Azubiyo Logo

Produktionsfachkraft Chemie
Ausbildung & Beruf

Ausbildungsgehalt 1.118 – 1.199 € brutto pro Monat
Ausbildungsdauer 2 Jahre
Ausbildungsart duale Ausbildung
Empfohlener Abschluss i. d. R. Mittlere Reife

Was macht eine Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d)?

Als Produktionsfachkraft Chemie (PFK Chemie) sorgst du für die richtige Mischung verschiedener Produkte aus der chemischen Industrie. Dazu gehören beispielsweise Düngemittel, Mineralölprodukte, Waschmittel oder Farben. So unterschiedlich wie die Produkte sind die Anforderungen in der Produktion. Daher stellst du an den Produktionsanlagen Temperatur, Druck, Fließgeschwindigkeit & Co. ein. Du justierst, bedienst, kontrollierst und wartest die Geräte, die du für den Herstellungsprozess benötigst. Nur so kannst du eine gleichbleibende Qualität und reibungslosen Herstellungsprozess gewährleisten.

Mit regelmäßigen Proben überprüfst du deine Arbeit und die richtigen Einstellungen. Diese Proben schickst du an das Labor, dort prüfen Laboranten beispielsweise die Dichte des Stoffes oder den Säuregehalt. Bei deinen Arbeiten berücksichtigst du die Vorschriften zur Hygiene, Sicherheit und dem Umweltschutz.

Wo kann ich als Produktionsfachkraft Chemie arbeiten?

Als Produktionsfachkraft Chemie kannst du in vielen Bereichen der chemischen Industrie arbeiten. Typische Einsatzorte sind Betriebe, die Kunststoffe, Lacke, Farben, Reinigungsmittel oder Grundchemikalien herstellen. Auch in der Pharmaindustrie oder bei Herstellern von Pflanzenschutzmitteln oder von Farben und Lacken findest du Jobs. Du arbeitest meist in großen Produktionshallen mit automatisierten Anlagen, Leitwarten und Lagern. Manchmal bist du auch im Freien unterwegs, etwa bei Tanklagern. Viele Unternehmen sind international tätig, daher arbeitest du in einem Umfeld mit modernen Standards, klaren Prozessen und geregelten Abläufen.

Arbeitszeiten als Produktionsfachkraft Chemie

Als Produktionsfachkraft Chemie arbeitest du oft im Schichtdienst, weil die Anlagen häufig rund um die Uhr laufen. Das bedeutet, du hast Früh-, Spät- und manchmal Nachtschichten. Dein Arbeitsalltag folgt daher einem Schichtplan, der vorher feststeht. Durch die Schichtarbeit bekommst du in vielen Betrieben Zulagen, zum Beispiel für Nacht- oder Wochenendarbeit. Dadurch steigt dein Einkommen spürbar. Gleichzeitig hast du unter der Woche auch mal frei, wenn andere arbeiten. Wichtig ist, dass du mit wechselnden Zeiten gut zurechtkommst und auf deinen Schlaf und deine Gesundheit achtest.

Wie viel verdient eine Produktionsfachkraft Chemie?

Als Produktionsfachkraft Chemie profitierst du häufig von Tarifverträgen der chemischen Industrie. Diese sorgen für ein vergleichsweise gutes Einkommen und geregelte Lohnerhöhungen. Direkt nach deiner abgeschlossenen Ausbildung kannst du je nach Region, Betrieb und Tarif mit einem Einstiegsgehalt von 3.600 bis 4.200 Euro im Monat rechnen.

Mit Erfahrung, Schichtzulagen und zusätzlichen Aufgaben kann dein Verdienst deutlich steigen. In großen Chemieunternehmen sind die Gehälter oft höher als in kleineren Firmen. Außerdem kommen häufig Extras wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und betriebliche Altersvorsorge dazu.

Wie viel verdient eine Produktionsfachkraft Chemie in der Ausbildung?

Als Produktionsfachkraft Chemie kannst du in der Ausbildung im Schnitt mit folgenden Ausbildungsvergütungen rechnen:

  • im 1. Ausbildungsjahr: 1.118 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr: 1.199 Euro

Du möchtest gerne mehr erfahren? Hier geht es zur Produktionsfachkraft Chemie Gehaltsseite.

Wie läuft die Ausbildung als Produktionsfachkraft Chemie ab?

Produktionsfachkraft Chemie wirst du über eine duale Ausbildung. Du verbringst einen Teil deiner Zeit im Ausbildungsbetrieb und einen Teil in der Berufsschule. Im Betrieb lernst du Schritt für Schritt, wie Anlagen gefahren, überwacht und gewartet werden. Du arbeitest von Anfang an praktisch mit, zuerst unter enger Anleitung, später selbstständiger.

In der Schule erhältst du das Hintergrundwissen zu Chemie, Technik, Physik, Mathematik und Arbeitssicherheit. Am Ende der Ausbildung legst du Prüfungen bei der IHK ab. Dabei werden sowohl dein theoretisches Wissen als auch deine praktischen Fertigkeiten getestet.

Wie lange dauert die Ausbildung als Produktionsfachkraft Chemie?

Die Produktionsfachkraft Chemie Ausbildung dauert in der Regel 2 Jahre. In dieser Zeit wächst du nach und nach in alle wichtigen Aufgaben der Produktion hinein. Du startest mit einfachen Tätigkeiten, zum Beispiel beim Vorbereiten von Rohstoffen oder beim Reinigen von Anlagen. Später übernimmst du mehr Verantwortung und steuerst selbst Produktionsschritte. Wenn du gute Leistungen zeigst und Betrieb sowie Schule zustimmen, kannst du die Ausbildung in manchen Fällen verkürzen. Nach der erfolgreichen Abschlussprüfung bist du voll ausgebildet und kannst direkt in den Beruf einsteigen.

Was sind die Ausbildungsinhalte als Produktionsfachkraft Chemie?

In der Produktionsfachkraft Chemie Ausbildung lernst du theoretische Grundlagen und vor allem viele praktische Inhalte kennen. Du übst, Anlagen sicher zu starten, zu überwachen und wieder abzufahren. Du erfährst, wie du Messwerte richtig liest, dokumentierst und auswertest. Zu den typischen Ausbildungsinhalten gehören zum Beispiel:

  • Bedienen und Überwachen von Produktionsanlagen
  • Messen, Wiegen und Dosieren von Rohstoffen
  • Umgang mit Säuren und Basen
  • Herstellung chemischer Lösungen
  • Durchführen einfacher Labor- und Qualitätskontrollen
  • Lagerung und Transport von Stoffen

Außerdem lernst du viel über Arbeitsschutz, Umweltschutz und den Umgang mit Gefahrstoffen. So bist du gut vorbereitet, um später sicher und verantwortungsvoll zu arbeiten.

Voraussetzungen für die Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie

Für die Produktionsfachkraft Chemie Ausbildung reicht in vielen Betrieben ein guter Hauptschulabschluss oder ein Realschulabschluss. Besonders wichtig sind ordentliche Noten in Mathematik, Chemie und Physik, weil du viel mit Mengen, Formeln und technischen Abläufen zu tun hast. Du solltest sorgfältig und zuverlässig arbeiten, da Fehler in der Produktion teuer oder gefährlich sein können.

Auch technisches Interesse ist wichtig, denn du arbeitest täglich mit Maschinen, Leitständen und Messgeräten. Teamfähigkeit hilft dir, weil Schichten meist in festen Gruppen organisiert sind und du eng mit Kollegen zusammenarbeitest.

Eine Tätigkeit im Bereich Chemie, Biologie & Ernährung kannst du dir gut vorstellen, aber du bist noch nicht sicher, welcher Beruf am besten zu dir passt? Dann schau dir noch folgende verwandte Berufe an:

Weiterbildung nach der Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie

Nach deiner Produktionsfachkraft Chemie Ausbildung hast du gute Chancen, von deinem Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden. Mit einigen Jahren Berufserfahrung kannst du dich weiterentwickeln, zum Beispiel durch eine Weiterbildung zum Industriemeister - Chemie oder zum Techniker - Chemietechnik. Mit solchen Abschlüssen kannst du Schichten leiten, Mitarbeiter anlernen oder Produktionsbereiche verantworten. Wenn du später die Fachhochschulreife hast, ist sogar ein Studium im technischen oder naturwissenschaftlichen Bereich möglich. Passende Studiengänge sind:

So eröffnest du dir langfristig viele Karrierewege in der Industrie.

Fazit: Vielseitige Zukunftsaussichten als Produktionsfachkraft Chemie

Die Ausbildung bietet dir einen schnellen, praxisnahen Einstieg in einen wichtigen Industriezweig. Du lernst, moderne Anlagen zu bedienen, Produktionsprozesse sicher zu steuern und Produkte in gleichbleibender Qualität herzustellen. Als Produktionsfachkraft Chemie arbeitest du mit klaren Regeln, guter Bezahlung und häufig sicheren, tarifgebundenen Bedingungen.

Mit passenden Weiterbildungen kannst du deine Aufgaben ausbauen und mehr Verantwortung übernehmen. Wenn dir Technik, Chemie und Teamarbeit Spaß machen, ist dieser Beruf eine starke und zukunftssichere Wahl.

Noch Fragen? Wirf einen Blick in unser FAQ

Der Arbeitsmarkt für Produktionsfachkraft Chemie ist in Deutschland stabil und oft sogar sehr gut. In der chemischen Industrie, Pharmazie und Kunststoffproduktion werden ständig Leute gesucht. Als Produktionsfachkraft Chemie hast du vor allem in Schichtarbeit viele Chancen. Es gibt häufig tarifliche Bezahlung, Zuschläge und sichere Verträge. Besonders Industriegebiete mit vielen Chemiebetrieben bieten dir gute Jobmöglichkeiten.

Ja, der Beruf Produktionsfachkraft Chemie ist auch für Quereinsteiger geeignet. Viele Betriebe suchen praktische Typen aus Produktion, Lager oder Metallbereich. Als Produktionsfachkraft Chemie bekommst du eine gründliche Einarbeitung an den Anlagen. Vorkenntnisse in Technik, Maschinenbedienung oder Qualitätskontrolle helfen dir. Wichtig sind Lernbereitschaft, Zuverlässigkeit und die Bereitschaft zur Schichtarbeit, manchmal auch am Wochenende.

Als Produktionsfachkraft Chemie solltest du vor allem sorgfältig und verantwortungsbewusst sein. Du überwachst Anlagen, bedienst Maschinen und machst einfache Qualitätskontrollen. Eine Produktionsfachkraft Chemie braucht technisches Verständnis und Mathe-Grundlagen, zum Beispiel zum Abwiegen von Stoffen. Du solltest im Team arbeiten können, dich an klare Anweisungen halten und körperlich fit für stehende oder laufende Tätigkeiten sein.

Schule fertig – doch was dann?
Berufswahltest

Teste deine Stärken, gib deine Wünsche an und sieh sofort, welche Stellen wirklich zu dir passen. Wissenschaftlich fundiert, kostenlos und treffsicher in nur 20 Minuten zum Traumberuf.

Zum Berufswahltest 
Ausbildungsgehalt (brutto pro Monat)
Überdurchschnittliche Bezahlung
1. Ausbildungsjahr
1.118 €
2. Ausbildungsjahr
1.199 €
Freie Ausbildungsplätze
Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d)

Ausbildung Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d) in Weilburg ab 01.08.2026

Ausbildung Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d) | 2026

Ausbildung Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d) | 2026

Ausbildung Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d)

Ausbildung zur Produktionsfachkraft Chemie (m/w/d)

Beliebte Berufe

Weitere Infos

Bildnachweis: „Produktionsfachkraft Chemie bei Untersuchungen im Labor" © Chudakov - stock.adobe.com / Fotolia; „Produktionsfachkraft Chemie in Labor" ©drazen_zigic - stock.adobe.com