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Beamter Wehrverwaltung (mittl. Dienst) – Ausbildung & Beruf

Die Bundeswehr hat den Auftrag Deutschland und seine Bürger zu schützen. Und auch im Ausland übernehmen Soldaten wichtige Aufgaben und helfen beispielsweise beim Wiederaufbau in Krisengebieten. Beamte in der Wehrverwaltung sind hinter der Front im Einsatz und leisten die nötige Organisationsarbeit für den Bund.

Was macht ein Beamter Wehrverwaltung?

Beamte in der Wehrverwaltung übernehmen vielfältige Aufgaben, die in der Bundeswehrverwaltung anfallen. Sie kümmern sich beispielsweise um Personalfragen und regeln unter anderem auch die Unterbringung und Verpflegung von Soldaten. In der Ausbildung lernst du je nach Einsatzbereich, wie man Buchhaltungsaufgaben erledigt, wie man Nachwuchs für den freiwilligen Wehrdienst gewinnt und erfasst oder wie man Liegenschaftsangelegenheiten bearbeitet.

Nach deiner Ausbildung arbeitest du bei verschiedenen Dienststellen und Ämtern der Bundeswehrverwaltung, in Ober-, Mittel- oder Ortsbehörden. Dazu gehören zum Beispiel Kreiswehrersatzämter oder das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, aber auch das Bundesministerium der Verteidigung. Du bist vor allem im Büro tätig, je nach Aufgabenbereich aber beispielsweise auch an Infoschaltern.

Art der Ausbildung

Beamter – mittlerer Dienst

Dauer der Ausbildung

2 Jahre, Verkürzung ist möglich

Zuständige Stelle

Deine Prüfungen legst du vor Prüfungskommissionen ab, die vom Bundesministerium der Verteidigung errichtet werden.

Schulische Voraussetzungen

Bewerber sollten einen der folgenden Abschlüsse haben: 1. einen mittleren Bildungsabschluss, 2. einen Hauptschulabschluss und eine förderliche abgeschlossene Berufsausbildung oder 3. einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand.

Quelle: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=7935

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Bildnachweis: „Frau sitzt lächelnd am Schreibtisch" © kurhan / Shutterstock.com