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Schädlingsbekämpfer / Schädlingsbekämpferin
Ausbildung & Beruf

Ausbildungsgehalt 1.000 – 1.300 € brutto pro Monat
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsart duale Ausbildung
Empfohlener Abschluss i. d. R. Mittlere Reife

Was macht ein Schädlingsbekämpfer (m/w/d)?

Ein Schädlingsbekämpfer sind Fachleute, die sich um den Schutz von Menschen, Tieren und Pflanzen vor Schädlingen kümmern. Ihre Aufgaben umfassen die Identifikation verschiedener Schädlinge und die Wahl geeigneter Methoden, um diese zu bekämpfen. Zudem beraten sie Kunden, wie sie vorbeugende Maßnahmen ergreifen können, um Schädlinge zu vermeiden. Der regelmäßige Kontakt zu Menschen erfordert gute Kommunikationsfähigkeit, um komplexe Informationen einfach und verständlich zu vermitteln. Dadurch tragen sie zur Sicherheit und zum Schutz der Gesundheit bei.

Wo kann ich als Schädlingsbekämpfer arbeiten?

Schädlingsbekämpfer und Schädlingsbekämpferinnen können in unterschiedlichen Bereichen tätig sein. Sie arbeiten zum Beispiel im Gesundheitsschutz, im Vorratsschutz oder im Pflanzen- und Gebäudeschutz. Ihre Einsatzorte sind vielfältig:

  • Private Haushalte
  • Gewerbliche Gebäude
  • Öffentliche Gebäude
  • Außenbereiche, z.B. zum Schutz von Pflanzen und Bauten

Diese Vielseitigkeit macht den Beruf abwechslungsreich und spannend, da ein besonders gutes Verständnis für verschiedene Umgebungen erforderlich ist.

Arbeitszeiten als Schädlingsbekämpferin

Die Arbeitszeiten für Schädlingsbekämpferinnen sind in der Regel tagsüber. Dennoch kann es ab und zu vorkommen, dass sie abends oder am Wochenende arbeiten müssen, insbesondere wenn ein akuter Befall gemeldet wird. Diese Flexibilität erfordert eine hohe Einsatzbereitschaft und Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Arbeitsbedingungen. Die überwiegend geregelten Arbeitszeiten erlauben jedoch eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und sorgen dafür, dass es wenig Überraschungen im Alltag gibt.

Wie viel verdient ein Schädlingsbekämpfer?

Das Gehalt eines Schädlingsbekämpfers variiert und hängt von verschiedenen Faktoren wie der Region, dem Arbeitgeber und der Berufserfahrung ab. Einsteigerinnen und Einsteiger in diesem Berufsfeld können mit einem Jahresgehalt von etwa 25.800 Euro brutto rechnen. Mit wachsender Erfahrung und größerer Verantwortung kann das Gehalt auf bis zu 31.000 Euro brutto steigen. In Führungspositionen sind sogar Gehälter von bis zu 40.000 Euro brutto jährlich möglich.

Wie viel verdient man als Schädlingsbekämpfer in der Ausbildung?

Dein Ausbildungsgehalt als Schädlingsbekämpfer richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach Tarifverträgen. Findet deine Schädlingsbekämpfer Ausbildung jedoch als schulische Ausbildung statt, bekommst du keine Ausbildungsvergütung.

Als Schädlingsbekämpferin im Gebäudereinigerhandwerk beispielsweise kannst du während deiner Ausbildung im Schnitt mit folgenden Ausbildungsvergütungen rechnen:

  • im 1. Ausbildungsjahr: 1.000 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr: 1.150 Euro
  • im 3. Ausbildungsjahr: 1.300 Euro

Wie läuft die Ausbildung als Schädlingsbekämpfer ab?

Die Ausbildung als Schädlingsbekämpferin ist dual organisiert, das heißt, sie findet teils im Ausbildungsbetrieb und teils in der Berufsschule statt und umfasst sowohl theoretische als auch praktische Inhalte. Zu den Ausbildungsinhalten zählen die Identifikation verschiedener Schädlinge, die sichere Anwendung von Bekämpfungsmitteln und die kompetente Beratung von Kunden.

Wie lange dauert die Ausbildung als Schädlingsbekämpfer?

Die Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer dauert in der Regel drei Jahre. Diese Zeit umfasst eine Kombination aus praktischer Erfahrung im Ausbildungsbetrieb und theoretischem Unterricht in der Berufsschule. Abweichungen von dieser Dauer sind möglich. Bei besonderen Voraussetzungen wie herausragenden schulischen Leistungen oder entsprechender Vorbildung kann die Ausbildungszeit auf zwei bis zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Verlängerungen über die normalen drei Jahre hinaus sind selten und werden meist nur bei schwerwiegenden Fällen wie längeren Krankheiten oder anderen unvorhergesehenen Umständen genehmigt.

Was sind die Ausbildungsinhalte als Schädlingsbekämpfer?

Die Inhalte der Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer sind vielfältig. Dazu gehört unter anderem die Identifikation von Schädlingen und das Wissen über deren Lebensweise. Ebenso erlernen die Auszubildenden die richtige Anwendung von Bekämpfungsmitteln. Weitere wichtige Inhalte sind die Beratung und Information Kunden über präventive Maßnahmen. Ein vertieftes Wissen in Biologie und Chemie ist von Vorteil, um Schädlinge effektiv bekämpfen zu können.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer

Wer Schädlingsbekämpfer werden möchte, benötigt keine spezifische Schulbildung. Jedoch sind Kenntnisse in Fächern wie Biologie, Chemie und Physik vorteilhaft. Auch mathematische Fähigkeiten sind sinnvoll, etwa um Dosierungen präzise berechnen zu können. Eine gute körperliche Fitness und keine Berührungsängste im Umgang mit Schädlingen sind ebenfalls von Bedeutung. Zusätzlich sollten die Bewerber über eine sorgfältige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise verfügen.

Weiterbildung und Karrierechancen als Schädlingsbekämpferin

Nach der Ausbildung als Schädlingsbekämpfer gibt es zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, die die Karrierechancen erhöhen können. Man kann zum Beispiel Anpassungsfortbildungen besuchen, um sich auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Aufstiegsfortbildungen zum Techniker oder Fachwirt eröffnen zusätzliche berufliche Perspektiven. Auch ein Studium in Bereichen wie Biologie, Chemie oder Umwelttechnik kann der Karriere weiteren Auftrieb verleihen.

Du weißt noch nicht genau, welche Ausbildung die Richtige für dich ist? Dann schau dir doch noch folgende verwandte Berufe an:

Fazit: Vielfältige Chancen als Schädlingsbekämpfer

Der Beruf des Schädlingsbekämpfers bietet eine Vielzahl an Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Mit der richtigen Ausbildung und weiteren Fortbildungen in diesem Fachgebiet können Fachkräfte in der Schädlingsbekämpfung viel erreichen. Zudem gibt es einen stetig wachsenden Bedarf an fachkundigem Personal in diesem Bereich, was die langfristigen Berufsaussichten sehr positiv gestalten kann. Für all jene, die gerne sowohl präzise als auch abwechslungsreich arbeiten, ist dieser Beruf eine spannende Wahl.

Noch Fragen? Wirf einen Blick in unser FAQ

Der Arbeitsmarkt für Schädlingsbekämpfer ist in Deutschland ziemlich stabil und bietet dir gute Chancen auf feste Stellen. In Städten und auf dem Land werden ständig Fachkräfte für Monitoring, Bekämpfung und Beratung gesucht. Als Schädlingsbekämpfer arbeitest du viel im Kundenservice, im Handwerk und in der Hygieneprävention, oft mit Bereitschaftsdienst, aber mit soliden Perspektiven für deine Zukunft.

Ja, der Beruf Schädlingsbekämpfer ist für Quereinsteiger gut geeignet, solange du motiviert und zuverlässig bist. Du lernst vieles in der Ausbildung oder über eine Umschulung, Vorkenntnisse aus Handwerk, Hausmeisterservice oder Gebäudereinigung helfen. Als Schädlingsbekämpfer solltest du gern draußen unterwegs sein, mit Technik umgehen können und keine Angst vor engen Räumen oder Schmutz haben.

Als Schädlingsbekämpfer brauchst du vor allem Verantwortungsbewusstsein und eine saubere, sorgfältige Arbeitsweise. Du solltest körperlich fit sein, logisch denken können und dich für Biologie und Technik interessieren. Wichtig ist auch, dass du als Schädlingsbekämpfer freundlich mit Kunden sprichst, Situationen ruhig einschätzt und dich genau an Vorgaben, Sicherheitsregeln und Dokumentation hältst.

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2. Ausbildungsjahr
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Bildnachweis: „Schädlingsbekämpfer bei der Arbeit" ©Karin & Uwe Annas - Fotolia; „Schädlingsbekämpfer arbeitet in der Küche" ©Karin & Uwe Annas - stock.adobe.com