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Hochzeitsplaner / Hochzeitsplanerin
Ausbildung & Beruf

Gehalt im Beruf 3.690 – 4.491 € brutto pro Monat
Ausbildungsdauer wenige Tage bis mehrere Monate
Ausbildungsart private Ausbildung
Empfohlener Abschluss kein vorgeschriebener Schulabschluss

Was macht ein Hochzeitsplaner (m/w/d)?

Ein Hochzeitsplaner unterstützt Paare bei der Planung und Durchführung ihrer Hochzeitsfeier. Zu ihren Aufgaben gehören die Auswahl von Locations, das Buchen von Dienstleistern wie Cateringservices und Fotografen sowie die Verwaltung des Budgets. Auch die Gestaltung des Zeitplans am Hochzeitstag fällt in ihren Bereich. Ziel ist es, dem Brautpaar einen stressfreien und unvergesslichen Tag zu ermöglichen. Dabei fungiert der Hochzeitsplaner als Organisator, Berater und oft auch als Vermittler zwischen den verschiedenen Beteiligten der Feier, um eine harmonische Umsetzung zu gewährleisten.

Wo kann ich als Hochzeitsplaner arbeiten?

Hochzeitsplaner sind aus der Organisation von Trauungen nicht mehr wegzudenken. Sie haben zahlreiche Arbeitsmöglichkeiten, die jede für sich besondere Herausforderungen und Erfahrungen bereithalten.

  • Arbeiten häufig in eigener Agentur oder selbstständig
  • Beschäftigung auch in Eventagenturen, Hotels und bei spezialisierten Dienstleistern möglich
  • Große Hotels und Veranstaltungsorte bieten die Möglichkeit, als Hochzeitskoordinator tätig zu werden

Ihre Rolle umfasst die eines Projektmanagers für Hochzeiten, wobei sie eine hohe Flexibilität in den verschiedensten Arbeitsumgebungen genießen. Zu ihren Aufgaben gehört die Verantwortung für die Organisation und den Ablauf der Feierlichkeiten vor Ort. Durch diese Vielseitigkeit können sie einerseits ihre kreativen Ideen einbringen und andererseits auf spezifische Kundenwünsche eingehen und dabei stets für einen reibungslosen Ablauf der Hochzeiten sorgen.

Arbeitszeiten als Hochzeitsplanerin

Die Arbeitszeiten eines Hochzeitsplaners sind oft flexibel, da sie sich an den Bedürfnissen der Kunden orientieren. Dies kann bedeuten, dass sie manchmal auch abends oder am Wochenende arbeiten müssen. Besonders in der Hauptsaison der Hochzeiten kann es notwendig sein, längere Arbeitstage einzuplanen. Allgemein muss man sich auf folgende Arbeitszeiten einstellen:

  • Übliche Bürozeiten für Planungsaufgaben
  • Wochenendarbeit, insbesondere während der Hochzeitssaison
  • Flexible Zeiten für Kundentreffen und Besichtigungen

Durch diese flexiblen Arbeitszeiten kann es zur Herausforderung werden, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu erreichen. Dennoch ermöglicht diese Flexibilität auch eine gewisse Freiheit bei der individuellen Arbeitszeitgestaltung.

Wie viel verdient ein Hochzeitsplaner?

Der Verdienst eines Hochzeitsplaners hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Anzahl der betreuten Hochzeiten und der Größe der Projekte. Selbstständige erhalten in der Regel eine Vergütung von etwa 15-20% des Gesamtbudgets einer Hochzeit. Bei einem Budget von 20.000 Euro entspricht dies etwa 3.000 Euro. Allerdings sind davon noch Betriebskosten und Steuern abzuziehen. Hochzeitsplaner, die angestellt sind, erhalten oft ein festes Gehalt, das jedoch je nach Arbeitgeber und Region unterschiedlich ausfallen kann. Ein regelmäßiges Einkommen bietet hier eine gewisse Sicherheit, ist aber oft geringer als das Potenzial bei großen, erfolgreichen Hochzeiten als Selbstständiger.

Wie viel verdient man als Hochzeitsplaner in der Ausbildung?

Hochzeitsplaner ist keine klassische Ausbildung. Um als Hochzeitsplaner bzw. Hochzeitsplanerin arbeiten zu können, bietet sich beispielsweise die Ausbildung zum Eventmanager an.

In der Ausbildung zum Eventmanager erhältst du in der Regel keine Ausbildungsvergütung, da es sich um eine schulische Ausbildung handelt. Diese findet an speziellen Berufsfachschulen statt und sind oftmals kostenpflichtig.

Möglich ist auch der Berufseinstieg über Praktika. Diese werden in der Regel bezahlt.

Du möchtest gern mehr wissen? Hier geht es zur Hochzeitsplaner Gehaltsseite.

Wie läuft die Ausbildung als Hochzeitsplaner ab?

Eine klassische Ausbildung zum Hochzeitsplaner gibt es nicht, jedoch bieten viele Institutionen spezielle Weiterbildungen an. Diese umfassen oft Themen wie Eventplanung, Kundenkommunikation und Budgetmanagement. Praktika oder Hospitationen bei erfahrenen Planern werden ebenfalls empfohlen, um praktische Einblicke in den Berufsalltag zu erhalten. Zusätzlich kann eine Ausbildung in verwandten Berufen wie Veranstaltungskaufmann hilfreich sein, um sich auf die Tätigkeit als Hochzeitsplaner vorzubereiten.

Wie lange dauert die Ausbildung als Hochzeitsplaner?

Die Dauer der Ausbildung oder Weiterbildung zum Hochzeitsplaner kann variieren. Einige intensive Zertifikatslehrgänge können in wenigen Wochen absolviert werden, während umfassendere Schulungsprogramme mehrere Monate dauern können. Im Vergleich dazu können Berufe wie der Veranstaltungskaufmann eine längere, oft dreijährige Ausbildung erfordern, die allerdings eine fundierte Basis für die spätere Arbeit als Hochzeitsplaner bietet. Schnelle Lehrgänge haben den Vorteil, schnell Wissen zu vermitteln, während längere Programme mehr Zeit für Praxiserfahrungen bieten.

Was sind die Ausbildungsinhalte als Hochzeitsplaner?

Die Inhalte der Ausbildung als Hochzeitsplaner umfassen verschiedene relevante Bereiche. Dazu gehören meist: Eventmanagement, Budgetplanung und Dienstleisterkoordination. Auch die Entwicklung von Kommunikationsfähigkeiten und der Umgang mit Kundenwünschen sind wichtige Bestandteile. In einigen Fällen werden auch Kenntnisse im Bereich Recht und Verträge vermittelt, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Praktische Erfahrung wird durch Übungen, Simulationen und Praktika gesammelt. Durch diese umfassende Ausbildung werden zukünftige Hochzeitsplaner bestmöglich auf die vielfältigen Anforderungen ihres Berufes vorbereitet.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Hochzeitsplaner

Um als Hochzeitsplaner eine Weiterbildung zu beginnen, sollten einige Grundvoraussetzungen erfüllt sein. Wichtig sind ein Organisationstalent und die Fähigkeit zur Kommunikation. Ein kreatives Gespür und die Freude am Umgang mit Menschen sind ebenfalls vorteilhaft. Viele Ausbildungsprogramme setzen einen Schulabschluss oder gar eine Berufsausbildung im Bereich Eventmanagement voraus. Auch Erfahrung in der Veranstaltungsbranche ist häufig gefragt. Wer über diese Voraussetzungen verfügt, hat eine gute Basis, um in der Hochzeitsplanung erfolgreich zu sein und den Herausforderungen in diesem Berufsfeld zu begegnen.

Weiterbildung und Karrierechancen als Hochzeitsplanerin

Weiterbildung und Karrierechancen für Hochzeitsplaner sind vielfältig. Durch verschiedene Weiterbildungsprogramme können sie ihr Wissen stets erweitern und spezialisieren. Eine Karriere kann durch den Aufbau eines großen Kundennetzwerks, durch positive Mundpropaganda und durch herausragende Leistungen wachsen. Weitere Karriereschritte könnten die Selbstständigkeit oder eine Leitungsposition in einer Event- oder Hochzeitsagentur sein. Die Teilnahme an Messen und Networking-Events ist sehr nützlich, um wertvolle Kontakte zu knüpfen. Mit Kreativität und Organisationstalent können sich Hochzeitsplaner einen Namen in der Branche machen.

Fazit: Vielfältige Chancen als Hochzeitsplaner

Der Beruf als Hochzeitsplaner bietet für kreativ veranlagte Menschen und Organisationsprofis zahlreiche Chancen. Mit der richtigen Weiterbildung und der notwendigen Leidenschaft kann man in diesem Berufsfeld viel erreichen. Hochzeitsplanerinnen tragen die Verantwortung für den schönsten Tag im Leben ihrer Kunden und haben die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in abwechslungsreichen Projekten zu zeigen. Wer bereit ist, flexibel zu arbeiten und seine Karriere aktiv zu gestalten, kann in diesem Beruf langfristig Erfolg haben und sein berufliches Glück finden. Der Beruf bietet sich für viele als erfüllende und lohnende Karriere an.

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