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Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten
Ausbildung & Beruf

Ausbildungsgehalt 1.080 – 1.300 € brutto pro Monat
Ausbildungsdauer 2 Jahre
Ausbildungsart duale Ausbildung
Empfohlener Abschluss i. d. R. Mittlere Reife

Was macht eine Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten (m/w/d)?

Als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten bist du dafür verantwortlich, Gebäude und Bauwerke vor Schäden zu schützen oder Reparaturen an bestehenden Schäden durchzuführen. Dein Schwerpunkt liegt auf Holz und anderen Baumaterialien, die durch Feuchtigkeit, Schädlinge oder Witterung leiden können. Du überprüfst zum Beispiel Dachstühle, Keller und Fassaden auf Schäden und sorgst dafür, dass diese sicher und stabil bleiben.

Manchmal arbeitest du mit modernen Schutzmitteln, wie Speziallackierungen, und manchmal setzt du handwerkliches Geschick ein, um Holz oder Bauteile auszutauschen. Neben Reparaturen sicherst du Bauwerke auch vorsorglich – damit sie gegen Schädlinge wie Holzwürmer oder Holzpilze geschützt sind. Die Arbeit ist abwechslungsreich und findet oft draußen statt.

Wo kann ich als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten arbeiten?

Du bist vor allem im Ausbaugewerbe tätig, beispielsweise bei einer Dachdeckerei oder Zimmerei. Auch in Hochbauunternehmen kannst du nach deiner Ausbildung eine Anstellung finden. Aufgrund der vielfältigen Einsatzgebiete ist auch die Arbeit in Dienstleistungsbetrieben für beispielsweise Schädlingsbekämpfung oder Desinfektion möglich. Zusätzlich kannst du in Denkmalschutzprojekten tätig sein, wo du historische Gebäude restaurierst und schützt.

Generell arbeitest du im Bereich Holz und Bautenschutz viel in und an Gebäuden im Freien. Die Arbeit im Freien sollte dir daher keine Probleme bereiten. Auf jede Baustelle folgt meist direkt die nächste. Vom Neubau bis zu historischen Altbauten ist alles dabei. Abwechslung ist für dich deshalb garantiert. Manchmal steht für dich ein wenig Büroarbeit an.

Arbeitszeiten als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

Als Fachkraft für Holz und Bautenschutzarbeiten arbeitest du meistens tagsüber, vor allem von Montag bis Freitag. Oft beginnt der Arbeitstag früh, so bist du am Nachmittag aber früher fertig. Je nach Auftrag kann es aber auch länger gehen. Bei größeren Projekten oder gutem Wetter fallen manchmal Überstunden an, damit Arbeiten draußen rechtzeitig fertig werden. Selten kann es zu Einsätzen am Samstag kommen, zum Beispiel bei Notfällen nach Wasserschäden oder bei Termindruck.

In vielen Betrieben gibt es saisonale Unterschiede. Im Frühling und Sommer ist oft mehr los, weil Außenarbeiten dann besser möglich sind. Im Herbst und Winter verlagern sich viele Aufgaben nach innen, etwa in Keller, Werkstätten oder an Gebäudeteilen im Innenbereich.

Wie viel verdient eine Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten?

Das Gehalt als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten kann je nach Region, Arbeitgeber und Berufserfahrung variieren. Im Durchschnitt liegt das tarifliche Einstiegsgehalt im Bauhauptgewerbe bei 2.800 bis 4.000 Euro brutto pro Monat. Mit steigender Berufserfahrung und zusätzlicher Weiterbildung kannst du dein Gehalt deutlich erhöhen.

Wenn du in spezialisierten Firmen oder in Bereichen wie dem Denkmalschutz arbeitest, kann dein Einkommen gegebenenfalls höher ausfallen. Auch größere Bauunternehmen zahlen oft etwas mehr. Insgesamt liegt das Gehalt im soliden Mittelfeld, besonders wenn du dich später weiterqualifizierst und anspruchsvollere Tätigkeiten übernimmst.

Wie viel verdient eine Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten in der Ausbildung?

Die Ausbildungsvergütung als Fachkraft für Holz und Bautenschutzarbeiten hängt vor allem von deinem Ausbildungsbetrieb und der Region ab. Mit folgendem Gehalt in der Ausbildung kannst du aber ungefähr rechnen:

  • im 1. Ausbildungsjahr: 1.080 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr: 1.300 Euro

Während der Ausbildung gibt es oft zusätzlich Hilfsmittel wie Arbeitskleidung oder eine Unterstützung bei Übernachtungskosten, wenn du weit von deinem Betrieb entfernt wohnst.

Wie läuft die Ausbildung als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten ab?

Die Ausbildung als Fachkraft für Holz und Bautenschutzarbeiten ist eine duale Ausbildung, bei der du sowohl in der Berufsschule als auch in deinem Betrieb tätig bist. Im Betrieb lernst du, wie du Holz und Bauteile bearbeitest, Schäden erkennst und passende Lösungen findest. In der Berufsschule bekommst du das theoretische Wissen dazu – von Bauchemie bis hin zu Techniken für den Holzschutz. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.

Die Ausbildung bietet dir eine Balance aus handwerklicher Arbeit und Theorie. Oft arbeitest du direkt mit erfahrenen Kollegen zusammen, die dir die verschiedenen Tricks und Kniffe des Berufs zeigen. Neben großen Bauprojekten gibt es auch kleinere Aufgaben bei privaten Kunden, sodass die Arbeit sehr abwechslungsreich ist.

Am Ende des 1. Ausbildungsjahres absolvierst du eine Zwischenprüfung, die Abschluss- bzw. Gesellenprüfung folgt am Ende des 2. Ausbildungsjahres.

Wie lange dauert die Ausbildung als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten?

Die Ausbildung zur Fachkraft für Holz und Bautenschutzarbeiten dauert 2 Jahre und gehört zu den dualen Ausbildungsberufen. Das 1. Jahr gilt als Grundausbildung, bei der du die Basis für das spätere Arbeiten lernst. Im 2. Abschnitt kommen dann anspruchsvollere Inhalte dazu, wie das Erkennen und Reparieren von komplexen Gebäudeschäden. Nach erfolgreichem Abschluss kannst du direkt in den Beruf einsteigen.

Entscheidest du dich nach deiner Ausbildung zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutz für den 3-jährigen Ausbildungsberuf Holz- und Bautenschützer, kannst du deine Ausbildung anrechnen lassen. Deine 2 Jahre aus der Ausbildung zur Fachkraft kannst du vollständig nutzen. Dadurch kannst du die 3-jährige Ausbildung auf 1 Jahr verkürzen.

Was sind die Ausbildungsinhalte als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten?

Die Ausbildung ist sehr praktisch orientiert, aber auch die Theorie kommt nicht zu kurz. Du lernst zuerst die Grundlagen des Holzschutzes und Bauwesens kennen. Dazu gehört, wie man Holz vor Schädlingen und Witterung schützt, Mauerschäden repariert oder Schimmel vorbeugt. Später wirst du mit speziellen Maschinen und Werkzeugen vertraut gemacht, um dich auf den Berufsalltag vorzubereiten.

Besonders wichtig sind folgende Inhalte:

  • Holzbearbeitung, z. B. Schneiden, Schleifen oder Lackieren von Holz.
  • Bauwerksabdichtungen, um Gebäude vor Feuchtigkeit zu schützen.
  • Umgang mit Chemikalien und Schutzmitteln, etwa für Schädlingsbekämpfung.

Neben den praktischen Fähigkeiten lernst du auch Materialkunde und Grundlagen der Bauphysik. Diese Inhalte werden sowohl beim Lernen im Betrieb als auch in der Berufsschule vermittelt.

Voraussetzungen für die Ausbildung zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

Um die Ausbildung zu starten, benötigst du in der Regel einen Hauptschulabschluss – einige Betrieben verlangen aber auch die Mittlere Reife beziehungsweise den Realschulabschluss. Viel wichtiger als die Schulnoten ist jedoch dein handwerkliches Geschick und deine Motivation, auch körperlich anstrengende Arbeiten zu übernehmen. Für deine täglichen Aufgaben als Fachkraft für Holz und Bautenschutzarbeiten ist ein guter Umgang mit Werkzeugen vorteilhaft. Du solltest gerne draußen arbeiten und dabei sorgfältig und zuverlässig sein.

Von Vorteil ist außerdem, wenn du Interesse an Naturwissenschaften hast, denn Bauchemie und Materialkunde sind zentrale Themen. Zudem ist es hilfreich, ein Grundverständnis für Technik zu haben, da viele Maschinen und Werkzeuge benutzt werden. Hohes Verantwortungsbewusstsein ist ebenfalls wichtig, da deine Arbeit entscheidend für die Sicherheit von Gebäuden ist.

Schulfächer
  • Mathe
  • Biologe
  • Chemie
Stärken
  • Handwerklich-technisches Geschick
  • Umsicht & Sorgfalt
  • Flexibilität
Arbeitsbedingungen
  • Umfeld: Baustelle, im Freien
  • Häufig weg von zu Hause
  • Arbeit bei Rauch, Staub, Hitze, Kälte etc.

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Weiterbildung und Karrierechancen als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

Nach der Ausbildung stehen dir verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung offen. Du kannst eine dreijährige Ausbildung als Holz- und Bautenschützer anschließen, wobei du dir deine zweijährige Ausbildung als Fachkraft anrechnen lassen kannst. Danach könntest du dich zum Meister für Holz- und Bautenschutzarbeiten qualifizieren, um mehr Verantwortung zu übernehmen und dein Gehalt deutlich zu steigern. Auch eine Fortbildung als Bautechniker oder Baufachwirt ist möglich.

Wenn du dich spezialisieren möchtest, kannst du beispielsweise im Bereich Denkmalschutz oder Schädlingsbekämpfung tätig werden. Eine weitere Möglichkeit bietet ein Studium, wenn du später in die Bauleitung oder Materialforschung einsteigen möchtest. Mit der richtigen Weiterbildung kannst du dich langfristig beruflich weiterentwickeln und größere Projekte übernehmen.

Fazit: Vielfältige Chancen als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

Die Ausbildung zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten bietet dir spannende und abwechslungsreiche Aufgaben. Von der Reparatur beschädigter Wände bis hin zum Schutz von Holz baust du aktiv an nachhaltigen Lösungen für Gebäude und Baumaterialien. Mit dem Einstieg in diesen Beruf kannst du dir eine solide Karriere aufbauen.

Ob bei Bauunternehmen, im Denkmalschutz oder in Sanierungsfirmen – die Jobmöglichkeiten sind vielfältig. Durch Weiterbildungen kannst du später auch größere Verantwortung übernehmen und dein Gehalt steigern. Wenn du eine handwerklich spannende Arbeit mit Zukunft suchst, ist die Ausbildung zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten eine gute Wahl!

Noch Fragen? Wirf einen Blick in unser FAQ

Der Arbeitsmarkt für Fachkraft Holz- und Bautenschutzarbeiten ist in Deutschland recht stabil und bietet dir solide Jobchancen. Im Bauhandwerk, bei Sanierungen und im Holzschutz werden ständig Leute gesucht. Vor allem energetische Sanierung und Altbausanierung sorgen für viele Aufträge. Als gut ausgebildete Fachkraft Holz- und Bautenschutzarbeiten hast du in vielen Regionen sehr gute Aussichten auf feste Stellen.

Ja, der Beruf Fachkraft Holz- und Bautenschutzarbeiten ist auch für Quereinsteiger attraktiv, besonders wenn du schon Erfahrung im Bau oder Handwerk hast. Viele Betriebe schätzen motivierte Helfer und bieten dir eine Ausbildung oder Umschulung an. Als Quereinsteiger kannst du Schritt für Schritt lernen und dich zur vollwertigen Fachkraft Holz- und Bautenschutzarbeiten weiterentwickeln, wenn du dranbleibst und mit anpackst.

Als Fachkraft Holz- und Bautenschutzarbeiten brauchst du vor allem handwerkliches Geschick und solltest gern praktisch arbeiten. Du solltest sorgfältig sein, keine Angst vor Höhe haben und körperlich belastbar sein. Mathe-Grundlagen, zum Beispiel zum Messen und Rechnen, helfen dir im Alltag. Außerdem ist Teamfähigkeit wichtig, weil du als Fachkraft Holz- und Bautenschutzarbeiten fast immer gemeinsam mit Kollegen auf Baustellen arbeitest.

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Ausbildungsgehalt (brutto pro Monat)
1. Ausbildungsjahr
1.080 €
2. Ausbildungsjahr
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