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Hotelfachmann – Berufsbild

Auch wenn man kein Hotelerbe ist, so hat man dennoch gute Chancen, Karriere zu machen. Nicht umsonst zählt dieser Beruf seit Jahren zu den Top-Ten der beliebtesten Ausbildungsberufe in Deutschland.

Was macht ein Hotelfachmann?

Hotelfachleute sind in so gut wie allen Bereichen eines Hotels tätig: Sie nehmen z.B. Reservierungen entgegen, arbeiten im hoteleigenen Restaurant, wickeln den Zahlungsverkehr ab oder helfen bei der Organisation von Veranstaltungen mit. In deiner Ausbildung zum Hotelfachmann lernst du Gäste angemessen zu empfangen und zu beraten, Speisen und Getränke zu servieren, Rechnungen zu bearbeiten und Warenlieferungen in Empfang zu nehmen.

Nach deiner Ausbildung kannst du nicht nur in Hotels arbeiten. Auch Gasthöfe und Pensionen sowie Restaurants, Cafés, Diskotheken oder Kaufhäuser bieten Beschäftigungsmöglichkeiten für Hotelfachleute.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

Industrie- und Handelskammer (IHK)

So läuft die Ausbildung ab

Du interessierst dich für diesen Beruf? Dann stellst du dir bestimmt die Frage: Wie werde ich Hotelfachmann? In deiner Ausbildung zum Hotelfachmann bist du abwechselnd in Betrieb und Berufsschule. Im Betrieb lernst du die praktische Seite des Berufsbildes kennen und übernimmst konkrete Aufgaben. In der Berufsschule wird dir das theoretische Hintergrundwissen vermittelt. Deine Aufgaben und Tätigkeiten während der Ausbildung hältst du in einem Berichtsheft fest. Es dient als Ausbildungsnachweis und wird regelmäßig von deinem Ausbilder kontrolliert.

Nach dem 1. Ausbildungsjahr absolvierst du eine Zwischenprüfung. Am Ende deiner Ausbildung wartet dann die Abschlussprüfung auf dich. Diese besteht aus praktischen und schriftlichen Prüfungen. Nach bestandener Prüfung darfst du dich staatlich anerkannter Hotelfachmann nennen.

Nach Abschluss deiner Ausbildung hast du zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch eine Weiterbildung zum Hotelmeister oder zum Restaurantmeister. Wenn du das (Fach-)Abitur hast, könntest du aber auch über ein anschließendes Studium nachdenken, zum Beispiel Tourismusmanagement, BWL oder Ernährungswissenschaft.

Hotelfachmann: Voraussetzungen für die Ausbildung

Das AZUBIYO-Ausbildungsradar zeigt dir, mit welchem Schulabschluss, welchen Schulfächern und Stärken du besonders gute Chancen auf eine Ausbildungsstelle hast, und welche Arbeitsbedingungen in diesem Beruf typisch sind:

Welchen Schulabschluss haben Ausbildungsanfänger?

Abitur/Fachabitur
31%
Mittlere Reife
46%
Hauptschulabschluss
19%
Kein Abschluss
4%
Quelle: "Datenbank Auszubildende" des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auf Basis der Daten der Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Erhebung zum 31. Dezember)

Hilfreich sind gute Noten in:

Englisch
Deutsch
Mathe

3 wichtige Stärken:

Kritikfähigkeit
Selbstorganisation
Sorgfalt & Genauigkeit

Diese Arbeitsbedingungen können auf dich zukommen:

Umfeld: Gastronomie
Sonn- und Feiertagsarbeit
Möglichkeit, später im Ausland zu arbeiten

Hotelfachmann kannst du theoretisch mit jedem Schulabschluss oder sogar ohne Abschluss werden. Die Mehrheit der Azubis hat einen Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Danach folgen Azubis mit (Fach-)Abitur und ein kleinerer Teil mit Hauptschulabschluss. Es beginnen wenige Azubis ohne Abschluss die Ausbildung.

Gute Noten und Kenntnisse in Deutsch und Englisch zahlen sich bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz aus, denn sie helfen dir z.B. bei der Korrespondenz mit Gästen, die zum Teil auch aus dem Ausland kommen. Auch gute Kenntnisse in Mathe können bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz hilfreich sein, beispielsweise beim Erstellen von Rechnungen. Aber gute Noten in diesen Fächern sind kein Muss. Am wichtigsten ist, dass du ein großes Interesse und die passenden Stärken für die Ausbildung zum Hotelfachmann mitbringst. Neben einer sorgfältigen und genauen Arbeitsweise, solltest du in diesem Beruf auch über Kritikfähigkeit verfügen, z.B. Ruhe bewahren bei unhöflichen Gästen. Zudem solltest du über Selbstorganisation verfügen, da du verschiedenste Tätigkeiten im Hotel übernimmst.

Hotelfachmann ist ein kaufmännischer Beruf, daher ist dein Arbeitsumfeld größtenteils ein Hotel. Du arbeitest auch an Sonn- und Feiertagen und hast sogar die Möglichkeit, später im Ausland zu arbeiten.

Dein Arbeitsumfeld kann unterschiedlich aussehen, je nachdem in welchem Ausbildungsbetrieb und in welchem Bereich du tätig bist. In einer großen Hotelkette arbeitest du im Schichtdienst mit deinen Kollegen zusammen und kannst auch im Ausland eingesetzt sein. Zudem solltest du bedenken, dass gerade in der Hauptsaison viel Betrieb sein kann und die Arbeit stressig werden kann. In einer kleinen Pension arbeitest du im Schichtdienst, ebenfalls an Sonn- und Feiertagen. Auch hier fallen unterschiedliche Aufgaben an. Daher solltest du dir genau überlegen, welcher Ausbildungsbetrieb und welches spätere Arbeitsfeld am besten zu dir passen.

Wie gut passt dieser Beruf zu dir? Jetzt Eignung testen!

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Bildnachweis: „Hotelfachfrau mit Bett im Hintergrund" © wavebreakmedia / Shutterstock.com