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Automatenfachmann Automatenmechatronik – Ausbildung & Beruf

Morgens ein Sandwich aus dem Verpflegungsautomaten, mittags etwas zu trinken aus dem Getränkeautomaten, danach Geld abheben am Bankautomaten, um damit abends ein Ticket am Fahrkartenautomaten kaufen zu können.

Was macht ein Automatenfachmann der Fachrichtung Automatenmechatronik?

Automaten haben längst Einzug in unseren Alltag gehalten. Umso wichtiger ist es, dass sie einwandfrei funktionieren. Dafür sorgen Automatenfachleute - Automatenmechatronik. Sie kümmern sich in erster Linie um technische und IT-technische Aufgaben, im Gegensatz zu Automatenfachleuten der Fachrichtung Automatendienstleistung. Sie montieren beispielsweise Automaten, installieren die Automatensoftware und richten die Automaten entsprechend der Kundenwünsche ein. Sie prüfen Automaten auf Funktionalität, führen Wartungsarbeiten durch und beheben Störungen. Daher lernen sie in der Ausbildung beispielsweise, wie man Bauteile bearbeitet.

Auch wenn der technische Aufgabenbereich im Vordergrund steht, gehören kaufmännische Tätigkeiten wie das Befüllen und Leeren von Automaten, die Bestandsprüfung und die Erstellung von Kassenabschlüssen zu den Aufgaben eines Automatenfachmannes - Automatenmechatronik.

Je nach deinem Ausbildungsbetrieb und der Branche, in der du tätig bist, können auch andere Aufgabenbereiche in deinem Arbeitsalltag eine Rolle spielen. Welche Aufgaben du in deiner Ausbildung erlernen sollst, regelt die Ausbildungsverordnung für Automatenfachleute.

Nach deiner Ausbildung zum Automatenfachmann kannst du beispielsweise bei Herstellern von Getränke- oder Verpflegungsautomaten oder bei Automatenbetreibern, wie Geldinstituten oder Verkehrsunternehmen, arbeiten.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Ausbildungsvergütung

1. Ausbildungsjahr (im Groß- und Außenhandel) 650-900 €

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Automatenfachmann der Fachrichtung Automatenmechatronik. In der Regel haben die meisten Ausbildungsanfänger in diesem Beruf einen Real- oder Hauptschulabschluss. Wenige Azubis starten mit Abitur oder ohne Abschluss in die Lehre, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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Bildnachweis: „Getränkeautomaten" © Dmitry Vereshchagin / Fotolia