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Restaurantfachmann – Ausbildung & Beruf

„Darf ich Ihnen unser heutiges Menü empfehlen? Möchten Sie noch Wasser nachgeschenkt haben? Ist Ihnen der Wein recht?“ Getreu dem Motto „Der Gast ist König" kümmerst du dich um das Wohlergehen der Gäste.

Was macht ein Restaurantfachmann?

Als Restaurantfachmann berätst du sie freundlich und zuvorkommend bei der Auswahl der Speisen und Getränke, deckst und dekorierst die Tische, nimmst Bestellungen entgegen, servierst das Essen und die Getränke und stellst die Rechnung aus.


Darüber hinaus übernimmst du die Bankettplanung, die Organisation von Veranstaltungen, die Gestaltung von Speisekarten und lernst, wie man mit Reklamationen umgeht und Lösungen anbietet.

Nach der Ausbildung kannst du in Restaurants, Hotels, Gasthöfen, Cafés, Pensionen und auf Kreuzfahrtschiffen tätig sein.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK

So läuft die Ausbildung ab

Du findest diesen Beruf spannend und interessierst dich dafür? Dann stellst du dir bestimmt die Frage: Wie werde ich Restaurantfachmann? In deiner Ausbildung zum Restaurantfachmann bist du abwechselnd in Betrieb und Berufsschule. Im Betrieb lernst du die praktische Seite des Berufsbildes Restaurantfachmann kennen und übernimmst konkrete Aufgaben. In der Berufsschule wird dir das theoretische Hintergrundwissen vermittelt. Über deine Aufgaben und Tätigkeiten während deiner Ausbildung führst du ein Berichtsheft. Dieses dient als Ausbildungsnachweis und wird von deinem Ausbilder regelmäßig kontrolliert.

Nach dem 1. Ausbildungsjahr erfolgt eine Zwischenprüfung. Am Ende deiner Ausbildung folgt dann die Abschlussprüfung. Diese besteht aus einer praktischen Prüfung und schriftlichen Prüfungen. Nach Bestehen deiner Prüfung darfst du dich staatlich anerkannter Restaurantfachmann nennen.

Nach Abschluss deiner Ausbildung hast du zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch eine Weiterbildung zum Restaurantmeister oder zum Fachwirt für Gastgewerbe. Wenn du das (Fach-)Abitur hast, könntest du aber auch über ein anschließendes Studium nachdenken, zum Beispiel in den Bereichen Ernährungswissenschaft oder Hotel- und Tourismusmanagement.

Restaurantfachmann: Voraussetzungen für die Ausbildung

Das AZUBIYO-Ausbildungsradar zeigt dir, mit welchem Schulabschluss, welchen Schulfächern und Stärken du besonders gute Chancen auf eine Ausbildungsstelle hast, und welche Arbeitsbedingungen in diesem Beruf typisch sind:

Welchen Schulabschluss haben Ausbildungsanfänger?

Abitur/Fachabitur
13%
Mittlere Reife
43%
Hauptschulabschluss
38%
Kein Abschluss
6%
Quelle: "Datenbank Auszubildende" des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auf Basis der Daten der Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Erhebung zum 31. Dezember)

Hilfreich sind gute Noten in:

Mathe
Deutsch
Englisch

3 wichtige Stärken:

Neugierde und Lernbereitschaft
Sorgfalt & Genauigkeit
Durchhaltevermögen

Diese Arbeitsbedingungen können auf dich zukommen:

Umfeld: Gastronomie
Schichtdienst
Überdurchschnittlich viel Kontakt mit Menschen

Restaurantfachmann kannst du theoretisch mit jedem Schulabschluss oder sogar ohne Abschluss werden. Die meisten Azubis haben einen Realschulabschluss, gefolgt von Azubis mit einem Hauptschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Ein kleinerer Teil beginnt die Ausbildung mit (Fach-)Abitur und wenige Azubis starten ohne Abschluss in die Lehre.

Gute Noten und Kenntnisse in Mathe und Deutsch zahlen sich bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz aus, denn sie helfen dir später im Beruf, da du zum einen Rechnungen erstellst sowie kassierst und viel Kontakt mit Gästen hast. Auch gute Englischkenntnisse können bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz hilfreich sein. Aber gute Noten in diesen Fächern sind kein Muss. Am wichtigsten ist, dass du ein großes Interesse und die passenden Stärken für die Ausbildung zum Restaurantfachmann mitbringst. In diesem Beruf sind Neugierde und Lernbereitschaft wichtig, da es in der Gastronomie stets Neuerungen gibt. Zudem solltest du Durchhaltevermögen haben sowie eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise, vor allem beim hygienischen Arbeiten in der Küche.

Das Arbeitsumfeld eines Restaurantfachmanns ist meist ein Restaurant oder Hotel. Mit deinen Kollegen arbeitest du im Schichtdienst und hast zudem sehr viel Kontakt mit Gästen.

Dein Arbeitsumfeld kann unterschiedlich aussehen, je nachdem in welchem Ausbildungsbetrieb und in welchem Bereich du tätig bist. Bei der Arbeit in einem Restaurant nimmst du Bestellungen entgegen, kümmerst dich um das Buffet oder bist am Empfang tätig. In einem Hotel kannst du auch in der Küche arbeiten oder auf Etage sein. Du solltest dir daher genau überlegen, welcher Ausbildungsbetrieb und welches spätere Arbeitsfeld am besten zu dir passen.

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Bildnachweis: „Tablett mit Sektgläsern" © Christine Langer-Pueschel / Shutterstock.com

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