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Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice – Ausbildung & Beruf

Du möchtest dich beruflich für die Umwelt und das Klima einsetzen? – Dann volles Rohr voraus! Die Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice macht dies möglich, denn hier spielt der Umweltschutz eine große Rolle.

Was macht eine Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice?

Nicht umsonst zählt dieser Beruf zusammen mit den Fachkräften für Wasserversorgungstechnik, für Abwassertechnik und für Kreislauf- und Abfallwirtschaft zu den 4 Umweltberufen.

Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieservice kümmern sich um Rohre, Kanäle und abwassertechnische Anlagen: Ihre Aufgabe ist, diese zu reinigen, zu überwachen und zu warten. Bei der Beseitigung von Störungen und Schäden arbeiten sie zum Teil mit speziellen Maschinen und Anlagen. Ihr Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf 2 Gebiete: Entweder arbeiten sie im Schwerpunkt Rohr- und Kanalservice oder im Schwerpunkt Industrieservice.

In deiner Ausbildung erfährst du, unabhängig von den 2 Tätigkeitsbereichen, einiges über Umweltschutztechnik, ökologische Kreisläufe und fachbezogene Rechtsvorschriften. Zudem lernst du, wie man sein Arbeitsumfeld sichert und wie man Aufgaben plant, einteilt und vorbereitet. Da du viele deiner Arbeiten mit Hilfe von Geräten, Maschinen oder Sonderfahrzeugen erledigen wirst, ist es außerdem wichtig, dass du lernst, diese richtig zu bedienen und einzusetzen.

Fachkräfte für Rohr-, Kanal- und Industrieservice arbeiten meist in Betrieben der Abwasserwirtschaft oder in Industriereinigungsbetrieben.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK, im öffentlichen Dienst länderspezifische Prüfungsausschüsse

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice. In der Vergangenheit hatte etwa die Hälfte der Azubis den Hauptschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Etwa ein Drittel der Ausbildungsanfänger wurde mit Realschulabschluss, ein kleiner Prozentsatz ohne Schulabschluss eingestellt.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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Bildnachweis: „Bauarbeiter und Rohr" © djama / Fotolia