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Industriemechaniker / Industriemechanikerin
Ausbildung & Beruf

892 freie Stellen
Ausbildung Industriemechaniker

Es ist 07:00 Uhr morgens und Schichtwechsel in deinem Betrieb. Deine Kollegen aus der Nachtschicht informieren dich, dass in der Produktion die Kontrolllampe einer Maschine defekt ist und ausgetauscht werden muss. Außerdem läuft das Förderband, mit denen Gläser voll mit leckerem Honig aus der Maschine befördert werden, nicht optimal. Der Fehler muss dringend behoben werden, damit die Produktion reibungslos funktionieren kann. Als dein Handy klingelt und eine Störung gemeldet wird, weißt du, dass ein abwechslungsreicher Arbeitstag als Industriemechaniker auf dich wartet.

Berufsbild Industriemechaniker / Industriemechanikerin

Was macht ein Industriemechaniker (m/w/d)?

Als Industriemechaniker kontrollierst du Produktions- und mechanische Prozessabläufe und sorgst dafür, dass Maschinen und Anlagen jederzeit betriebsbereit sind und optimal funktionieren. Daneben baust du ganze Maschinen und Anlagen an Produktionsstandorten, nimmst diese in Betrieb und weist gegebenenfalls Kundenunternehmen in die Bedienung der Anlage ein. Die Wartung und die Reparatur der Anlagen und Maschinen gehören ebenfalls zum Berufsbild des Industriemechanikers.

Industriemechaniker packen schon während der Ausbildung ordentlich mit an. Als Auszubildender bist du von Anfang an daran beteiligt, große Industriemaschinen anzufertigen und zu bedienen. Dein Ausbilder zeigt dir, wie du richtig drehst, fräst und feilst, um am Ende genau das Bauteil in den Händen zu halten, das der Maschine noch fehlt. Dabei kommt es oft auf tausendstel Millimeter an. Hier ist also Präzision gefragt.

Neben der Fertigung gehört auch die Montage zu den Aufgaben eines Industriemechanikers. Wo fange ich an? Was muss ich alles berücksichtigen, um möglichst einfach eine Industriemaschine aufzubauen?

In deinem Berufsalltag als Industriemechanikerin geht es neben deiner eigenen Arbeitszeit und Gesundheit natürlich auch ums Geld. Und zwar um gar nicht wenig! Ausgebildete Industriemechaniker arbeiten an Maschinen die Tausende oder sogar Millionen Euro wert sind. Wenn diese Industrieanlange stillstehen, fallen für den Betrieb horrende Kosten an. Präzise und sorgfältige Arbeit gehört für Industriemechaniker deshalb zu ihren Grundsätzen.

Aber keine Angst! Du stehst mit den Maschinen schließlich nicht alleine da. Deine Ausbilder zeigen dir Schritt für Schritt, was du beachten musst und wie du am besten vorgehst. Außerdem fängst du nicht an Tag 1 mit den aufwändigsten und teuersten Maschinen an – du arbeitest dich langsam durch die Werkshalle bis du alle kennengelernt hast.

Wie sieht der Berufsalltag eines Industriemechanikers aus?

Als Industriemechaniker benötigst du hauptsächlich handwerkliches Geschick und ein gutes technisches Verständnis. Du hast es mit vielen unterschiedlichen Anlagen zu tun, die mal mehr und mal weniger körperlichen Einsatz verlangen. Das Heben schwerer Bauteile oder die Arbeit in engen Räumen gehört zu deinem Arbeitsalltag als Industriemechaniker. Eine wichtige Aufgabe ist es, die Maschinen und Anlagen regelmäßig zu warten und auftretende Fehler zu beseitigen. Als Industriemechaniker im Bereich der Produktionstechnik richtest du Anlagen ein und übernimmst gegebenenfalls die Einweisung an der Anlage. Teilweise stellst du kleine Ersatzteile mithilfe einer CNC-Maschine eigenständig her.

Industriemechaniker mit Schutzausrüstung Industriemechaniker schraubt an Maschine Industriemechaniker mit Maßstab Industriemechaniker an Maschine Zwei Industriemechaniker mit Tablet

Wo arbeitet man als Industriemechaniker?

Industriemechaniker sind überall dort zu finden, wo große Maschinen oder Produktionsanlagen zum Einsatz kommen. In erster Linie arbeiten Industriemechaniker in Werk- oder Produktionshallen oder in Werkstätten. Aber auch an Flughäfen kommen Industriemechaniker zum Einsatz, denn Gepäckförderanlagen und Fahrtreppen müssen ebenfalls regelmäßig gewartet und repariert werden. Manche Industriemechaniker arbeiten im Außendienst als Servicetechniker. Sie werden vom Kunden vor Ort immer dann angefordert, wenn eine Wartung ansteht oder eine Maschine defekte Bauteile aufweist und kurzfristig repariert werden muss.

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Für alle, die lieber Videos als Texte konsumieren, haben wir in unserem YouTube-Video einmal zusammengefasst, wie du Industriemechaniker wirst, was man als Industriemechanikerin macht und wie viel Geld du verdienst. --> Berufe2Go, Film ab!

Veröffentlicht am: 16.08.2023

Ausbildung zum Industriemechaniker / zur Industriemechanikerin

Wie werde ich Industriemechaniker?

Die Voraussetzungen für die Ausbildung Industriemechaniker sind:

  • Mindestens Hauptschulabschluss
  • Gutes Sehvermögen, keine Allergien gegen Metalle
  • Technisches Verständnis
  • Fingerspitzengefühl

Am wichtigsten ist jedoch dein Interesse an der Ausbildung und dem Beruf!

Ausbildungsstellen zum Industriemechaniker werden häufig für Schulabgänger mit Realschulabschluss, also mittlerer Reife ausgeschrieben. Allerdings haben Bewerber mit Hauptschulabschluss auch gute Chancen wenn sie technisches Verständnis mitbringen. Falls du dich schwer tust, eine Ausbildungsstelle in deinem Traumberuf zu finden, bewirb dich für ein Schülerpraktikum.

Schulfächer
  • Mathe
  • Physik
  • Werken/Technik
Stärken
  • Handwerkliches Geschick
  • Sorgfalt & Genauigkeit
  • Neugierde & Lernbereitschaft
Arbeitsbedingungen
  • Umfeld: Werkstatt/Produktionshalle
  • Feste Zeiten
  • Keine Reisen

Für deine spätere Arbeit als Industriemechanikerin ist es wichtig, über gutes Sehvermögen zu verfügen, um keine Probleme bei kleinteiligen Aufgaben zu haben. Zudem werden nur Bewerber eingestellt, die keine Allergien gegen Metalle wie beispielsweise Nickel haben. Diese Voraussetzungen prüft ein Arzt beim Einstellungstest.

Sorgfalt und Genauigkeit sind ebenso wichtige Voraussetzungen. Es ist wichtig, dass du dir stets einen Überblick über alle notwendigen Arbeitsschritte verschaffst und dir überlegst, welche Reihenfolge dafür sinnvoll ist. Wenn nämlich ein Bauteil bei der Montage vergessen wird, kommt man später wahrscheinlich nicht mehr an die Stelle, wo es eingebaut werden muss. Dadurch verliert man viel Zeit, weil man alle übrigen Teile wieder abmontieren muss. Auch bei der Bedienung von Industriemaschinen ist jede Einstellung wichtig. Kleine Fehler sorgen für den Verlust von großen Mengen an Rohmaterialien und damit Geld.

Auch Fingerspitzengefühl ist gefragt. Schließlich hast du es häufig mit kleinsten Bauteilen zu tun und es zählt jeder Millimeter. Genaues Vermessen, Planen und Nachprüfen ist das A und O bei der Arbeit als Industriemechaniker. Denn passt ein Bauteil am Ende nicht, muss es im schlimmsten Fall neu angefertigt werden. Das kostet unnötig Rohmaterialien und Zeit. Präzision sollte also zu deinen Leidenschaften gehören.

Du solltest dich darauf einstellen, dass dich in deinem späteren Berufsleben wahrscheinlich keine regelmäßigen Arbeitszeiten erwarten sondern Schichtarbeit. Außerdem bist du zumeist in Werkshallen beschäftigt. Dort gibt es kaum Fenster, es ist oft laut und riecht nach Öl.

Dafür fällt natürlich auch die Ausbildungsvergütung höher aus. Denn die Metallbranche kann generell gute Löhne vorweisen und obendrauf gibt es noch Zulagen für Wochenend- und Nachtarbeit.

Was lernt man in der Ausbildung zum Industriemechaniker?

Je nach Ausbildungsbetrieb lernst du, wie Maschinen und große Anlagen im Einzelnen funktionieren und wie sich die Bauteile der Maschinen zusammensetzen. Im Bereich des Feingerätebaus stellst du andere Maschinen und Geräte her als etwa im Maschinen – und Anlagenbau. In Produktionsbetrieben lernst du in erster Linie den Neubau von Werkteilen und Geräten und beschäftigst dich mit der Wartung, Pflege und Instandhaltung der Maschinen und Anlagen.

Die theoretischen Grundlagen des Berufs werden dir in der Berufsschule vermittelt. Physik, Mathematik und Informatik sind grundlegende Fächer, in denen dir unter anderem technisches Verständnis, und Verständnis der Berechnung von Maßteilen vermittelt wird. In der Ausbildung lernst du daneben auch Grundlagen aus allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Englisch.

Wie läuft die Ausbildung zum Industriemechaniker ab?

Die Ausbildung zum Industriemechaniker ...

  • ist eine duale Ausbildung (Ausbildungsbetrieb/Berufsschule),
  • bietet 4 Spezialisierungsmöglichkeiten und
  • dauert ohne Verkürzung 3,5 Jahre.

Die Inhalte der Ausbildung unterscheiden sich bei unterschiedlichen Lehrbetrieben nur minimal.

Bei der Ausbildung zum Industriemechaniker handelt es sich um einen Monoberuf. Das bedeutet, es gibt keine Fachrichtungen, auf die du dich spezialisieren kannst, wie beispielsweise beim Elektroniker für Automatisierungstechnik. Stattdessen gibt es aber 4 verschiedene Spezialisierungen, nämlich:

  • Feingerätebau,
  • Maschinen- und Anlagenbau,
  • Produktionstechnik
  • und Instandhaltung.

Während deiner Ausbildung vertiefst du deine Kenntnisse in einer der 4 Spezialisierungen. Welche Spezialisierung dies in deinem Fall ist, hängt von deinem Ausbildungsbetrieb und der ausgeschriebenen Ausbildungsstelle ab. Das bedeutet: Alle Auszubildenden haben die gleiche Grundausbildung und kennen alle 4 Spezialisierungen. Wenn dein zukünftiger Arbeitgeber eine Ausbildungsstelle zum Industriemechaniker – Feingeräte ausschreibt, bedeutet das, dass du diesen Bereich intensiver erlernst und wahrscheinlich nach der Ausbildung auch mit Feingeräten arbeitest.

Generell zählt die Ausbildung zum Industriekaufmann zu den anerkannten dualen Ausbildungsberufen. Du wirst deshalb abwechselnd die Berufsschule besuchen und in der Werks- bzw. Produktionshalle deines Ausbildungsbetriebes praktische Erfahrung sammeln. Dieses Zusammenspiel ist gerade beim Industriemechaniker sehr sinnvoll und wichtig, weil du in der Schule z. B. erlernst, wie unterschiedliche Metalle beschaffen sind. Je nachdem mit welchem Stahl oder Rohmaterial du arbeitest, kannst du Arbeitsschritte im Betrieb unterschiedlich ausführen.

Bereits in der Ausbildung als Industriemechaniker kannst du übrigens eine oder mehrere Zusatzqualifikationen erwerben: „Systemintegration”, „Prozessintegration”, „Additive Fertigungsverfahren” und „IT-gestützte Anlagenänderung”. Mit diesen sogenannten kodifizierten Zusatzqualifikationen kannst du dich über deine eigentliche Ausbildung hinaus fachlich qualifizieren. Die Inhalte werden im Rahmen der Abschlussprüfung gesondert geprüft.

Im Laufe deiner Ausbildung zum Industriemechaniker musst du verschiedene Prüfungen ablegen. Dazu zählt einerseits die Zwischenprüfung, die du im 2. Ausbildungsjahr ablegen musst. Nach der Ausbildungszeit kommt die Abschlussprüfung auf dich zu. In 3 schriftlichen und 1 praktischen Prüfung beweist du dabei dein Können und darfst dich anschließend staatlich anerkannter Industriemechaniker bzw. staatlich anerkannte Industriemechanikerin nennen.

Zudem führst du laufend ein Berichtsheft, indem du dokumentierst welche Aufgaben du in der Ausbildung übernommen hast. Dies gilt als dein Ausbildungsnachweis.

Art der Ausbildung:
duale Ausbildung
Art der Ausbildung: duale Ausbildung
Dauer der Ausbildung:
3,5 Jahre, Verkürzung möglich
Dauer der Ausbildung: 3,5 Jahre, Verkürzung möglich
Ausbildungs­vergütung:
1.012 € – 1.222 €
Ausbildungs­vergütung: 1.012 € – 1.222 €

Wie viel verdient eine Industriemechanikerin in der Ausbildung?

Dein Verdienst als Industriemechanikerin unterscheidet sich je nach Region und je nachdem, ob dein Betrieb tariflich gebunden ist.

  • Im ersten Ausbildungsjahr liegt das Gehalt bei 1.012 Euro im Monat.
  • Im zweiten Ausbildungsjahr kannst du mit einem Lohn von 1.073 Euro im Monat rechnen.
  • Im dritten Jahr deiner Ausbildung liegt der Verdienst bei 1.153 Euro im Monat.
  • Im vierten Ausbildungsjahr ist mit einem Gehalt von durchschnittlich 1.222 Euro im Monat zu rechnen.

Hier erfährst du noch mehr über das Industriemechaniker Gehalt.

Blick hinter die Kulissen: Erfahrungsberichte von Azubis

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Florian - Azubi bei der DEPRAG SCHULZ GMBH u. CO. KG
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Berke IMR Innovative Metal Recycling GmbH Krefeld

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514 freie Stellen finden

Passt die Ausbildung zum Industriemechaniker zu mir?

Du bist geeignet für den Beruf als Industriemechaniker, wenn:

  • du technisches Grundverständnis besitzt
  • du körperlich anspruchsvoll arbeiten kannst
  • du verantwortlich und sorgfältig arbeiten kannst
  • du mindestens einen Hauptschulabschluss in der Tasche hast

Du bist eher weniger geeignet als Industriemechanikerin, wenn:

  • du lärm- und geräuschempfindlich bist
  • du dich nicht gut konzentrieren kannst
  • du nicht gerne in Schichten arbeitest
  • du körperlich nicht belastbar bist

Alles im grünen Bereich? Dann mach den Berufswahltest und finde heraus, zu wie viel Prozent diese Ausbildung tatsächlich zu dir passt. → Jetzt Eignung testen! Du bist dir schon sicher, dass es dein Traumberuf ist? Dann findest du hier freie Ausbildungsplätze ↓

Eine Tätigkeit im Bereich Technik, Metall & Maschinenbau kannst du dir gut vorstellen, aber du bist noch nicht sicher, welcher Beruf am besten zu dir passt? Dann schau dir noch folgende verwandte Berufe an:

Weiterbildung & Zukunftsaussichten

Nach deiner Ausbildung als Industriemechanikerin kannst du verschiedene Wege einschlagen, um dich weiterzubilden. Bei den Weiterbildungen unterscheiden wir zwischen 3 verschiedenen Formen:

  • Anpassungsfortbildung,
  • Aufstiegsfortbildung &
  • Studium

Weiterbildung nach der Ausbildung zum Industriemechaniker / zur Industriemechanikerin

Durch eine Anpassungsfortbildung kannst du neues theoretisches Wissen erlernen und bereits erlernte Inhalte vertiefen. Vor allem die Bereiche Produktions-, Fertigungstechnik und Maschinen-, Anlagenbau werden hier unter anderem behandelt.

Die Aufstiegsfortbildung hilft dir dabei, in Führungspositionen zu gelangen. Hierfür kannst du eine Prüfung als Industriemeister im Bereich Metall oder eine Weiterbildung als Techniker in Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik abschließen. Für den Meister brauchst du bereits einschlägige Berufserfahrung und kannst deine eigenen Azubis ausbilden.

Typische Studeingänge für ausgebildete Industriemechaniker sind:

Nachhaltigkeit & Zukunftsaussichten als Industriemechaniker

Die Automatisierung der Industrie wächst und das Berufsbild Industriemechaniker ist mit dem des Schlossers von damals längst nicht mehr vergleichbar. Immer mehr mechanische Bauteile werden in Maschinen und Produktionsanlagen gegen elektrische Bauteile ersetzt. Das hat wiederum einen positiven Effekt auf das Berufsbild Industriemechaniker. In naher Zukunft wird kaum ein produzierendes Unternehmen ohne Industriemechaniker auskommen.

Auch die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig. Lehrgänge und Kurse ermöglichen es ausgebildeten Industriemechanikern, sich auf bestimmten Gebieten zu spezialisieren. Eine weitere Option ist die Weiterbildung zum Techniker oder geprüften Industriemeister. Selbst ein angeschlossenes Studium in Richtung Maschinenbau oder Produktionstechnik ist nach der Ausbildung möglich.

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