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Produktionstechnologe – Ausbildung & Beruf

Was ist besser: Eine Tafel Schokolade oder zwei? – Zwei natürlich! Und weil nicht nur wir Konsumenten, sondern auch die Hersteller dieser Meinung sind, gibt es den Produktionstechnologen.

Was macht ein Produktionstechnologe?

Das Berufsbild Produktionstechnologe beinhaltet viele verschiedene Aufgaben. Zu den Hauptaufgaben gehört es, Produktionsabläufe zu planen und analysieren und Produktionsanlagen dementsprechend einzurichten oder zu verändern.

Im Berufsalltag ist der erste Schritt einer Produktion die Planung und Vorbereitung. Produktionstechnologen stellen Werkzeuge, Vorrichtungen und Arbeitsstoffe bereit, welche sie zunächst auf ihre Einsatzfähigkeit prüfen. Dann können die Produktionstechnologen damit beginnen Aufträge durchzuführen. Diese können ganz unterschiedlichen Ursprungs sein. Beispielsweise beurteilen sie die Sicherheit von Produktionsanlagen oder bedienen und überwachen eine Maschine während der Produktion, um danach präzise über Qualität, Stückzahl und Fehlermeldungen zu berichten. Falls ein Unternehmen einen Produktionsprozess optimieren möchte, engagiert es ebenfalls einen Produktionstechnologen. Dieser findet mittels des Simulierens von Produktionsprozessen genau heraus, durch welche kleinen Änderungen der Prozessparameter, beispielsweise die Stückzahl erhöht werden kann. Ein wichtiger Punkt, den die Produktionstechnologen immer im Hinterkopf behalten müssen, ist der Umweltschutz. Wie möglichst wenig Abfälle entstehen und an welche Regeln man sich zu Gunsten der Natur zu halten hat, ist deshalb auch Inhalt der Ausbildung.

Im Berufsbild Produktionstechnologe können aber ganz unterschiedliche Aufgabenbereiche im Vordergrund stehen – je nach Betrieb, Branche und beruflicher Position. Welche Aufgaben du in deiner Ausbildung erlernst, regelt die Ausbildungsverordnung zum Produktionstechnologen.

Nach deiner Ausbildung hast du ein breites Einsatzgebiet: Wenn du nicht direkt in der Herstellung von Produktionsanlagen tätig sein möchtest, kannst du beispielsweise in Unternehmen, die produktionsunterstützende Dienstleistungen anbieten, arbeiten. Generell hast du jedoch die Chance in so gut wie jedem Unternehmen, das Güter produziert, tätig zu sein.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Produktionstechnologe. In der Praxis hatten laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) jeweils ungefähr die Hälfte der Ausbildungsanfänger (Fach-)Abitur oder einen mittleren Abschluss.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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Bildnachweis: „Zwei Männer in einer großen Fabrik" © Kzenon / Fotolia

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