AZUBIYO Logo

Umweltschutztechnischer Assistent – Ausbildung & Beruf

„Unser Planet ist unser Zuhause, unser einziges Zuhause. Wo sollen wir denn hingehen, wenn wir ihn zerstören?“ – Dalai Lama

Was macht ein Umweltschutztechnischer Assistent?

Das Berufsbild Umweltschutztechnischer Assistent ist sehr facettenreich. Deine Hauptaufgabe besteht darin durch die Untersuchung verschiedener Umweltbereiche, wie zum Beispiel Wasser, Luft und Boden, aber auch Lärm und Erschütterungen, Umweltdaten zu sammeln und auszuwerten.

Im Berufsalltag wenden Umweltschutztechnische Assistenten verschiedene Analyseverfahren an. Nachdem Geräte und Apparaturen ausgewählt worden sind, können Messreihen, beispielsweise zu Schadstoffen, durchgeführt werden. Hierfür müssen Proben genommen werden, die sich bei jedem Analyseverfahren unterscheiden. Auch Lärm- und Strahlenbelastung messen die Umweltschutztechnischen Assistenten. In diesem Beruf sollte man sehr interessiert an Naturwissenschaft sein, da man im Labor chemische, biologische sowie physikalische Experimente und Analysen durchführt. Alle Daten und Ergebnisse werden mittels einer laborbezogenen Datenverarbeitungstechnik genau dokumentiert. Treten in einer Probe ungewöhnliche Stoffe auf, ermitteln die Umweltschutztechnischen Assistenten, woher der Stoff stammt. Ist ein Projekt mit mehreren Messreihen beendet, schreiben sie einen ausführlichen Bericht und stellen die erhaltenen Daten graphisch dar.

Im Berufsbild Umweltschutztechnischer Assistent können aber ganz unterschiedliche Aufgabenbereiche im Vordergrund stehen – je nach Betrieb, Branche und beruflicher Position. Welche Aufgaben du in deiner Ausbildung erlernst, regeln die Rahmenvereinbarung zum Staatlich geprüften technischen Assistenten sowie die Verordnungen der einzelnen Bundesländer.

Als Umweltschutztechnischer Assistent kannst du in Forschungseinrichtungen und der öffentlichen Verwaltung arbeiten. Daneben kannst du auch in Betrieben der chemischen und pharmazeutischen Industrie tätig werden.

Art der Ausbildung

schulisch (Berufsfachschule und Betriebspraktika)

Dauer der Ausbildung

2 Jahre, bei integriertem Erwerb der Fachhochschulreife auch 3 Jahre

Zuständige Stelle

jeweilige Berufsfachschule

Schulische Voraussetzungen

Voraussetzung für den Beruf Umweltschutztechnischer Assistent ist laut Rahmenvereinbarung der Bundesländer entweder ein mittlerer Schulabschluss oder ein gleichwertiger Schulabschluss. In einigen Bundesländern werden Schüler zugelassen, die „im verkürzten gymnasialen Bildungsgang in die Klasse 10 versetzt sind“. Mit Abschluss des 1. Ausbildungsjahres erwerben sie dann automatisch einen mittleren Abschluss. 

Quelle: Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung zum Staatlich geprüften Assistenten

Wie gut passt dieser Beruf zu dir? Jetzt Eignung testen!

Bildnachweis: „Reagenzgläser und Mais" © THAM KEE CHUAN / Fotolia