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Fahrzeuginnenausstatter – Ausbildung & Beruf

Weiße Lederbezüge mit abgesteppten Nähten, Fußmatten mit den eigenen Initialen und ein Fahrzeughimmel aus Alcantara… diese Wünsche und Träume erfüllen nicht nur diverse „Pimp my …“-Shows im TV.

Was macht ein Fahrzeuginnenausstatter?

Fahrzeuginnenausstatter fertigen maschinell oder in Handarbeit Fahrzeugsitze, Türenbekleidungen und Fahrzeughimmel für Fahrzeuge jeglicher Art an (z.B. Pkws, Lkws, Busse, Eisenbahnen, Straßenbahnen, Flugzeuge und Schiffe).

Fahrzeuginnenausstatter verlegen Fußbodenbeläge und dichten Fahrzeugtüren und Fenster ab. Hierfür schneiden sie Stoffe, Kunststoffe, Leder und Polstermaterialien zu. Sie fügen die Stoff-, Kunststoff- oder Lederteile durch Nähen oder Kleben zusammen, beziehen Armstützen oder Sitzpolster und bringen die Erzeugnisse in den Fahrzeugen an.

Außerdem stellen sie Verdecke für Cabriolets her, montieren diese und verlegen Leitungen, z.B. für Klimaautomatik, Alarmanlage, Zentralverriegelung und Fensterheber.

Fahrzeuginnenausstatter finden hauptsächlich in Betrieben der Fahrzeugindustrie, im Flugzeug-, Eisenbahn- oder Schiffbau Beschäftigungsmöglichkeiten. Sie arbeiten aber auch in der Fahrzeugpolsterei, in der Autosattlerei oder in Unternehmen der Polstermöbelindustrie.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Fahrzeuginnenausstatter. In der Vergangenheit hatten knapp zwei Drittel der Azubis den Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Etwa ein Viertel der Ausbildungsanfänger verfügte über den Hauptschulabschluss.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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