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Fertigungsmechaniker – Ausbildung & Beruf

Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, wie eine Waschmaschine hergestellt wird? Seit der Erfindung der Rührflügelmaschine 1776 hat sich die Fertigung einer Waschmaschine bedeutend weiterentwickelt, und Fertigungsmechaniker sind daran grundlegend beteiligt.

Was macht ein Fertigungsmechaniker?

Aus halbfertigen Einzelteilen oder Baugruppen montieren sie Produkte wie Waschmaschinen, Fernsehapparate, Röntgengeräte, Zahnarztstühle oder Kraftfahrzeuge. Außerdem verlegen sie Kabel oder elektrische Leitungen, befestigen diese und schließen sie an.

In deiner Ausbildung lernst du, wie man die Einzelteile durch Schraub-, Klemm-, Steck- Bolzen- oder Klebeverbindungen zu Maschinen und Geräten zusammenfügt, welche Werkzeuge (z.B. Maschinenschraubstock, Spannzange, Meißelhalter) zum Spannen und Ausrichten von Werkstücken eingesetzt werden und wie diese Werkzeuge benutzt werden.

Nach deiner Ausbildung arbeitest du überall dort, wo Bauteile zu größeren Einheiten oder fertigen Produkten zusammengefügt werden, z.B. im Maschinen- und Anlagenbau, in der Haushaltsgeräteindustrie, im Fahrzeugbau oder in der Medizintechnik.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Fertigungsmechaniker. In der Vergangenheit hatte über die Hälfte der Azubis den Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Etwa ein Drittel der Ausbildungsanfänger wurde mit Hauptschulabschluss, ein sehr geringer Prozentsatz ohne Schulabschluss eingestellt.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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Bildnachweis: „Maschinenbau" © industrieblick / Fotolia