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Textilreiniger – Ausbildung & Beruf

Ist die eigene Waschmaschine am Rotweinfleck gescheitert, muss der Profi ran! Von ihm wird die schmutzige Wäsche sprichwörtlich „in die Mangel genommen“!

Was macht ein Textilreiniger?

Textilreiniger waschen und reinigen Textilien aller Art. Sie pflegen oder veredeln aber auch Leder, Teppiche, Pelze und Bettfedern. Dabei arbeiten sie in der Regel mit speziellen Wasch- und Reinigungsmaschinen.

Nachdem sie das Behandlungsgut entgegen genommen haben, sortieren sie es nach Farbe, Material und Verschmutzungsgrad. Wie das funktioniert, erfährst du im Rahmen deiner Ausbildung. Du lernst außerdem, wie man Flecken mithilfe chemischer Mittel beseitigt oder wie man die Reinigungsergebnisse kontrolliert und bewertet. Später wirst du mit den verschiedenen Maschinen und Anlagen umgehen können.

Da sich Textilreiniger auch um die Wäsche von Krankenhäusern und Hotels kümmern, finden sich in den dort hauseigenen Wäschereien Beschäftigungsmöglichkeiten. Aber auch in Reinigungsbetrieben oder Betrieben der Textilveredelung sind sie tätig.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK, HWK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Textilreiniger. In der Vergangenheit hatte über die Hälfte der Ausbildungsanfänger den Hauptschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Daneben wurden viele Bewerber mit Realschul- oder ohne Schulabschluss eingestellt.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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Bildnachweis: „Lächelnde Frau legt Wäsche zusammen" © Norman Pogson / Shutterstock.com