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Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft – Ausbildung & Beruf

Wird Energie in Zukunft aus Abfall gewonnen? Erhält man Rohstoffe künftig komplett durch Recycling von Müll? Fest steht, dass sowohl die Abfallwirtschaft als auch gut ausgebildetes Fachpersonal immer wichtiger werden.

Was macht eine Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft?

Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft kümmern sich um die Entsorgung und Verwertung von Abfällen. Sie nehmen die Abfälle an, bedienen Maschinen und Geräte, reparieren gegebenenfalls die Anlagen und steuern den technischen Ablauf.

Sie arbeiten dabei stets umwelt- und hygienebewusst. Aus diesem Grund gehört dieser Beruf zusammen mit den Fachkräften für Wasserversorgungstechnik, für Abwassertechnik und für Rohr-, Kanal- und Industrieservice zu den 4 Umweltberufen.

In deiner Ausbildung wird deshalb Wert darauf gelegt, dass du lernst, wie man Umweltbelastungen minimieren oder gar vermeiden kann. Außerdem wirst du darin unterrichtet, Pläne zu lesen, kunden-orientiert zu arbeiten sowie Abfälle nach Eigenschaften zu unterscheiden und zuzuordnen. Neben den allgemeinen Ausbildungsinhalten werden dir in den jeweiligen Schwerpunkten fachspezifische Kenntnisse vermittelt. Angeboten werden die 3 Schwerpunkte „Logistik, Sammlung und Vertrieb“, „Abfallverwertung und -behandlung“ und „Abfallbeseitigung und -behandlung“, aus denen du ein Einsatzgebiet auswählen darfst.

Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft arbeiten vor allem bei privaten und öffentlichen Abfallbeseitigungsbetrieben. Zudem wird ihre Arbeit aber auch in Müllverbrennungsanlagen oder in Recyclingfirmen und -höfen benötigt.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK, zuständige Stelle des Öffentlichen Dienstes

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft. In der Vergangenheit hatte etwa die Hälfte der Azubis den Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Circa ein Viertel der Ausbildungsanfänger wurde mit Hauptschulabschluss, ein kleiner Prozentsatz ohne Schulabschluss eingestellt.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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