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Clown
Ausbildung & Beruf

Gehalt im Beruf 2.210 – 2.921 € brutto pro Monat
Ausbildungsdauer 0,5 – 2 Jahre
Ausbildungsart private Ausbildung
Empfohlener Abschluss kein vorgeschriebener Schulabschluss

Was macht ein Clown (m/w/d)?

Clowns möchten Menschen zum Lachen bringen und nutzen unterschiedliche Möglichkeiten, um Komik zu erzeugen. Mal spendet ein Clown im Krankenhaus Trost, mal ist er Artist, mal absichtlich tollpatschig. Clowns sind Künstler und entwerfen eine eigene Figur, die sie spielen. Einige Clowns sind stumm, andere sprechen, einige Clowns nutzen nur ihren eigenen Körper, andere Requisiten. Wie genau ein Clown seinen Beruf gestaltet, ist sehr individuell.

Wie ein Berufsclown seinen Alltag gestaltet, hängt maßgeblich davon ab, ob du als freier Künstler tätig oder in einem Theater oder Zirkus angestellt bist. Hast du feste Auftrittstermine, gehören Proben – auch mit anderen Clowns oder Artisten der Show – zum Tag. Als freiberuflicher Clown, der sich selbst um Engagements kümmern muss, gehören zwar auch Proben und die Entwicklung deiner Show dazu, du hast aber auch Akquise und Verwaltungstätigkeiten, um die du dich kümmern musst.

Wurdest du für einen Auftritt gebucht, musst du selbstständig dorthin kommen, deine Requisiten oder Instrumente mitbringen und vor Ort das Kostüm anlegen und dich schminken. Nach dem Auftritt möchten Kinder oder Erwachsene vielleicht noch Fotos mit dem Clown machen. Dann musst du aufräumen, abkassieren oder die Rechnung schreiben und gleichzeitig den nächsten Auftritt im Blick haben.

Wo kann ich als Clown arbeiten?

Schon längst sind Clowns nicht mehr nur im Zirkus oder im Varieté anzutreffen, sondern sie werden oft auch für private oder gewerbliche Veranstaltungen gebucht. Dort treten sie manchmal auf Bühnen auf, sind teils aber auch im Freien unterwegs. Klinikclowns sind in Patientenzimmern tätig.

Arbeitszeiten als Clown

Als Clown arbeitest du oft dann, wenn andere frei haben: abends, am Wochenende und an Feiertagen. Vor Auftritten probst du, packst Requisiten ein, fährst zur Location und schminkst dich vor Ort. Danach machst du Fotos mit Gästen, räumst auf und stellst die Rechnung. In Theatern oder Zirkussen hast du feste Showzeiten, in Projekten planst du flexibel. Als freier Clown kommen dagegen Akquise, Mails, Buchhaltung und Social Media dazu. Viele Clowns sind viel unterwegs und arbeiten in unterschiedlichen Städten. Unregelmäßige Zeiten gehören dazu – dafür erlebst du viel Abwechslung und direktes Feedback vom Publikum.

Wie viel verdient ein Clown?

Als Clown hängt dein Gehalt stark von der Art der Anstellung, von Aufträgen und deinem Ruf ab. Im Beruf als Clown erwartet dich, je nach Anstellungsart, ein durchschnittliches Gehalt zwischen 2.210 und 2.921 Euro im Monat.

In manchen Bundesländern ist es etwas höher, in anderen niedriger. Mit Erfahrung, größeren Bühnen und starken Referenzen kannst du dein Einkommen außerdem steigern.

Wie viel verdient ein Clown in der Ausbildung?

Bei der Ausbildung zum Clown handelt es sich um private Ausbildungen, die nicht bezahlt werden, sondern kostenpflichtig sind. Zusätzlich können Kosten für Anreise, Unterkunft, Kostüm, Schminke und Requisiten entstehen. Praktika oder Hospitationen sind manchmal Teil der Clown Ausbildung, werden aber üblicherweise nicht vergütet.

Wie läuft die Ausbildung zum Clown ab?

Clown ist ein freier Beruf. Du brauchst keine staatlich geregelte Clown Ausbildung, kannst aber über Clownschulen, private Kurse oder Eigenstudium die Grundlagen lernen. Viele Schulen bieten berufsbegleitende Modelle am Wochenende oder abends an. Du entwickelst deine Clownfigur, lernst Komik, Impro, Körperarbeit und erstellst eigene Szenen. Oft gibt es Module, Praxisphasen oder Hospitationen, zum Beispiel für den Bereich Klinikclown.

Neben den praktischen Übungen gehören häufig Schauspiel-, Stimm- und Bewegungsarbeit dazu. Manche Anbieter arbeiten nach Kriterien des Dachverbands für Clowns in Medizin und Pflege, besonders beim Klinikclown. Auch ohne Schule ist ein Einstieg möglich – dann helfen Workshops, Auftrittspraxis und Feedback.

Wie lange dauert die Ausbildung als Clown?

Die Dauer der Clown Ausbildung variiert je nach Anbieter. Viele Schulen bieten berufsbegleitende Programme von etwa 6 Monaten bis zu 2 Jahren an. Andere Wege sind kürzer – etwa Workshops – oder länger, wenn du mehrere Module kombinierst. Entscheidend ist, dass du regelmäßig übst, auftrittst und deine Figur als Clown schrittweise entwickelst.

Was sind die Ausbildungsinhalte als Clown?

Da es sich bei der Clown-Ausbildung nicht um eine staatlich geregelte Ausbildung handelt, können die Clownschulen die Inhalte frei festlegen. Meist lernst du, welche Clowntypen es gibt und welche Arten von Komik sie einsetzen. Du arbeitest mit deinem Körper, aber auch mit Emotionen. Das Zusammenspiel mit anderen Clowns oder Artisten ist genauso wichtig wie das Entwickeln von Szenen.

In vielen Fällen gehören Schauspieltraining und Stimmschulungen genauso zu den Inhalten der Clown-Ausbildung wie die Arbeit mit Requisiten und das Zusammenstellen einer Bühnenshow.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Clown

Wenn du als Clown arbeiten möchtest, gibt es dafür keine formellen Voraussetzungen. Du kannst mit jedem Schulabschluss und in jeder Lebensphase eine Clown-Ausbildung beginnen. Dafür solltest du vor allem offen für Neues sein und gerne unterschiedliche Seiten an dir selbst entdecken. Als Clown übst du einen sehr körperlichen Beruf aus, woran du dich vielleicht erst gewöhnen musst. Im Alltag als Clown helfen dir bestimmte Stärken besonders weiter.

  • Kreativität und Humor: Du entwickelst Ideen und bringst sie auf die Bühne.
  • Improvisation: Du reagierst spontan auf Publikum und Situationen.
  • Körpergefühl und Ausdauer: Du spielst körperlich und hältst Shows durch.
  • Teamfähigkeit: Im Duo oder Ensemble brauchst du gutes Zusammenspiel.
  • Organisation: Als freier Clown planst du Auftritte, Material und Rechnungen.

Diese Punkte sind keine festen Regeln, aber sie machen deinen Start als Clown leichter. Wenn du übst, Feedback annimmst und regelmäßig auftrittst, wirst du sicherer. So findest du deinen eigenen Stil als Clown und wächst in den Clown Beruf hinein.

Schulfächer
  • Kunst
  • Musik
  • Sport/Wirtschaft
Stärken
  • Kreativität
  • Körperliche Fitness
  • Organisationstalent
Arbeitsbedingungen
  • Umfeld: Zirkus, Bühnen
  • Körperliche Arbeit
  • Arbeit am Abend oder Wochenende

Weiterbildung und Karrierechancen als Clown

Nach der ersten Clown Ausbildung kannst du dich gezielt weiterbilden. Beliebt sind Spezialisierungen als Klinikclown, Schauspiel-Workshops, Maskenbildnerei, Stimme oder Regie-Coaching.

Mit mehr Erfahrung baust du dein Repertoire aus, entwickelst neue Nummern und trittst auf größeren Bühnen auf. Viele Clown machen sich selbstständig, arbeiten mit Event-Agenturen, Theatern, Zirkussen oder sozialen Einrichtungen zusammen. Eine starke Online-Präsenz kann dir außerdem dabei helfen, mehr Anfragen zu bekommen.

Fazit: Spannende Chancen als Clown

Als Clown hast du viele Möglichkeiten – von Zirkus und Bühne bis Klinik und Events. Natürlich gibt es immer Menschen, die Angst vor Clowns haben – Coulrophobie heißt das. Doch gerade im therapeutischen Bereich werden Clowns zunehmend gerne eingesetzt, weil sie vielen Menschen helfen können. Bist du eher musisch oder artistisch veranlagt? Auch dann gibt es als Clown gute Berufsmöglichkeiten. Sichere Arbeitsverhältnisse sind hier eher selten möglich, aber das ist im künstlerischen Bereich häufig der Fall. Mit deiner Leidenschaft für den Beruf kannst du auf jeden Fall etwas bewegen.

Wenn du gern im Mittelpunkt stehst, Neues ausprobierst und Menschen berühren willst, passt der Clown Beruf gut zu dir. Starte mit Kursen, sammle Auftrittserfahrung und entwickle deine Figur. Mit Mut, Übung und Herz kannst du als Clown viel bewegen und jeden Tag ein Stück Freude verbreiten.

Noch Fragen? Wirf einen Blick in unser FAQ

Als Clown hast du auf dem deutschen Arbeitsmarkt ordentliche Chancen, vor allem wenn du flexibel bist. Du findest Jobs bei Zirkusshows, Event-Agenturen, Freizeitparks oder als Klinikclown. Viele Clown arbeiten freiberuflich und treten auf Kindergeburtstagen oder Firmenfeiern auf. Je mehr Erfahrung und Kontakte du hast, desto leichter bekommst du Aufträge. Mit einem klaren Profil und guter Online-Präsenz kannst du dich als Profi etablieren.

Ja, der Beruf Clown eignet sich gut für Quereinsteiger, weil es keine vorgeschriebene Ausbildung gibt. Du lernst vieles über Workshops, Schauspielkurse und direkt auf der Bühne. Als Quereinsteiger bringst du oft schon Erfahrung aus Bereichen wie Pädagogik, Animation oder Theater mit. Wichtig ist, dass du als Clown mutig bist und Fehler locker nimmst. Übung, Feedback und Auftritte lassen dich Schritt für Schritt sicherer werden.

Für den Job als Clown brauchst du vor allem Spaß daran, andere zum Lachen zu bringen. Du solltest kreativ sein, gern im Mittelpunkt stehen und spontan reagieren können. Hilfreich sind Talent für Mimik, Gestik, Improvisation und vielleicht etwas Übung im Jonglieren. Als Clown profitierst du auch von Geduld, Empathie, Teamfähigkeit und guter Körperbeherrschung. Trainierst du regelmäßig, wirken deine Auftritte professionell und überzeugend.

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Bildnachweise: „Clown bei der Arbeit“ ©Oksana Kuzmina – stock.adobe.com; „Clowns werden vor ihrem Auftritt geschminkt“ ©mikelaptev – stock.adobe.com