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Modedesigner / Modedesignerin
Ausbildung & Beruf

Ausbildungsgehalt kein festgelegtes Gehalt
Ausbildungsdauer 2 – 3 Jahre
Ausbildungsart schulische Ausbildung
Empfohlener Abschluss i. d. R. Mittlere Reife

Was macht ein Modedesigner (m/w/d)?

Als Modedesigner bist du für die kreative Gestaltung von Kleidung, Schuhen oder Accessoires zuständig. Du entwirfst Kollektionen, wählst geeignete Materialien und Farben aus und überwachst auch die Produktion. Dabei arbeiten Modedesigner eng mit Schnitt-, Entwurfs- und Produktionsspezialisten zusammen, um aus Skizzen tragbare Mode zu machen.

Da deine Designs später auch „in Konfektion“, also in Serienproduktion in unterschiedlichen Größen gefertigt werden sollen, musst du auch rechnen und mit Formeln arbeiten, um die Maße anzupassen. Durch das „Gradieren“ schaffst du es, dass deine Kleidungsstücke in großen und kleinen Größen gut sitzen und deine Kunden sich darin wohlfühlen.

Wo kann ich als Modedesigner arbeiten?

Ausgelernte Modedesigner arbeiten überwiegend in Modeateliers, Kostümabteilungen von Film- und Fernsehanstalten oder im Kostümentwurf an Theatern. Manche sind allerdings auch bei Herausgebern von Modezeitschriften und Modemagazinen beschäftigt.

Dein Arbeitsumfeld ist dabei meist ein Atelier. Hier hast du nicht nur Zugriff auf Zeichenmaterialien, sondern auch auf eine Nähmaschine, um Schnitte direkt umsetzen zu können.

Arbeitszeiten als Modedesignerin

Die Arbeitszeiten von Modedesignern sind häufig flexibel, um den kreativen und oft projektbezogenen Anforderungen der Branche gerecht zu werden. Besonders vor Modenschauen oder während der Modellierungs- und Fertigungsphase kann es zu längeren Arbeitszeiten kommen.

Überstunden sind keine Seltenheit, wenn es darum geht, Deadlines einzuhalten. Trotzdem bietet der Beruf ein hohes Maß an kreativer Freiheit und die Möglichkeit, eigenständig Projekte zu verwirklichen.

Wie viel verdient ein Modedesigner?

Nach der Ausbildung liegt das Durchschnittsgehalt zwischen 2.200 bis 3.600 Euro brutto. Nach einigen Jahren Berufserfahrung kannst du dann mit Löhnen zwischen 3.400 und 4.300 Euro brutto rechnen.

Du möchtest gerne noch mehr über den Lohn als Modedesigner bzw. Modedesignerin erfahren? Dann schau dich gerne auf unserer Gehaltsseite um.

Wie viel verdient ein Modedesigner in der Ausbildung?

Die schulischen Ausbildungen zum Modedesigner werden in der Regel an Fachschulen absolviert. Üblicherweise ist die Ausbildung kostenpflichtig, du zahlst also eine Schulgebühr und bekommst keine Ausbildungsvergütung. Dafür ist aber auch eine Förderung, beispielsweise durch BAföG möglich.

Du kannst aber nicht nur gewerbliche Kollektionen gestalten, sondern oft auch individuelle Auftragsarbeiten.

Wie läuft die Ausbildung als Modedesigner ab?

Die Ausbildung zum Modedesigner ist eine schulische Ausbildung, d.h. sie findet an Berufsfachschulen und Berufskollegs statt. An der Berufsfachschule erfolgt der theoretische und praktische Unterricht. In sogenannten Betriebspraktika z.B. in Modeateliers wird dein theoretisches Wissen umgesetzt und angewandt. Der Ausbildungsprozess umfasst damit theoretische und praktische Komponenten, darunter das Erlernen von zeichnerischen Fähigkeiten, CAD, Materialkunde und Schnitttechniken.

Wie lange dauert die Ausbildung als Modedesigner?

Die Ausbildung zur Modedesignerin dauert in der Regel 2 bis 3 Jahre. In dieser Zeit erwirbst du sowohl theoretisches als auch praktisches Wissen. Die Dauer variiert je nach Bildungsinstitution und den spezifischen Anforderungen, die an die Auszubildenden gestellt werden.

Am Ende deiner Ausbildung erfolgt die Abschlussprüfung, die aus einem schriftlichen, einem praktischen und einem mündlichen Teil bestehen kann. Nach bestandener Prüfung bist du staatlich geprüfter Modedesigner. Je nach Bundesland sind auch andere Abschlussbezeichnungen möglich.

Was sind die Ausbildungsinhalte als Modedesigner?

Das nötige Handwerkszeug für diesen Beruf lernst du in deiner Ausbildung zum Modedesigner. Dabei handelt es sich um eine schulische Ausbildung. Das bedeutet, dass du keinen Ausbildungsbetrieb hast, in dem du die Berufspraxis erlernst, sondern Praktika absolvierst. Die Fächer in der Modedesignschule sind aber praxisorientiert, sodass es nicht nur graue Theorie ist.

Dir wird beigebracht, wie man eine detaillierte Skizze anfertigt, wie man eine Schnittschablone erstellt und welche Fertigungstechniken es gibt. Außerdem erfährst du einiges über die Farbenlehre und wie man mit Computer-Design-Software arbeitet. Da für die Entwürfe aktuelle Modetrends berücksichtigt werden müssen, lernst du auch, wie du neue Strömungen erkennst und modisch umsetzen kannst.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Modedesigner

Wer eine Ausbildung zum Modedesigner oder zur Modedesignerin anstrebt, benötigt in der Regel mindestens einen mittleren Schulabschluss. Einige Schulen verlangen zusätzlich eine Mappe mit Arbeitsproben oder das Bestehen einer Aufnahmeprüfung. Mit guten Noten in Kunst hast du besonders gute Chancen auf eine Ausbildungsstelle, da du in der Ausbildung und später im Beruf gute zeichnerische Kenntnisse benötigst. Außerdem kannst du mit guten Leistungen in Mathe und Deutsch auf alle Fälle punkten, da du z.B. Schnittmuster und Stoffmengen berechnen musst.

Darüber hinaus sind ein ausgeprägtes Interesse an Mode, Kreativität und handwerkliches Geschick von Vorteil. Diese Voraussetzungen helfen dabei, die Ausbildung erfolgreich zu absolvieren und den Einstieg in die dynamische Modebranche zu erleichtern.

Schulfächer
  • Kunst
  • Mathe
  • Deutsch
Stärken
  • Gestalterische Fähigkeiten
  • Handwerklich-technisches Geschick
  • Neugierde und Lernbereitschaft
Arbeitsbedingungen
  • Umfeld: Atelier, Künstlerwerkstatt
  • Flexible Zeiten
  • Gelegentliche Dienstreisen

Weiterbildung und Karrierechancen als Modedesignerin

Nach Abschluss deiner Ausbildung hast du zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch eine Spezialisierung in Bereichen wie Modeillustration, Schnitttechnik oder Modemanagement. Darüber hinaus kannst du auch eine Weiterbildung zum Techniker für Bekleidungstechnik oder zum Fachwirt für Bekleidung absoliveren. Mit Erfahrung kannst du in leitende Positionen aufsteigen oder Chefdesigner werden. Manche starten auch ein eigenes Label und entwerfen ihre eigene Mode.

Wenn du das (Fach-)Abitur hast, könntest du aber auch über ein anschließendes Studium nachdenken. Passende Studiengänge sind unter anderem Modedesign, Design, Textildesign und Textil- und Bekleidungstechnik.

Eine Tätigkeit im Bereich Design, Musik & Kunst kannst du dir gut vorstellen, aber du bist noch nicht sicher, welcher Beruf am besten zu dir passt? Dann schau dir noch folgende verwandte Berufe an:

Fazit: Vielfältige Chancen als Modedesigner

Die Modedesigner Ausbildung ist ein kreativer Weg für alle, die Mode lieben und eigene Ideen umsetzen wollen. Du lernst, wie Kleidung entsteht – von der ersten Skizze bis zum fertigen Design. Der Modedesigner Beruf bietet viele spannende Arbeitsbereiche, zum Beispiel in Modefirmen, Ateliers oder im Kostümbereich.

Auch die beruflichen Perspektiven im Bereich Mode sind vielseitig, denn du kannst dich weiterbilden oder sogar ein eigenes Label gründen. Obwohl das Gehalt am Anfang oft noch niedrig ist, lohnt sich der Einstieg. Mit Erfahrung, Talent und Leidenschaft warten viele Chancen in der Modewelt auf dich.

Noch Fragen? Wirf einen Blick in unser FAQ

Als Modedesigner hast du in Deutschland einen eher kleinen, aber spannenden Arbeitsmarkt mit guten Chancen für kreative Köpfe. Du findest Jobs in Modeunternehmen, Ateliers, Agenturen oder im E-Commerce. Oft läuft viel über Praktika, Netzwerk und ein starkes Portfolio. Spezialisierst du dich als Modedesigner zum Beispiel auf Sportswear oder Streetwear, steigen deine Möglichkeiten.

Ja, als Modedesigner kannst du auch als Quereinsteiger durchstarten, wenn du kreativ und fleißig bist. Viele beginnen über Kurse in Modedesign, Nähen oder Schnittkonstruktion und bauen sich ein Portfolio auf. Praktika, Workshops und eine Mappe mit eigenen Entwürfen sind wichtig. Wenn du als Quereinsteiger zeigst, was du kannst, hast du als Modedesigner echte Chancen.

Als Modedesigner brauchst du vor allem Kreativität, ein Auge für Farben und Trends sowie Spaß an Mode. Du solltest zeichnen können, Stoffe und Schnitte verstehen und offen für neue Ideen sein. Teamarbeit, Kommunikation und ein bisschen Organisation gehören dazu, weil du als Modedesigner oft mit Designern, Schneideren und Kunden zusammenarbeitest.

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Bildnachweis: "Modedesignerin mit Maßband" © MandicJovan - stock.adobe.com, "Modedesigner arbeitet an Design" ©Rawpixel Ltd. – stock.adobe.com