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Beamter Fernmelde- und Elektronische Aufklärung – Ausbildung & Beruf

Funk ist für dich keine Musikrichtung, sondern eine Technik zur Nachrichtenübermittlung? Du hättest auch nichts dagegen einen Beitrag zur nationalen Sicherheit zu leisten? Dann solltest du über eine Ausbildung in der Fernmelde- und Elektronischen Aufklärung nachdenken!

Was macht ein Beamter Fernmelde- und Elektronische Aufklärung?

Beamte in der Fernmelde- und Elektronischen Aufklärung erfassen und analysieren Nachrichten aus dem Ausland, die für die Regierung oder die Bundeswehr wichtig sind. Das sind zum Beispiel Informationen zur Lage in Krisengebieten oder zu Plänen anderer Staaten. Dazu zeichnen sie unter anderem Funk-, Morse- oder Radar-Signale auf und analysieren sie, wofür sie modernste technische Methoden und Geräte verwenden, wie zum Beispiel Suchempfänger oder Scanner elektromagnetischer Signale.

In deiner Ausbildung lernst du unter anderem die Grundlagen der elektronischen Kampfführung, alles über Informationsaustausch und Sicherheit sowie die Nachrichtenbearbeitung und Auswertung der elektronischen und Fernmeldeaufklärung.

Im Beruf arbeitest du bei der Bundeswehr oder beim Bundesnachrichtendienst (BND) in Dienststellen der Abteilung Technische Aufklärung. Dort bist du im Büro und in Besprechungsräumen tätig.

Art der Ausbildung

Beamter – mittlerer technischer Dienst

Dauer der Ausbildung

2 Jahre, Verkürzung ist möglich.

Zuständige Stelle

Deine Prüfung legst du vor der zuständigen Prüfungskommission ab.

Schulische Voraussetzungen

Bewerber sollten einen der folgenden Abschlüsse haben: 1. einen mittleren Bildungsabschluss, 2. einen Hauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene Berufsausbildung oder 3. einen gleichwertigen Bildungsstand.

Quelle: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=15368

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