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Fachkraft für Lebensmitteltechnik
Ausbildung & Beruf

171 freie Stellen
Ausbildung Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Bei der Arbeit täglich eine Verkostung durchführen? Als Fachkraft für Lebensmitteltechnik gehört dies durchaus zu deinem Berufsalltag. Natürlich hat die Verkostung auch eine wichtige Aufgabe. Denn mit ihr stellst du die Qualität und den gleichbleibenden Geschmack sicher. Konsumenten verlassen sich darauf, dass die Salami-Pizza von einem Hersteller immer gleich schmeckt. Damit das möglich ist, führst du neben der Verkostung weitere Aufgaben in der Lebensmitteltechnik aus.

Berufsbild Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Was macht eine Fachkraft für Lebensmitteltechnik (m/w/d)?

Du fragst dich, wer Pizza, Currywurst und Eis herstellt, damit du diese Lebensmittel im Supermarkt kaufen kannst? Die Antwort ist einfach: Die Fachkraft für Lebensmitteltechnik. Aus Rohstoffen stellst du Halbfertig- oder Fertigprodukte her. Dabei arbeitest du immer nach vorgegebenem Rezept, um gleichbleibende Qualität und Geschmack zu ermöglichen. In diesem Beruf sorgst du dafür, dass verkaufsfertige Lebensmittel verfügbar sind. Du stellst Rohstoffe und Gewürze zusammen und mithilfe von automatisieren Produktionsanlagen entstehen die vielfältigen Lebensmittel.

Neben der Herstellung nimmst du Waren an, prüfst diese und kümmerst dich um die richtige Lagerung. Bei all deiner Arbeit achtest du auf die Einhaltung der Lebensmittelhygiene.

Du planst den Personaleinsatz und organisierst den Herstellungsprozess. Natürlich musst du dich gelegentlich von der Qualität der fertigen Waren überzeugen. Dies machst du einerseits, indem du Proben untersuchst und andererseits durch Verkostung.

Wie sieht der Berufsalltag als Fachkraft für Lebensmitteltechnik aus?

In deinem Berufsalltag als Fachkraft für Lebensmitteltechnik kannst du dich auf viel Abwechslung freuen. Mit verschiedenen Aufgaben gestaltest du jeden Tag auf der Arbeit anders. Hauptsächlich arbeitest du in der Werkhalle, aber auch in Laboren und im Büro. Beispielsweise übernimmst du die Anlieferung und Überprüfung neuer Ware. Die Überprüfung stellt eine wichtige Aufgabe dar. Bestimmen doch die Rohstoffe die Qualität und den Geschmack der fertigen Lebensmittel. Für die Überprüfung nimmst du verschiedene Proben für Labortests. Mit den Tests untersuchst du die Rohstoffe anschließend auf ihre Zusammensetzung. Dazu gehört beispielsweise der Säuregehalt.

Nach deiner Arbeit im Labor geht es für dich in die Werkhalle. Hier führst du regelmäßige Kontrollen durch. Besonders bei natürlichen Rohstoffen, wie Obst und Gemüse, ist eine fortlaufende Anpassung an die Produktion nötig. Schließlich können Orangen unterschiedlich fest sein oder mal weniger süß ausfallen. Diesen Unterschieden wirkst du durch die Anpassungen entgegen, sodass der Konsument dennoch immer den gleichen Geschmack und die gleiche Qualität erhält.

Eine Portionieranlage einstellen Getränke auf Qualität und Geschmack prüfen Verpackungsprozess überprüfen Qualitätskontrolle von Lebensmitteln durchführen Produktionsband für Süßwaren

Wo arbeitet man als Fachkraft Lebensmitteltechnik?

Mit deiner Ausbildung als Fachkraft für Lebensmitteltechnik arbeitest du vorrangig in den Betrieben, die verschiedene Lebensmittel herstellen. Das kann in der Fisch-, Fleisch-, Obst- oder Gemüseverarbeitung sein. Auch in industriellen Großbäckereien, in Molkereibetrieben und in der Getränkeindustrie setzt du deine Fähigkeiten als Fachkraft ein.

Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Welche schulischen Voraussetzungen braucht man als Fachkraft für Lebensmitteltechnik?

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Fachkraft für Lebensmitteltechnik. In der Vergangenheit hatte mehr als die Hälfte der Azubis den Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Die andere Hälfte der Ausbildungsanfänger wurde mit Hauptschulabschluss und (Fach-)Abitur, ein kleiner Prozentsatz ohne Schulabschluss eingestellt.

Quelle: Datensystem Auszubildende (https://www.bibb.de/dazubi)

Art der Ausbildung:
dual (Berufsschule und Betrieb)
Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Dauer der Ausbildung:
3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich
Dauer der Ausbildung: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich
Ausbildungs­vergütung:
929 € – 1.174 €
Ausbildungs­vergütung: 929 € – 1.174 €

Was lernt man in der Ausbildung als Fachkraft für Lebensmitteltechnik?

Während deiner Ausbildung im Betrieb lernst du, wie du aus verschiedenen Roh-, Zusatz- und Hilfsstoffen fertige Produkte zauberst. Auch rechtliche und betriebsbezogene Vorgaben für das Qualitätsmanagement erlernst du direkt im Betrieb.

In der Berufsschule planst du die Produktentwicklung und untersuchst die Inhaltsstoffe verschiedener Lebensmittel. Du lernst, wie du Lebensmittel konservierst und für eine gleichbleibende Qualität sorgst. Auch allgemeinbildende Fächer, wie der Deutschunterricht, stehen auf deinem Stundenplan.

Wie viel verdient man als Fachkraft für Lebensmitteltechnik in der Ausbildung?

Als Fachkraft für Lebensmitteltechnik kannst du in der Ausbildung im Schnitt mit folgenden Ausbildungsvergütungen rechnen:

  • im 1. Ausbildungsjahr: 929 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr: 1.063 Euro
  • im 3. Ausbildungsjahr: 1.174 Euro

Du möchtest gerne mehr darüber erfahren? Hier geht es zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik Gehaltsseite.

Blick hinter die Kulissen: Erfahrungsberichte von Azubis

Alexander - Azubi bei der Ingredion Germany GmbH
Alexander Ingredion Germany GmbH

Im Bewerbungsprozess habe ich 2 Probetage absolviert, damit ich mir ein Bild von der Firma und die Firma sich ein Bild von mir machen konnte. Während dieser Zeit wurde mein Interesse an der Arbeit bestätigt und ich erfuhr etwas mehr darüber, worauf ich mich einließ. Meine Ausbildungszeit bei Ingredion begann mit einem Einblick in die verschiedenen Produktionsanlagen, von der Mais-Annahme und Vermahlung, über die Modifizierung, Trocknung und Verpackung der Stärke bis zur Verarbeitung der Nebenprodukte. So wurde mir in kurzer Zeit ein ganzheitliches Verständnis über den Produktionsprozess vermittelt. Danach begann die Ausbildung im Bedienen und Überwachen der einzelnen Maschinen und Anlagen. Jederzeit wurde ich von einem erfahrenen Mitarbeitenden angeleitet und hatte bald auch die Gelegenheit, eigenständig zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln. Dabei stand stets das Lernen im Vordergrund, ohne dass ich das Gefühl hatte, als billige Arbeitskraft für Hilfsarbeiten eingesetzt zu werden. Der Berufsschulunterricht erfolgte in 6 über die Ausbildungszeit verteilten Blöcken von jeweils 5 bis 6 Wochen in der Walther-Lehmkuhl-Schule in Neumünster. Neben dem Unterricht wurden dort auch Projekte und Exkursionen zu den behandelten Themenbereichen durchgeführt, sodass die Erfahrung insgesamt abwechslungsreich und interessant gestaltet war. Auf die Prüfungsvorbereitung wurde besonders großer Wert gelegt. Ich hatte in den letzten 3 Wochen vor der Abschlussprüfung die Möglichkeit, mich zwischen den Anlagen frei zu bewegen und die prüfungsrelevanten Aufgaben ausgiebig zu üben. Mein Ausbilder war dabei mit großem Interesse involviert und hat sich extra Tage genommen, um intensiv mit mir zusammen zu üben.

Hannes - Azubi bei der Kräuter Mix GmbH
Hannes Kräuter Mix GmbH

Allgemeines zur Ausbildung Ein Großteil meiner Aufgaben in der Ausbildung war die Verarbeitung von pflanzlichen Rohstoffen mit Hilfe von verschiedenen Produktionsanlagen. Dabei ist das Führen der Produktionslinien anhand der Herstellverfahren und vorgeschriebener Qualitätsparametern sehr wichtig. Ein wesentlicher Teil meiner Ausbildung war die Durchführung von Wareneingangskontrollen und die Überprüfung der gelieferten Rohwaren für die Verarbeitung. Des Weiteren gehörte die Tätigkeit in der Arbeitsvorbereitung dazu. Hier habe ich die Einplanung der einzelnen Aufträge für die Produktion sowie das Kontrollieren produzierter Ware anhand von Vergleichsmustern gelernt. Ergänzend zu den Abteilungen Produktion, Wareneingang und Arbeitsvorbereitung hatte ich auch einen Einsatz im Labor und der Qualitätssicherung. Dort durfte ich die Vorgehensweißen für die Untersuchung von Rohstoffen und Fertigwaren anhand Spezifikationen und Kundenwünschen kennenlernen. Im Bereich Technikum rundeten das Handverlesen von Kräutern und Pflanzen auf Fremdbestandteile sowie das Erstellen von Mustern für die Rücklagerung und die Analysierung von Proben mit Hilfe von Siebmaschinen meine Ausbildungsaufgaben ab. Perspektive nach dem Studium Nach der Ausbildung besteht die Chance einer Übernahme in eine geeignete Abteilung des Ausbildungsbetriebes. Des Weiteren wird mir aufgrund meiner sehr guten Leistungen während der Ausbildung nach einem weiterem Jahr Berufserfahrung eine Weiterbildung zum Lebensmittelverarbeitungstechniker ermöglicht. Ich selbst nutze die Gelegenheit, um bei Kräuter Mix in der Abteilung Arbeitsvorbereitung Erfahrungen zu sammeln. Aufgrund des vielfältigen Aufgabenspektrums sowie der Zusammenarbeit mit den verschiedenen internen Abteilungen war dies genau die richtige Stelle für mich. Bereits während meiner Zeit in der Ausbildung machte mir das Arbeiten in dieser Abteilung sehr viel Spaß. Wem würde ich diese Ausbildung empfehlen? Den Ausbildungszweig würde ich jedem empfehlen, der sich für eine technische bzw. eine Ausbildung in der Industrie interessiert und eine Begeisterung für die Lebensmittel bzw. Nahrungsmittelherstellung und dessen Verarbeitung hat. Aufgrund der Ausbildungsinhalte ist es von Vorteil, an naturwissenschaftlichen Fächern Gefallen zu haben. Eine saubere und genaue Arbeitsweiße ist wichtig, da eine ständige Kontrolle der Produktqualität während der Herstellung wie auch die Einhaltung der Hygienevorschriften während der Arbeit zu berücksichtigen sind.

Berkay - Azubi bei der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG
Berkay Dr. Oetker

AZUBIYO: Wie sieht ein typischer Tagesablauf in deinem Beruf aus? Welche Arbeitsinhalte stehen auf der Tagesordnung? Berkay: Einen typischen Tagesablauf gibt es insofern nicht, weil es von der Abteilung abhängig ist, in der man eingesetzt ist. Als Fachkraft für Lebensmitteltechnik (kurz: FaLet) sorge ich für eine reibungslosen Ablauf der Abfüllanlagen, im Mischzentrum werden unsere Produkte von uns gewogen und gemischt. Auch das behalten wir FaLets im Blick. Häufig sind wir auch mit dem Gabelstapler unterwegs, um zum Beispiel die fertig gemischten Produkte zur Abfüllung zu fahren oder die Maschine mit Rohwaren zu bestücken. Den Gabelstaplerschein können wir im Rahmen unserer Ausbildung machen. AZUBIYO: Was macht dir in deinem Beruf besonders viel Spaß? Berkay: Mir gefällt die Vielfalt an Aufgaben und die Möglichkeit, verschiedene Abteilungen kennenzulernen, wie das Mischzentrum oder das Lager. Ich erlange viel Wissen über Lebensmittel und unsere Produkte. Wir Fachkräfte werden in allen Abteilungen und Bereichen der Produktion gebraucht. Das Arbeitsklima ist klasse: Man wird überall gut aufgenommen, herumgeführt und auch immer respektvoll behandelt. Und, wie gesagt, Stapler fahren, bringt mir echt Spaß. AZUBIYO: Welche negativen/unangenehmen Seiten an deinem Beruf sollte man bedenken? Berkay: Man muss berücksichtigen, dass das Umfeld geräuschintensiv werden kann und man auch mal dreckig wird, vor allem im Mischzentrum. Aber wir tragen einen Gehörschutz zu unserer Sicherheit sowie die Berufsbekleidung, die uns täglich zur Verfügung gestellt wird. AZUBIYO: Welche Tipps kannst du zukünftigen Auszubildenden/Dualen Studierenden geben? Berkay: Dr. Oetker ist ein sehr guter Arbeitsgeber, man fühlt sich sehr wohl und das Umfeld ist angenehm. Von der ersten Stunde an wird man von dem Betrieb an die Hand genommen. Es wird einem alles gezeigt und erklärt. Man hat viele Ansprechpartner, falls es Probleme geben sollte. Tipp: Ruhig und gelassen in die Ausbildung gehen.

Marina - Azubi bei der FRoSTA AG
Marina FROSTA AG

„Als angehende Fachkraft für Lebensmitteltechnik bin ich in sämtlichen Bereichen der Produktion eingesetzt: Von den Produktionslinien für Fertiggerichte und Fisch bis zur Soßenherstellung und Gewürzverwiegung. Der Alltag als Auszubildende bleibt immer spannend! Meine Aufgaben sind breit gefächert und beschränken sich nicht nur auf die Produktion, wo ich nach Rezepturen unterschiedliche Lebensmittel herstelle, Proben auswerte und bei Maschinenstörungen eingreife. Auch in der Qualitätssicherung und Produktentwicklung helfe ich tatkräftig mit und bekomme so einen umfassenden Einblick in die Zusammenhänge des Produktionsablaufs, z.B. wie die Proben, die in der Produktion regelmäßig entnommen werden, ausgewertet und beurteilt werden. Für den theoretischen Teil meiner Ausbildung besuche ich abwechselnd ein- bzw. zweimal in der Woche die Berufliche Schule für Dienstleistung, Gewerbe und Gestaltung (BSDGG) in Bremerhaven. Mir gefällt, dass wir dort neben der Tiefkühlkostherstellung auch andere Bereiche der Lebensmitteltechnik kennenlernen, wie zum Beispiel die Getränkeherstellung. Außerdem lerne ich in der Berufsschule das Verpacken und Konservieren von Lebensmitteln, den Aufbau von Produktionsmaschinen und die unterschiedlichsten Herstellungsverfahren kennen. Mein persönliches Highlight bei FRoSTA war, als ich für einen Tag komplett selbstständig mit einem Azubi-Kollegen Mehlschwitze herstellen durfte. Alle Maschinen, die wir für diese Aufgabe benötigten, haben wir eigenverantwortlich bedient. In der Produktion herrscht eine große Hilfsbereitschaft unter den Kollegen. Mit Fragen stehe ich nie alleine da, sondern es findet sich sofort jemand, der sie mir beantworten kann. Im wöchentlich stattfindenden Ausbildungsgespräch mit den Ausbildern unseres Fachbereichs vertiefen wir Erlerntes oder stellen eigenhändig vorbereitete Präsentationen vor. Im Laufe meiner Ausbildung bei FRoSTA habe ich auch die Möglichkeit, für zwei Wochen an unserem Standort in Lommatzsch im Elbtal zu arbeiten. Hier unterhält das Werk eigene Gemüsefelder, was die Produktion zur Erntesaison besonders interessant macht!"

L
Louisa Heinrich Kühlmann GmbH

Seitdem ich klein bin, habe ich schon immer den gewissen Kontakt zu Lebensmitteln durch unsere eigene Fleischerei und wusste direkt, ich möchte eine Ausbildung machen, die etwas mit Lebensmitteln zu tun hat. Durch meine zwei Praktika bei Kühlmann wusste ich auch genau, wo ich meine Ausbildung machen möchte. Für den theoretischen Teil meiner Ausbildung besuche ich abwechselnd ein- bzw. zweimal die Woche das Reckenberg Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück. Es ist sehr interessant, auch andere Herstellungen in den Bereichen der Lebensmitteltechnik kennenzulernen, wie z. B. die Getränkeherstellung. Ebenfalls lerne ich dort viel über den Aufbau von Produktionsmaschinen, das Verpacken und Konservieren von Lebensmitteln und die unterschiedlichsten Herstellungsverfahren.

U
Uyanga Ospelt food establishment

Wir haben bei Ospelt mehrere Produktionslinien. Als Azubi ist man alle 2 Wochen an einer anderen Linie oder in einem anderen Bereich. Diese Abwechslung ist interessant und macht Spaß. Es ist auch möglich, dass man in einem gewünschten Bereich länger arbeiten kann, um sein Wissen hier zu vertiefen. Mir gefallen insbesondere die Qualitätssicherung, der Wareneingang und die Verpackung.

L
Laura Ospelt food establishment

Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit bei Ospelt. Die Kollegen sowie die Ausbilder sind mir gegenüber freundlich und hilfsbereit. Jeden Tag lerne ich neue Tätigkeiten kennen und erfahre mehr über die Produktionsprozesse. Dies findet in den einzelnen Bereichen der Produktion statt.

A
Ansa Ospelt food establishment

Mit meiner Ausbildung bei der Ospelt food GmbH bin ich sehr zufrieden. Mir macht die Arbeit in den Produktionsbereichen viel Spaß. Durch die umfassende Ausbildung erlerne ich jeden Tag neues und werde so zu einer Expertin in meinem Ausbildungsberuf. Außerdem sind alle Kollegen sehr freundlich.

F
Florian Wilhelm Brandenburg GmbH & Co. oHG

„Da ich mich schon eine lange Zeit für Lebensmittel interessiert habe und schon immer wissen wollte, wie diese in großen Mengen produziert werden, war die Ausbildung als Fachkraft für Lebensmitteltechnik ein guter Mittelweg diese beiden Sachen zu kombinieren. Ich persönlich wurde auf der Messe ,Einstieg' in Frankfurt auf diesen Ausbildungsberuf aufmerksam. Am Anfang der Ausbildung war das technische Interesse noch nicht so groß und es ging mir mehr um das Lebensmittel Fleisch, welches verarbeitet wird. Aber je weiter die Ausbildung fortschritt und je besser man den Betrieb und die einzelnen Anlagen kennerlernte, desto größer wurde die Neugier, mehr über die technischen Abläufe zu wissen. Im ersten Ausbildungsjahr durchläuft man alle Bereiche in der Produktion, von der Warenannahme über Arbeitsvorbereitung bis hin zum Versand. Man lernt, wie der Rohstoff Fleisch verarbeitet wird, aber auch kontrolliert werden muss, damit ein sicheres Endprodukt gewährleistet ist. Da es in der Lebensmittelindustrie auch viele Maschinen gibt, muss man natürlich auch wissen, wie diese zu bedienen, aber auch zu reinigen und zu warten sind. Ebenfalls verbringt man einen Teil des ersten Ausbildungsjahres im Büro und arbeitet in der Qualitätssicherung oder in der EDV mit, um den Zusammenhang der einzelnen Abteilungen zu vervollständigen. Die Ausbildung als Fachkraft für Lebensmitteltechnik findet im Blockunterricht statt. So verbringe ich immer 2 Wochen im Betrieb und 1 Woche in der Berufsschule, welche sich in Darmstadt befindet. In der Berufsschule hast du viel berufsbezogenen Unterricht, welcher dir theoretisches Wissen vermittelt, das man dann auf der Arbeit anwenden kann. Ebenfalls stehen Fächer wie Deutsch, Mathe, Englisch auf dem Plan, aber auch Praxisunterricht in Form von Kochen. Wer also eine Ausbildung mit guten Weiterbildungsmöglichkeiten, Herausforderungen und guten Übernahmechancen sucht, der ist bei uns genau richtig!"

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Passt die Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik zu mir?

Du bist gut geeignet für den Beruf Fachkraft Lebensmitteltechnik, wenn

  • du viel Wert auf Hygiene legst
  • du körperlich belastbar bist
  • du gerne nach Rezept vorgehst
  • du über einen guten Geruchs- und Geschmackssinn verfügst

Du bist eher weniger geeignet, wenn

  • du dich nicht für Lebensmittel interessierst
  • du nicht mit Anlagen und Geräten arbeiten möchtest
  • du nicht an Laboruntersuchungen interessiert bist
  • du nicht körperlich fit bist

Alles im grünen Bereich? Dann mach den Berufswahltest und finde heraus, zu wie viel Prozent diese Ausbildung tatsächlich zu dir passt. → Jetzt Eignung testen! Du bist dir schon sicher, dass es dein Traumberuf ist? Dann findest du hier freie Ausbildungsplätze ↓

Eine Tätigkeit im Bereich Chemie, Biologie & Ernährung kannst du dir gut vorstellen, aber du bist noch nicht sicher, welcher Beruf am besten zu dir passt? Dann schau dir noch folgende verwandte Berufe an:

Weiterbildung & Zukunftsaussichten

Bei Weiterbildungen unterscheiden wir zwischen 3 verschiedenen Wegen:

  • Anpassungsfortbildung
  • Aufstiegsfortbildung
  • Studium

Weiterbildung nach der Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Bei Anpassungsfortbildungen geht es darum, dein Wissen aktuell zu halten, um beispielsweise neue Entwicklungen in Bereichen wie Lebensmittelrecht, Lebensmittelhygiene oder Maschinen-, Anlagenbetrieb, -überwachung kennenzulernen.

Mit einer Aufstiegsfortbildung willst du Karriere machen. Hierfür kannst du eine Weiterbildung zum Industriemeister - Lebensmittel, zum Techniker - Lebensmitteltechnik oder zum Industriemeister - Fruchtsaft und Getränke anschließen.

Auch der Weg über ein Studium eignet sich. Passende Studiengänge sind:

Nachhaltigkeit & Zukunftsaussichten als Fachkraft für Lebensmitteltechnik

In deinem Beruf kannst du zwar keinen großen Einfluss auf die Nachhaltigkeit nehmen. Aber durch die Auswahl eines Unternehmens, das sich um Nachhaltigkeit in der Lebensmittelindustrie bemüht, kannst du einen für dich passenden Arbeitgeber auswählen. Und die Zukunft in diesem Beruf? Durch die Spezialisierung auf einen Bereich, beispielsweise Produktionsleitung oder Qualitätssicherung, kannst du dir einen Beruf mit Zukunft sichern.

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Bildnachweis: „Pralinen auf Fließband" © industrieblick / Fotolia; „Eine Portionieranlage einstellen" ©dusanpetkovic1 - stock.adobe.com; „Getränke auf Qualität und Geschmack prüfen" ©Quality Stock Arts - stock.adobe.com

„Verpackungsprozess überprüfen" ©Seventyfour - stock.adobe.com; „Qualitätskontrolle von Lebensmitteln durchführen" ©industrieblick - stock.adobe.com; „Produktionsband für Süßwaren" ©industrieblick - stock.adobe.com