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Kunstmaler / Kunstmalerin
Ausbildung & Beruf

Ausbildungsgehalt kein festgelegtes Gehalt
Ausbildungsdauer 2 – 5 Jahre
Ausbildungsart schulische Ausbildung
Empfohlener Abschluss i. d. R. Mittlere Reife

Was macht ein Kunstmaler (m/w/d)?

Als Kunstmaler bringst du Ideen auf Leinwand, Papier oder in digitale Form. Du gestaltest Gemälde, Illustrationen, Comics oder Animationen und arbeitest dabei mit verschiedenen Materialien. Von Öl- und Acrylfarben über Kohle und Tusche bis hin zum Grafiktablet kann alles zu deinem Alltag gehören.

Je nach Auftrag entwirfst du freie Kunst, Buchillustrationen oder Bilder für Werbung und Theater. Begeisterst du dich für historische Malstile, kannst du außerdem in der Restaurierung tätig werden und Kunstwerke für die Nachwelt erhalten. Auch die Arbeit an Kunstschulen kann zu deinem Job als Kunstmalerin gehören. Hier ist es deine Aufgabe, künstlerische Techniken sowie Theorie an deine Schüler weiterzugeben. Eine weitere Möglichkeit ist daneben die Arbeit am Theater. Hier gehört es dazu, sich mit dem Stück vertraut zu machen, Bühnenbildentwürfe anzufertigen und mit der Regie zu sprechen.

Wo kann ich als Kunstmaler arbeiten?

Kunstmaler können in den verschiedenen Bereichen tätig werden. Möglich ist unter anderem die Tätigkeit in Kunstschulen, Kunstakademien, Designateliers oder Werbeagenturen. Daneben kannst du auch im Verlagswesen oder im Bereich Film eingesetzt werden.

Deinen Arbeitsalltag verbringst du dann meist in Ateliers, Werkstätten oder auch Büroräumen.

Arbeitszeiten als Kunstmalerin

Die Arbeitszeiten als Kunstmaler sind oft flexibel, richten sich aber nach laufenden Projekten. Vor Ausstellungen, Verlagsabgaben oder Theaterproben kann es auch abends oder am Wochenende intensiver werden. Arbeitest du im Freien, hängen deine Zeiten auch vom Wetter ab. Im Atelier gestaltest du deinen Tagesrhythmus weitgehend selbst. Es gibt Phasen mit viel Kundenkontakt und Phasen, in denen du konzentriert allein entwirfst und malst. Bei Bühnenprojekten oder in Werkstätten können dagegen Höhenarbeiten, Gerüche oder Staub Teil des Alltags sein.

Wie viel verdient ein Kunstmaler?

Das Gehalt als Kunstmaler ist sehr individuell, da viele auf Auftragsbasis arbeiten. Am Anfang hängt das Einkommen stark vom Portfolio, dem Netzwerk und ersten Kundenkontakten ab. Mit wachsender Erfahrung und festen Auftraggebern wird das Einkommen stabiler. In Festanstellungen etwa in Ateliers, Agenturen oder der Restaurierung kann dein Einstiegsgehalt zwischen 2.000 und 3.000 Euro brutto im Monat liegen, wobei je nach Region und Einsatzbereich Abweichungen möglich sind.

Wie viel verdient ein Kunstmaler in der Ausbildung?

Entscheidest du dich für die Ausbildung zur Kunstmalerin, hast du keinen Anspruch auf eine Ausbildungsvergütung. Das heißt, du erhältst in der Ausbildungszeit kein Gehalt. Vielmehr ist die Ausbildung meist mit Kosten verbunden. Zum Beispiel kommen Lehrgangs- oder Prüfungsgebühren auf dich zu.

Wie läuft die Ausbildung zum Kunstmaler ab?

Die Kunstmaler Ausbildung ist meist schulisch organisiert. Unterrichtsräume und Praxisphasen in Ateliers, Museen oder Betrieben wechseln sich dabei in der Regel ab. Während der schulischen Ausbildung lernst du Mal- und Zeichentechniken, Stil- und Kunstgeschichte, Grafikdesign, Drucktechniken und digitale Gestaltung. Dazu kommt kaufmännisches Grundwissen: Portfolio aufbauen, Aufträge gewinnen, mit Kunden kommunizieren sowie Arbeit dokumentieren und versteuern.

Für die Aufnahme ist meist keine bestimmte Schulnote erforderlich: Entscheidend ist eine überzeugende Mappe. Viele Anbieter verlangen zusätzlich Probeaufgaben oder ein Gespräch. Die Ausbildung ist oftmals flexibel, in Voll- oder Teilzeit möglich, und bereitet dich auf freie wie auch feste Stellen vor. Vom Illustrator über die Restaurierung bis hin zur Lehrtätigkeit stehen dir hier viele Türen offen.

Wie lange dauert die Ausbildung als Kunstmaler?

Die Dauer der Kunstmaler Ausbildung variiert je nach Anbieter. In Vollzeit sind 2 bis 3 Jahre typisch. In Teilzeit solltest du dagegen oftmals 3 bis 5 Jahre einplanen. Achte im Vorfeld genau darauf, was deine Schule oder Akademie anbietet: Inhalte, Prüfungsformen und mögliche Zusatzmodule unterscheiden sich. Am Ende steht meist eine Abschlussprüfung oder Präsentation deiner Arbeiten.

Was sind die Ausbildungsinhalte als Kunstmaler?

Welche Inhalte genau auf dich zukommen, hängt maßgeblich vom Anbieter der Ausbildung oder Weiterbildung ab. In der Ausbildung lernst du aber grundsätzlich das klassische Handwerk und moderne Medien kennen. Du trainierst Malerei, Zeichnung und Komposition, probierst verschiedene Materialien aus und lernst, Ideen in Bilder zu übersetzen. Typische Ausbildungsinhalte sind:

  • Malerei und Grafik, Mal- und Zeichentechniken
  • Comic, Manga, Illustration, Animation und Trickfilm
  • Drucktechniken und Materialkunde
  • Grafikdesign und Kunsttheorie
  • Praktika in Atelier, Museum oder bei Künstler

Ebenso wichtig ist der kaufmännische Teil: Kundenkontakt, Preisgestaltung, Dokumentation und steuerliche Grundlagen. Daneben kommt meist auch ein Praktikum auf dich zu. Hier stehen vor allem praktische Tätigkeiten an. Du arbeitest bei Bühnenmalern, Bildenden Künstlern oder in Museen.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Kunstmaler

Für die Kunstmaler Ausbildung ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, viele Anbieter empfehlen jedoch die Mittlere Reife. Entscheidend ist aber vor allem deine Mappe: Zeige verschiedene Motive, Techniken und einen eigenen künstlerischen Blick. Natürlich sind gute Noten in Kunst hilfreich, aber auch Grundkenntnisse in Mathematik helfen dir. Manchmal gelten weitere Vorgaben wie ein Mindestalter, ein Aufnahmegespräch oder Probeaufgaben.

Persönlich solltest du kreativ, sorgfältig und selbstständig sein. Regelmäßiges Üben, Offenheit für Neues und die Bereitschaft, Feedback anzunehmen, helfen dir in der Ausbildung. Dazu brauchst du auch Durchhaltevermögen: Denn Portfolio und Netzwerk baust du dir erst Schritt für Schritt auf. Bringst du das mit, hast du aber gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz und einen erfolgreichen Einstieg als Kunstmaler.

Schulfächer
  • Kunst
  • Mathe
  • Deutsch
Stärken
  • Handwerkliche und zeichnerische Begabung
  • Sorgfalt und Selbstständigkeit
  • Kreativität und Gespür für Ästhetik
Arbeitsbedingungen
  • Umfeld: Ateliers, Werkstätten
  • Arbeit bei Dämpfen, Gerüchen oder Hitze
  • Kontakt mit Kunden

Weiterbildung und Karrierechancen als Kunstmalerin

Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege im Bereich Kunst offen. Du kannst dich in Mal- und Zeichentechniken, Produktgestaltung oder Kunstmalerei weiterbilden oder auch neue Stile entwickeln. Entscheidest du dich dagegen für den Weg über ein Studium, stehen dir folgende Studiengänge offen:

  • Kunstpädagogik
  • Bildende Künste
  • Bühnen- und Kostümbild

Auch digitale Kunst und neue Vertriebsformen wie NFTs bieten interessante Möglichkeiten, Werke online anzubieten. Karriere machst du als Kunstmaler durch Qualität, Sichtbarkeit und zuverlässige Zusammenarbeit. Sammle deswegen Ausstellungen, veröffentliche Arbeiten, pflege Social Media und Kontakte zu Galerien.

Fazit: Kreative Zukunftsaussichten als Kunstmalerin

Als Kunstmaler verbindest du Kreativität, Technik und einen eigenen Stil. Die Ausbildung ist meist schulisch und flexibel aufgebaut. Zwar gibt es in der Ausbildung keine Vergütung, dafür aber viel Raum für künstlerische Entwicklung und den Aufbau eines überzeugenden Portfolios – beides ist entscheidend für den späteren Berufseinstieg.

Ob Aufträge, Ausstellungen, Lehre, Restaurierung oder digitale Kunst: Als Kunstmalerin gestaltest du deinen eigenen Weg. Mit Übung, einer starken Mappe und klaren Zielen baust du dir Schritt für Schritt ein professionelles Profil auf. Wer gern gestaltet, diszipliniert übt und offen auf Menschen zugeht, findet im Kunstmaler Beruf echte und vielseitige Perspektiven.

Noch Fragen? Wirf einen Blick in unser FAQ

Der Arbeitsmarkt für Kunstmaler ist klein, aber mit Einsatz hast du Chancen. Viele Kunstmaler arbeiten selbstständig, verkaufen Bilder online, auf Märkten oder über Galerien. Feste Stellen in Ateliers, Agenturen oder Kulturhäusern sind selten. Wichtig sind ein starkes Portfolio, gute Kontakte, Social Media und Geduld, bis genug Aufträge reinkommen. Nebenjobs in Kreativberufen können dir Orientierung und ein sicheres Einkommen geben.

Ja, der Beruf Kunstmaler ist für Quereinsteiger möglich, wenn du starkes Interesse und Übung mitbringst. Viele Kunstmaler kommen aus anderen kreativen Berufen oder haben sich alles selbst beigebracht. Wichtig sind Zeichenpraxis, Farbgefühl und ein gutes Auge. Kurse, Workshops und Online-Tutorials helfen dir beim Einstieg. Ein überzeugendes Portfolio zählt mehr als Zeugnisse. Praktika und Mappenkurse machen deinen Quereinstieg oft leichter.

Als Kunstmaler solltest du vor allem kreativ sein und gerne experimentieren. Ein Kunstmaler braucht sicheres Zeichnen, gutes Farbgefühl und räumliches Denken. Disziplin hilft dir, täglich zu üben und eigene Projekte durchzuziehen. Außerdem sind Selbstorganisation, etwas kaufmännisches Denken und Kommunikation mit Kunden wichtig. Ein starker eigener Stil macht deine Bilder wiedererkennbar. Offenheit für Kritik sorgt dafür, dass du dich ständig verbesserst.

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