viel Kundenkontakt arbeiten, weshalb ich mich dazu entschloss, den Beruf der Bäckereifachverkäuferin zu erlernen. Auf die freie Ausbildungsstelle bin ich aufmerksam geworden, da ich in der Filiale selbst Stammkundin war und ich es immer sehr angenehm und reizvoll fand. Zu meinen Erfahrungen, die ich bisher sammeln konnte, gehören: Aus der Sicht der Kundschaft sieht dieser Beruf ganz locker aus, dies ist nicht ganz so, da das Aufgabengebiet sehr breit und anspruchsvoll ist. Wenn ein Kunde mit schlechter Laune zu mir zum Einkaufen kommt, kann ich durch meine freundliche und offene Art den Kunden soweit bringen, dass dieser die Filiale mit einem Lächeln wieder verlässt.“

P
Peter STAHLGRUBER GmbH

Peter (49) ist ausgelernter Verkäufer bei der STAHLGRUBER GmbH im Verkaufshaus in Würzburg. AZUBIYO hat er von seinen ersten Eindrücken von damals berichtet. „Ich habe die Abteilungen Lager, Verkauf und Kasse durchlaufen. Damals wurde nicht so viel Wert auf den Zeitraum gelegt, man wurde dort eingesetzt, wo man benötigt wurde! Aber es war trotzdem schon eine besser organisierte Ausbildung, als bei anderen Unternehmen! Damals wurde viel manuell bestellt und es dauerte einige Zeit, bis die Lieferung ins Verkaufshaus kam, bzw. dann beim Kunden war – aber es war noch ausreichend. Wir suchten seiner Zeit die Teile noch im Katalog. Wir hatten ca. 1 Std. Zeit, um den Wochenbericht zu erstellen! Gelernt wurde zuhause ;-))) Die Ausbildung war eine sehr schöne Zeit: lustig, abwechslungsreich, gutes Klima, viel gelernt durch viele Abteilungen! Wenn ich gefragt wurde, ob ich eine andere Aufgabe übernehmen würde, habe ich nie nein gesagt! Ich war Verkäufer, Lackmischer, Fachgruppenerstverkäufer, Kassenkraft, Wareneingangsverantwortlicher, Reklamationssachbearbeiter, stellv. Verkaufshausleiter, 1991 in Chemnitz als Verkaufshausleiter, anschließend in Würzburg als Verkaufshausleiter bis heute! Mein Job: total interessant, da sehr abwechslungsreich – Umsatz – Kosten – Spannen – Verantwortung – viele gute Kundenkontakte – Mitarbeiterführung­ – immer spannende Themen und Herausforderungen! Es macht viel Spaß, da wir eine große Familie sind – und gemeinsam kann man sehr viel bewegen – wir sind fast unschlagbar!!!“

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Passt die Ausbildung zum Verkäufer / zur Verkäuferin zu mir?

Der Beruf Verkäufer bzw. Verkäuferin passt gut zu dir, wenn

  • du gerne andere Menschen berätst
  • du sorgfältig und genau arbeiten kannst
  • du auch bei Schwierigkeiten ruhig und freundlich bleibst
  • du gut rechnen kannst

Ein anderer Beruf eignet sich eher, wenn

  • du ungern mit fremden Menschen sprichst
  • du andere Menschen nicht gut überzeugen kannst
  • du kein Interesse am Verkauf oder am Kassieren hast
  • du ungern selbstständig arbeitest

Alles im grünen Bereich? Dann mach den Berufswahltest und finde heraus, zu wie viel Prozent diese Ausbildung tatsächlich zu dir passt. → Jetzt Eignung testen! Du bist dir schon sicher, dass es dein Traumberuf ist? Dann findest du hier freie Ausbildungsplätze ↓

Eine Tätigkeit im Bereich Kaufmännisches, Handel & Vertrieb kannst du dir gut vorstellen, aber du bist noch nicht sicher, welcher Beruf am besten zu dir passt? Dann schau dir noch folgende verwandte Berufe an:

Weiterbildung & Zukunftsaussichten

Nach Abschluss deiner Verkäufer Ausbildung hast du zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten. Beispielsweise kannst du die Ausbildung fortsetzen und Kaufmann im Einzelhandel werden. Oder du machst eine Weiterbildung zum Fachwirt oder Betriebswirt - Handel. Aber auch ein Studium im Bereich BWL oder Handelsbetriebswirtschaft ist denkbar. Bei Weiterbildungen unterscheiden wir zwischen 3 verschiedenen Möglichkeiten:

  • Anpassungsfortbildung
  • Aufstiegsfortbildung
  • Studium

Bei Anpassungsfortbildungen geht es darum, dein Wissen aktuell zu halten, um Entwicklungen in den Bereichen Waren-, Produkt- und Verkaufskunde, Kundenservice, Marketing oder Kalkulation kennenzulernen.

Mit einer Aufstiegsfortbildung willst du Karriere machen, zum Beispiel durch eine Weiterbildung zum Fachwirt - Handel, zum Fachwirt - Vertrieb im Einzelhandel oder zum Betriebswirt - Handel. Aber auch ein Studium kannst du anschließen.

Passende Studiengänge sind beispielsweise:

Nachhaltigkeit & Zukunftsaussichten als Verkäufer / Verkäuferin

Insbesondere durch die Digitalisierung zeigen sich immer mehr neue Trends auch im Handel. So legen viele Unternehmen inzwischen Wert darauf, ihren Kunden nicht nur gute Preise, sondern auch Einkaufserlebnisse zu ermöglichen. Vermehrt wird hier der sogenannte Omnichannel-Vertrieb fokussiert, d.h. Online- und Offlinewelt werden verknüpft. So kann der Kunde online bestellte Waren im Laden abholen, umtauschen oder online Termine in den Filialen ausmachen. Als Fachkraft im Handel wird es zunehmend auch Teil der Arbeit sein, digitale und mobile Angebote zu verbessern und auszubauen. Ein weiterer Trend geht in Richtung Roboter: Zukünftig sollen diese Routineanfragen übernehmen, Bestände kontrollieren und Regale auffüllen, damit sich die Verkäufer zunehmend auf die Beratung fokussieren können.

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