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Werkzeugmechaniker / Werkzeugmechanikerin
Ausbildung & Beruf

153 freie Stellen
Ausbildung Werkzeugmechaniker

Moment, kann das sein? Beim Nachmessen fällt dir auf, dass das Formteil nicht den vorgegebenen Maßen entspricht. Dabei ist das Werkzeug doch sauber gearbeitet und richtig eingestellt – oder? Du prüfst die Metallteile, misst alles nach und stellst Verschleiß fest: Ein Stift sitzt nicht mehr richtig. Als Werkzeugmechaniker kannst du nicht nur neue Werkzeuge bauen, sondern auch reparieren. Gleich sollte alles wieder passen.

Berufsbild Werkzeugmechaniker / Werkzeugmechanikerin

Was macht ein Werkzeugmechaniker (m/w/d)?

Werkzeugmechaniker fertigen Werkzeuge an – heutzutage allerdings nicht mehr Hammer und Feile, sondern Präzisionswerkzeuge für Industrie und Medizin, die auf den tausendstel Millimeter genau gefräst, gefeilt, gedreht, geschliffen oder gebohrt werden müssen. Die Werkzeuge sind also häufig deutlich größer und komplexer als das, was oft unter dem Begriff verstanden wird.

Dabei arbeitet ein Werkzeugmechaniker mit selbst programmierten Fertigungsmaschinen. Außerdem muss er drehen, fräsen, schleifen, bohren und mehr. Aus den so hergestellten Einzelteilen baut der Werkzeugmechaniker später das Werkzeug zusammen und kontrolliert es. Dabei sind Präzision und Fingerfertigkeit gefragt.

Was macht ein Werkzeugmechaniker im Berufsalltag?

Zu jedem Werkzeug gehören technische Zeichnungen, die ein Werkzeugmechaniker verstehen und umsetzen muss. Als Werkzeugmechaniker programmierst und bedienst du Maschinen mit numerischer Steuerung und stellst so Einzelteile aus unterschiedlichen Werkstoffen her. Spritzguss-, Press- und Prägeformen fertigst du genauso wie Stanz- und Umformwerkzeuge.

Deine technischen Hilfsmittel musst du warten oder instand setzen und deine Arbeit auch kritisch überprüfen können. Qualitäts- und Quantitätskontrolle sind genauso Alltag für Werkzeugmechaniker wie die Verbesserung von Arbeitsabläufen.

Werkzeugmechaniker erklärt Fertigungsmaschine Werkzeugmechaniker arbeitet an Drehmaschine Zeichnung und Bohrer Werkzeugmechaniker spannt Werkstück in Drehmaschine ein Werkzeugmechaniker bearbeitet Auftrag anhand Zeichnung

Wo arbeiten Werkzeugmechaniker?

Nach der Ausbildung kannst du in Werkzeugbaubetrieben, im Werkzeugmaschinenbau, bei Autoherstellern oder in Unternehmen, die medizinische Geräte herstellen, tätig sein. Da Werkzeugmechaniker bzw. Werkzeugmechanikerin ein handwerklicher Beruf ist, ist das Arbeitsumfeld größtenteils eine Werkstatt oder Fertigungshalle. In der Regel hast du feste Arbeitszeiten und bist auch schon mal körperlicher Beanspruchung ausgesetzt. Generell ist das Tragen von Schutzkleidung Pflicht für dich.

Dein Arbeitsumfeld kann unterschiedlich aussehen, je nachdem in welchem Ausbildungsbetrieb und in welchem Bereich du tätig bist. In einem großen Unternehmen kann es sein, dass du mit deinen Kollegen zusammen im Schichtdienst arbeitest.

In kleineren Unternehmen kannst du auch mal beim Kunden vor Ort arbeiten. Daher solltest du dir genau überlegen, welcher Ausbildungsbetrieb und welches spätere Arbeitsfeld am besten zu dir passen.

Ausbildung zum Werkzeugmechaniker / zur Werkzeugmechanikerin

Was lernt man in der Ausbildung zum Werkzeugmechaniker?

In deiner Ausbildung lernst du, wie man Bauteile aus verschiedenen Werkstoffen herstellt, funktionsgerecht zusammenbaut, auf Verschleiß und Beschädigungen überprüft und instand setzt. Außerdem beschäftigst du dich mit den unterschiedlichen Verbindungstechniken, z.B. Verschrauben, Einpressen, Kleben oder Schweißen und weißt, wie sie angewendet werden.

Die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker bzw. zur Werkzeugmechanikerin ist eine duale Ausbildung, du lernst also den praktischen Teil im Ausbildungsbetrieb und den theoretischen Teil in der Berufsschule. Dort stehen Fächer wie Fertigungsprozesse oder Automatisierungsprozesse auf dem Stundenplan. Dazu kommen allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Sport oder Englisch bzw. eine andere Fremdsprache.

Je nach Ausbildungsbetrieb vertiefst du ein Einsatzgebiet. Möglich sind hier:

  • Formentechnik
  • Instrumententechnik
  • Stanz- und Umformtechnik
  • Vorrichtungstechnik

Wie läuft die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker ab?

Du interessierst dich für diesen Beruf? Dann fragst du dich bestimmt: Wie kann ich Werkzeugmechanikerin werden? In deiner Ausbildung zum Werkzeugmechaniker bist du im Wechsel in Betrieb und Berufsschule. Die praktische Seite des Berufsbildes lernst du im Betrieb kennen, wo du konkrete Aufgaben übernimmst. In der Berufsschule wird dir das theoretische Hintergrundwissen vermittelt. Während deiner Ausbildung musst du als Ausbildungsnachweis ein Berichtsheft über deine Aufgaben und Tätigkeiten führen. Darin hältst du fest, welche Aufgaben und Inhalte du in deiner Ausbildung zum Werkzeugmechaniker lernst. Dein Ausbilder überprüft dein Berichtsheft regelmäßig.

Die Abschlussprüfung besteht aus 2 Teilen. Teil I der Abschlussprüfung wird vor Ende des 2. Ausbildungsjahres abgelegt. Teil II der Abschlussprüfung findet am Ende deiner Ausbildung statt. Nach Bestehen der Prüfung darfst du dich staatlich anerkannter Werkzeugmechaniker nennen.

Art der Ausbildung:
dual (Berufsschule und Betrieb)
Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Dauer der Ausbildung:
3 Jahre, Verkürzung möglich
Dauer der Ausbildung: 3 Jahre, Verkürzung möglich
Ausbildungs­vergütung:
1.003 € – 1.206 €
Ausbildungs­vergütung: 1.003 € – 1.206 €

Werkzeugmechaniker: Voraussetzungen für die Ausbildung

Jetzt zeigen wir dir, welche Schulfächer und Stärken besonders wichtig für die Ausbildung Werkzeugmechanikerin sind und welche Arbeitsbedingungen in diesem Beruf typisch sind: Werkzeugmechanikerin kannst du theoretisch mit jedem Schulabschluss oder sogar ohne Abschluss werden. Die große Mehrheit der Azubis startet mit einem Realschulabschluss in die Ausbildung, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Ein kleinerer Teil beginnt die Ausbildung mit Hauptschulabschluss oder (Fach-)Abitur. Es beginnen kaum Azubis ohne Abschluss die Ausbildung.

Schulfächer
  • Mathe
  • Werken/Technik
  • Physik
Stärken
  • Handwerklich-technisches Geschick
  • Selbstorganisation
  • Sorgfalt & Genauigkeit
Arbeitsbedingungen
  • Umfeld: Werkstatt, Fertigungshalle, Handwerksbetrieb
  • Feste Zeiten
  • Körperliche Beanspruchung

Gute Noten und Kenntnisse in Werken/Technik zahlen sich bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz aus, denn sie helfen dir z.B. bei der Bedienung von Schleif- und Fräsmaschinen. Auch gute Kenntnisse in Mathe und Physik können bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz hilfreich sein, beispielsweise um Werkstoffeigenschaften zu beurteilen oder die Arbeitsweise von Baugruppen und Werkzeugen zu verstehen. Aber gute Noten in diesen Fächern sind kein Muss. Am wichtigsten ist, dass du ein großes Interesse und die passenden Stärken für die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker mitbringst. Neben einer guten Selbstorganisation ist in diesem Beruf vor allem eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise von Vorteil, zum Beispiel beim genauen Anfertigen und Prüfen von Werkstücken und Formen. Zudem solltest du über ein handwerkliches-technisches Geschick verfügen, um durch Nieten, Kleben und Löten Einzelteile zusammenzubauen.

Wie viel verdient man als Werkzeugmechaniker in der Ausbildung?

Als Werkzeugmechaniker bzw. Werkzeugmechanikerin kannst du mit folgenden Ausbildungsvergütungen rechnen:

  • im 1. Ausbildungsjahr: 1.003 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr: 1.060 Euro
  • im 3. Ausbildungsjahr: 1.138 Euro
  • im 4. Ausbildungsjahr: 1.206 Euro

Du möchtest mehr über das Werkzeugmechaniker Gehalt erfahren? Dann informiere dich gerne auf unserer Werkzeugmechaniker Gehaltsseite.

Blick hinter die Kulissen: Erfahrungsberichte von Azubis

Jannis - Azubi bei der Festool Group
Jannis Festool Group

Warum habe ich mich für eine Ausbildung entschieden? Nach der Schule war mir klar, dass ich etwas Praktisches machen möchte. Ich hatte mich schon immer für den technischen Bereich interessiert, da mir handwerkliche Aufgaben bereits in der Schule immer am besten gefallen haben. Daher passt die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker ideal zu meinen Interessen. Wie sehen meine Praxiseinsätze bei der Festool Group aus? Nach einem knappen Jahr Grundausbildung im Ausbildungscenter geht es weiter in die Abteilungen. Dort kann man das bereits gelernte Wissen anwenden und sich kontinuierlich weiterentwickeln. Hier werden mir vor allem Aufgaben zur mechanischen Fertigung übertragen, welche mir natürlich sehr für das Erlernen meines Berufes weiterhelfen. Allerdings lerne ich auch andere Abteilungen mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen kennen, wodurch ich einen guten Einblick in einen Großteil der Firma erhalte. Zudem finden ab und zu Lehrgänge an der GARP statt, bei denen man sein Wissen erweitern kann. Was gefällt mir besonders gut an der Ausbildung? In der Grundausbildung wird man sehr gut auf die Abteilungseinsätze vorbereitet, da man zunächst alle Grundfähigkeiten erlernt. Durch die gute Vorbereitung freut man sich sehr auf die Abteilungseinsätze. In den Abteilungen erhält man einen guten Überblick über die jeweiligen spezifischen Aufgaben. Zudem lernt man viele Mitarbeiter bei den Abteilungseinsätzen kennen, dies ist sehr hilfreich für die Zukunft. Außerdem sind Auszubildende aus höheren Lehrjahren sehr hilfreich, sie unterstützen einen, wenn man offene Fragen hat. Hinzu kommt, dass man immer wieder in Nebenprojekte einbezogen wird. Solche Projekte machen viel Spaß, da man diese mit den anderen Auszubildenden zusammen erarbeitet.

Carla - Azubi bei der Erdrich Umformtechnik GmbH
Carla Erdrich Umformtechnik GmbH

Auf der Berufsinfomesse wurde ich durch einen der engagierten Ausbilder schnell auf die Firma Erdrich aufmerksam. Da man mich noch nie für einen Bürojob begeistern konnte und ich schon immer technikaffin war, entschied ich mich nach einem abwechslungsreichen Praktikum für eine Ausbildung zur Werkzeugmechanikerin. Im eigenen Ausbildungszentrum für alle Azubis lernte ich Stück für Stück die verschiedenen Maschinen kennen. Ein bunt gemischtes, motiviertes Ausbilderteam steht einem dabei immer zur Seite und unterstützen im Lernprozess sowie dem Erreichen deiner persönlichen Karriereziele und geben dir Ausblicke zur Weiterbildung. Im Laufe der Ausbildung bekommt man auch die anderen Abteilungen zu sehen. Von der Warenannahme über das Qualitätswesen bis zum Werkzeugbau ist alles dabei. An ein bis zwei Tagen pro Woche in der Berufsschule vertieft man mit den anderen Azubis der umgebenden Firmen die Theorie der Werkstoffe und Schneidkräfte und lernt das Erstellen von 3D-Modellen im CAD. Das duale System mit Berufsschule und Betrieb bietet viel Abwechslung und hilft, das Gelernte direkt in die Praxis umzusetzen.

Fabio - Azubi bei der Diehl Defence GmbH & Co. KG
Fabio Diehl Defence GmbH & Co. KG

Während meiner Schulzeit machte ich verschiedene Praktika. Dabei kam ich auch mit dem Metallbereich in Berührung. Ich bemerkte schnell, dass das mein Beruf für die Zukunft ist. Zu Diehl Defence kam ich über meinen Cousin, der dort ebenfalls einen Ausbildung zum Werkzeugmechaniker machte. In der Ausbildung lernt man die Grundlagen des Feilens, das Drehen und Fräsen bis hin zum Bedienen einer CNC Maschine.

Alex - Azubi bei der ERNST Umformtechnik GmbH
Alex ERNST Umformtechnik GmbH

Ich möchte besonders das familiäre Arbeitsklima und die gute Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitenden unterschiedlichster Herkunft und Religionen hervorheben. Diese Atmosphäre ist mir selbst sehr wichtig und ich denke auch, dass gute Kommunikation und ein harmonisches Miteinander wichtige Säulen für ein erfolgreiches Unternehmen sind.

Abas - Azubi bei der ERNST Umformtechnik GmbH
Abas ERNST Umformtechnik GmbH

Wenn ich an meinem Ausbildungsplatz bin überlege ich mir, wie ich die Qualität meiner Arbeit noch weiter verbessern kann. Dabei bekomme ich sehr viel Unterstützung von den Ausbildern und lerne jeden Tag neue Möglichkeiten, Methoden und Arbeitsschritte kennen. Das Unternehmen ist familiär geführt und die Atmosphäre angenehm. Beim Betriebssport und anderen gemeinsamen Unternehmungen kann man über das Azubi-Team hinaus Kollegen/-innen kennenlernen und gemeinsam aktiv sein. Das stärkt die sozialen Kompetenzen und den Team-Gedanken.Mir sind gute Kommunikation miteinander, ein sicherer Arbeitsplatz, soziales Verhalten und Respekt sowie eine angemessene Bezahlung sehr wichtig. Das alles habe ich bei ERNST Umformtechnik gefunden.

Jonas – Azubi bei der Sortimo International GmbH
Jonas Sortimo International GmbH

„Die Heimwerker-Erfahrung zeigte mir, wie wichtig gutes Werkzeug ist. Bei einem Sortimo Schnuppertag konnte ich mir den Fachbereich ,Werkzeugmechanik' näher anschauen und fand diesen total interessant. Ich finde es super, dass ich am Ende ein eigenes Produkt habe. Besonders gefällt mir die Vielseitigkeit an der Ausbildung. Ich fertige ganz unterschiedliche Werkzeuge auf der Basis von technischen Zeichnungen an. Bereits im 1. Ausbildungsjahr lernte ich, in vielen Grundlehrgängen, unter anderem das Fräsen, das Feilen und das Bohren. Dies ermöglichte mir, selbstständig Aufgaben zu erledigen und Verantwortung zu übernehmen. Die tatkräftige Unterstützung meines Ausbilders schätze ich sehr – so habe ich jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner, der mich kontinuierlich weiterentwickelt. Meine Kollegen sind sehr aufgeschlossen und zeigen mir alles, wenn ich Fragen habe. Sie sind ganz schnell meine beruflichen Vorbilder geworden.“

Maximilian – Azubi bei der Diehl Defence GmbH & Co. KG
Maximilian Diehl Defence GmbH & Co. KG

„Ich kam zu Diehl auf Grund meines Vaters, welcher auch in diesem Betrieb gelernt hat und ich mich selbst auch schon sehr früh für Technik interessiert habe. In der Ausbildung lernt man von Grundlagen wie Feilen über einfache Bearbeitungsmethoden, wie z.B. Drehen und Fräsen, bis zu der Bedienung von modernen CNC-Maschinen so gut wie alles.“

L
Lukas G.RAU GmbH & Co. KG.

Meine Ausbildung besteht aus einem praktischen und einem schulischen Teil, wobei hier der praktische Teil überwiegt. Ich arbeite im Werkzeugbau, welcher eine kleine Lehrwerkstatt und viele verschiedene Maschinen beinhaltet. Dort werde ich in den nächsten eineinhalb Jahren meine Ausbildung beenden. Insgesamt geht die Ausbildung als Werkzeugmechaniker dreieinhalb Jahre. Die Arbeitszeiten sind fest: Ich arbeite 35 Stunden in der Woche, beginne morgens um 7 Uhr und habe um 15 Uhr Feierabend. Außerdem hat man insgesamt eine Stunde Pause, 15 Minuten morgens um 9 Uhr und 45 Minuten mittags um 12 Uhr. Ein letzter wichtiger Aspekt sind die Urlaubstage, von denen man 30 Tage im Kalenderjahr bekommt.

L
Leon Compagnie de Saint-Gobain Zweigniederlassung Deutschland

Ich habe mich für den Beruf des Werkzeugmechanikers entschieden, da ich das Arbeiten an Maschinen faszinierend und spannend finde. Ich finde auch interessant, dass man präzises, sauberes und feines Arbeiten mit den unterschiedlichsten Werkstoffen erlernt. In meinem ersten Jahr habe ich schon eine Menge gelernt. Nachdem man in der Grundausbildung die manuellen Tätigkeiten wie das Feilen, Sägen und Bohren erlernt hat, ist die Bearbeitung von Werkstücken an einer Fräsmaschine, Drehmaschine oder Schleifmaschine eine gute Erfahrung. Besonders das genaue Arbeiten der Maschinen finde ich beeindruckend. Außerdem habe ich im Laufe des Jahres die unterschiedlichsten Abteilungen durchlaufen, um mir die Arbeitsabläufe vor Ort anzuschauen und so einen besseren Einblick zu bekommen. Alles in allem wurden meine Erwartungen an die Ausbildung bei Saint-Gobain Performance Plastics L+S GmbH sogar übertroffen. Alles ist so, wie ich es mir gewünscht habe. Ich kann viel selbstständig arbeiten und bekomme auf der anderen Seite aber auch sofort Hilfe, wenn ich sie brauche. Meine Arbeitskollegen/ -innen sind hervorragend und die Arbeit macht mir einfach sehr viel Spaß. Mein Arbeitsalltag besteht darin, unterschiedliche Werkzeuge zu bauen, zu ändern und instand zu setzen. Für die Herstellung der Werkzeuge benutzen wir ganz verschiedene Werkstoffe. Nach Auswahl der Materialien, werden diese mithilfe von Fräsmaschinen, Drehmaschinen und Schleifmaschinen erstellt. Vor allem das Arbeiten an den Werkzeugmaschinen bereitet mir viel Spaß. Auch in der Schule oder bei Lehrgängen sind die Ausbildungsleiter verständnisvoll und helfen mir bei offenen Fragen. In der Berufsschule lernte ich viel Wichtiges über Fertigungstechniken, Bauelemente und über die Instandhaltung von Werkzeugen und Maschinen sowie das Erstellen von technischen Zeichnungen. Das sind meine Erfahrungen, die ich in meinem ersten Jahr der Ausbildung bei Saint-Gobain Performance Plastics L+S GmbH sammeln konnte.

112 freie Stellen finden

Passt die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker / zur Werkzeugmechanikerin zu mir?

Werkzeugmechaniker ist der passende Beruf für dich, wenn

  • du gern einen handwerklichen Beruf ausüben möchtest
  • du physikalisches und mathematisches Verständnis mitbringst
  • dir Sorgfalt und Präzision liegen
  • du ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen hast

Ein anderer Job als Werkzeugmechaniker passt besser zu dir, wenn …

  • du nicht gern mit Metall arbeiten willst
  • du lieber allein als im Team arbeitest
  • dir ein Bürojob lieber wäre
  • dir große Werkstätten und Lärm nicht liegen

Alles im grünen Bereich? Dann mach den Berufswahltest und finde heraus, zu wie viel Prozent diese Ausbildung tatsächlich zu dir passt. → Jetzt Eignung testen! Du bist dir schon sicher, dass es dein Traumberuf ist? Dann findest du hier freie Ausbildungsplätze ↓

Eine Tätigkeit im Bereich Technik, Metall & Maschinenbau kannst du dir gut vorstellen, aber du bist noch nicht sicher, welcher Beruf am besten zu dir passt? Dann schau dir noch folgende verwandte Berufe an:

Weiterbildung & Zukunftsaussichten

Bei Weiterbildungen unterscheiden wir zwischen 3 verschiedenen Wegen:

  • Anpassungsfortbildung
  • Aufstiegsfortbildung
  • Studium

Weiterbildung nach der Ausbildung zum Werkzeugmechaniker / zur Werkzeugmechanikerin

Bei Anpassungsfortbildungen geht es darum, dein Wissen aktuell zu halten, um beispielsweise neue Entwicklungen in Bereichen wie Werkzeugbau, CNC-Technik, Spanende Metallverformung oder Schweiß- und Fügetechniken kennenzulernen.

Eine Aufstiegsweiterbildung hilft dir dabei, beruflich voranzukommen und Karriere zu machen. Als Werkzeugmechaniker bieten sich hier zum Beispiel die Meisterweiterbildungen zum Industriemeister - Metall, zum Chirurgiemechanikermeister oder zum Industriemeister - Medizintechnik an. Passend sind auch die Technikerweiterbildungen zum Techniker - Maschinentechnik, Techniker - Medizintechnik oder zum Techniker - Feinwerktechnik.

Eine weitere Möglichkeit der Weiterbildung ist das Studium. Typische Studiengänge sind:

Nachhaltigkeit & Zukunftsaussichten als Werkzeugmechaniker

Wie nachhaltig ist der Beruf Werkzeugmechaniker? Eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit immer neuen Werkzeugen erwartet dich als Werkzeugmechaniker. Mit Sorgfalt und Präzision sorgst du dafür, dass die Werkzeuge immer identische Stücke ausgeben. Gerade die Metallbranche ist stark exportorientiert und braucht auch zukünftig gut geschulte Werkzeugmechaniker. Je genauer deine Werkzeuge sind, desto weniger Ausschuss (sprich Müll) fällt an. Insofern kannst du als Werkzeugmechaniker im Kleinen durchaus für Ressourcenschonung sorgen.

Nach Abschluss deiner Ausbildung hast du zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch eine Weiterbildung zum Industriemeister für Metall oder zum Techniker für Maschinentechnik. Mit (Fach-)Abitur könntest du aber auch über ein anschließendes Studium nachdenken, zum Beispiel in den Bereichen Konstruktionstechnik, Produktionstechnik oder Maschinenbau.

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