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Konstruktionsmechaniker / Konstruktionsmechanikerin
Ausbildung & Beruf

147 freie Stellen
Ausbildung Konstruktionsmechaniker

Auf den heutigen Arbeitstag freust du dich besonders und bist schon vor deinem Wecker wach, denn heute stellst du ein großes Projekt fertig. Dein Arbeitsweg führt dich über das Wasser, wo die meisten deiner Projekte landen: Schiffe. Heute erledigst du die letzten Feinheiten, sodass das neue Fährschiff bald die Jungfernfahrt bestreiten kann. Damit das möglich ist, kümmerst du dich heute um Dichtungen und die eine oder andere Schweißnaht. Das Schiff kennst du in- und auswendig, du arbeitest schließlich seit über einem Jahr daran mit.

Berufsbild Konstruktionsmechaniker / Konstruktionsmechanikerin

Was macht ein Konstruktionsmechaniker (m/w/d)?

Als Konstruktionsmechaniker schaffst du Großes und fertigst Metallbaukonstruktionen jeglicher Art. Das können Aufzüge, Flughafenabfertigungshallen, Schiffe, Kräne, Bohrinseln oder Fußgängerbrücken sein. Zuerst bereitest du die Einzelteile der Bauten vor, damit du diese auf der Baustelle montieren kannst. Hierfür nutzt du Brennschneider, Laser und CNC-Maschinen. Denn die Bauteile müssen millimetergenau passen. Bleche biegst und kantest du, bringst Bohrungen an und fügst die Bauteile anschließend zusammen. Dies erledigst du unter anderem mit Schweißgeräten und verschweißt die Teile miteinander.

Neben der Fertigung neuer Konstruktionen gehört auch die Wartung und Instandsetzung ebendieser zu deinen Aufgaben. Du inspizierst die unterschiedlichen Anlagen oder Einrichtungen. Dafür gehst du nach einem sogenannten Inspektions- und Wartungsplan vor, den du häufig selbst erstellst. Du prüfst die Verbindungen, die Funktionen und schaust, ob durchgerostete Stellen vorhanden sind. Diese und die Verschleißteile tauschst du bei Bedarf aus.

Wie sieht der Berufsalltag als Konstruktionsmechaniker aus?

Wie genau dein Berufsalltag als Konstruktionsmechaniker aussieht, hängt von deinem Spezialgebiet ab. Beispielsweise kannst du die Bereiche Schiffsbau, Schweißtechnik oder Feinblechbau vertiefen. Auch dein Arbeitsort hat einen Einfluss auf deinen Alltag im Beruf. Dein Einsatz ist auf kleinen oder großen Baustellen, in Werk- und Produktionshallen oder im Freien möglich. Sicher kannst du dir sein, dass die Arbeit körperlich fordernd ist. Mit guter körperlicher Fitness erleichterst du dir den Arbeitsalltag erheblich.

Im Schiffsbau könnte eine deiner Aufgaben beispielsweise die Anfertigung eines feuerfesten Aufzugs sein. Hierfür stehen dir technische Zeichnungen zur Verfügung, die du auswertest und alle Maße entnimmst. Mit den Zeichnungen und den Maßen erstellst du den Bedarf der Materialien. Auch die Schritte der Fertigung planst du bis in das kleinste Detail.

Anschließend beginnst du mit den einzelnen Fertigungsschritten und setzt dafür die verschiedenen Werkzeuge und Fertigungsverfahren ein. Das können Stahlschneidemaschinen und andere Anlagen sein, mit denen du unter anderem Bleche zuschneidest und mithilfe der Stanzmaschine die Löcher in die Bleche stanzt.

Zum Schluss fügst du die Einzelteile zusammen, sodass eine fertige Aufzugskabine entsteht.

Konstruktionsmechaniker besprechen Arbeitsablauf Konstruktionsmechaniker beim Schweißen Konstruktionsmechanikerin bei Kontrolle Arbeit mit Maschinen Arbeit in einer Werkhalle

Wo arbeitet man als Konstruktionsmechaniker?

Als Konstruktionsmechaniker arbeitest du vorrangig in Unternehmen, die auf den Stahl- und Metallbau spezialisierst sind. Auch Unternehmen für den Maschinenbau und des Schiff-, Fahrzeug- oder Schienenfahrzeugbaus stehen dir in diesem Beruf offen.

Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker / zur Konstruktionsmechanikerin

Wie läuft die Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker ab?

Du findest diesen Beruf spannend und interessant? Dann fragst du dich bestimmt: Wie kann ich Konstruktionsmechaniker werden? In deiner Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker bzw. zur Konstruktionsmechanikerin bist du im Wechsel in Betrieb und Berufsschule. Die praktische Seite des Berufsbildes lernst du im Betrieb kennen, indem du konkrete Aufgaben übernimmst. In der Berufsschule wird dir das theoretische Hintergrundwissen vermittelt. Während deiner Ausbildung musst du als Ausbildungsnachweis ein Berichtsheft über deine Aufgaben und Tätigkeiten führen. Darin hältst du fest, welche Aufgaben und Inhalte du in deiner Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker lernst. Dein Ausbilder überprüft dein Berichtsheft regelmäßig.

Deine Abschlussprüfung besteht aus 2 Teilen. Teil I der Abschlussprüfung wird vor Ende des 2. Ausbildungsjahres abgelegt. Teil II der Abschlussprüfung folgt am Ende deiner Ausbildung und besteht aus mehreren Prüfungsbereichen. Nach Bestehen deiner Abschlussprüfung darfst du dich staatlich anerkannter Konstruktionsmechaniker nennen.

Art der Ausbildung:
dual (Berufsschule und Betrieb)
Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Dauer der Ausbildung:
3,5 Jahre, Verkürzung auf 2,5 - 2 Jahre möglich
Dauer der Ausbildung: 3,5 Jahre, Verkürzung auf 2,5 - 2 Jahre möglich
Ausbildungs­vergütung:
1.007 € – 1.222 €
Ausbildungs­vergütung: 1.007 € – 1.222 €

Was lernt man in der Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker?

Während deiner Ausbildung im Betrieb erlernst du als Konstruktionsmechaniker bzw. Konstruktionsmechanikerin die praktische Seite des Berufs. Dazu gehören die unterschiedlichen Fertigungsverfahren und Anlagen, mit denen du die Einzelteile fertigst. Auch die genauen Arbeitsabläufe lernst du im Betrieb kennen und führst einzelne Schritte eigenständig aus.

Die Berufsschule vermittelt dir das theoretische Wissen für den Beruf. Hierfür stehen Mathematik, Physik, Technik und die Betriebstechnik auf deinem Lehrplan. Du erlernst das Theoriewissen über die Maschinen und wie du technische Zeichnungen auswertest. Dadurch weißt du, welches Verfahren du für welche Materialien wählst.

Konstruktionsmechaniker: Voraussetzungen für die Ausbildung

Hier zeigen wir dir, mit welchem Schulabschluss, welchen Schulfächern und Stärken du besonders gute Chancen auf eine Ausbildungsstelle hast, und welche Arbeitsbedingungen in diesem Beruf typisch sind:

Konstruktionsmechanikerin kannst du theoretisch mit jedem Schulabschluss oder sogar ohne Abschluss werden. Die Mehrheit der Azubis startet mit einem Realschulabschluss in die Ausbildung, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Danach folgen Azubis mit Hauptschulabschluss und ein kleinerer Teil beginnt die Ausbildung mit (Fach-)Abitur oder ohne Abschluss.

Schulfächer
  • Mathe
  • Werken/Technik
  • Physik
Stärken
  • Selbstorganisation
  • Verantwortungs- und Gefahrenbewusstsein
  • Sorgfalt & Genauigkeit
Arbeitsbedingungen
  • Umfeld: Werkstatt, Fertigungshalle, Handwerksbetrieb
  • Schichtarbeit
  • Mehrwöchige Dienstreisen

Gute Noten und Kenntnisse in Werken/Technik zahlen sich bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz aus, denn sie helfen dir beim Umgang mit Fräs-, Bohr- und Schneidemaschinen. Auch gute Kenntnisse in Mathe und Physik können bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz hilfreich sein, beispielsweise bei der Berechnung von Flächen und Winkeln an Metallkonstruktionen. Aber gute Noten in diesen Fächern sind kein Muss. Am wichtigsten ist, dass du ein großes Interesse und die passenden Stärken für die Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker mitbringst. Neben einer guten Selbstorganisation ist in diesem Beruf vor allem eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise von Vorteil, zum Beispiel beim Präzisionsschneiden von Blechen. Zudem solltest du über Verantwortungs- und Gefahrenbewusstsein verfügen, z.B. beim Einfügen von großen und schweren Bauteilen aus Metall.

Konstruktionsmechaniker ist ein handwerklicher Beruf. Überwiegend arbeiten Konstruktionsmechaniker in Werkstätten und zum Teil auch im Schichtbetrieb. Bei längeren Montageeinsätzen fallen mehrwöchige Dienstreisen an.

Dein Arbeitsumfeld kann unterschiedlich aussehen, je nachdem in welchem Ausbildungsbetrieb und in welchem Bereich du tätig bist. In einem kleinen Unternehmen hast du in der Regel feste Arbeitszeiten und kannst auch auf Baustellen unterwegs sein und arbeitest im Freien. Bei der Arbeit in Werk- und Produktionshallen ist das Tragen von Schutzkleidung Pflicht. Daher solltest du dir genau überlegen, welcher Ausbildungsbetrieb und welches spätere Arbeitsfeld am besten zu dir passen.

Wie viel verdient ein Konstruktionsmechaniker in der Ausbildung?

Als Konstruktionsmechaniker bzw. Konstruktionsmechanikerin kannst du in der Ausbildung im Schnitt mit folgenden Ausbildungsvergütungen rechnen:

  • im 1. Ausbildungsjahr: 1.007 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr: 1.074 Euro
  • im 3. Ausbildungsjahr: 1.154 Euro
  • im 4. Ausbildungsjahr: 1.222 Euro

Du möchtest gerne mehr über das Konstruktionsmechaniker Gehalt erfahren? Hier geht es zur Gehaltsseite.

Blick hinter die Kulissen: Erfahrungsberichte von Azubis

Taner - Azubi bei der Bott GmbH & Co. KG
Taner Bott GmbH & Co. KG

Der 19-jährige Taner wusste schon immer, dass er etwas mit Metall machen wollte – am besten im Zusammenhang mit präziser Bearbeitung. Im Vorfeld hatte er sich im Internet über mögliche Ausbildungsberufe informiert. Über Verwandte und Bekannte, die bereits bei bott arbeiten, erfuhr er dann, dass wir den Beruf des Konstruktionsmechanikers zur Ausbildung anbieten. Vor dem Schritt zur Ausbildung bekam er dann einen Ferienjob bei bott. Während der Ausbildung rotieren die Auszubildenden durch die verschiedenen Abteilungen, die für ihren Fachbereich wichtig sind, um die unterschiedlichen Abläufe kennenzulernen. Aus eigener Erfahrung kann er berichten, dass man bei bott eine sehr gute Grundausbildung erhält und auch den kompletten Produktionsablauf vermittelt bekommt. Da er in verschiedenartigen Bereichen Erfahrungen sammeln konnte, eignete er sich fundiertes Prozessdenken als neue Fertigkeit an. Durch die hilfsbereite Aufnahme in den verschiedenen Abteilungen und die freundlichen Vorgesetzten fällt es mir leicht, mich in die Teams zu integrieren. Auch bei der Prüfungsvorbereitung werde ich super unterstützt. In der Berufsschule gefällt mir das Fach BfK (Berufsfachliche Kompetenz) am besten. Das ist das größte Lernfeld – hier bekommt man das meiste theoretische Wissen für die praktische Anwendung vermittelt. Ich hatte schon viele tolle Erlebnisse bei bott. Der Azubiausflug war eines davon. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, alle Azubis – auch die von ELABO – kennenzulernen. Was ich auch richtig toll fand, war, dass bei der Eröffnung des neuen Kundencenters in Münster alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen waren und an diesem Event teilnehmen durften. Ich kann eine Ausbildung bei bott nur weiterempfehlen, insbesondere deshalb, weil es den Ausbildern wichtig ist, dass alles Wissenswerte vermittelt wird.

Moritz - Azubi bei Fritzmeier Gruppe
Moritz Fritzmeier Gruppe

Azubiyo: Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden? Moritz: Ich hatte von Anfang an Interesse an handwerklichen Berufen, da es mir lieber ist, selbst mit anzupacken. Durch meine Familie hab ich schon etwas über diesen Beruf gehört und war vor allem vom Schweißen interessiert. Azubiyo: Wie bist du auf Fritzmeier als Ausbildungsbetrieb/ Arbeitgeber aufmerksam geworden? Moritz: Durch eine kurze Internetrecherche stieß ich auf das in der Nähe liegende Unternehmen Fritzmeier, die meinen Ausbildungsberuf angeboten haben. Azubiyo: Wie sieht deine Arbeitsumgebung aus? Moritz: Ich arbeite in einer Werkshalle an einem Arbeitsplatz, der je nach Tätigkeit bzw. Maschine variiert. Dort arbeite ich mit verschiedenen Maschinen wie beispielsweise Schweiß- und Flexgeräten sowie Plasmaschneidern. Azubiyo: Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus? Was sind deine Haupttätigkeiten? Moritz: Ich komme am Morgen in die Firma, wo ich mich einstemple und mir darauf von meinem Ausbilder ein bestimmter Tagesauftrag zugeteilt wird, den ich im Laufe des Tages zu bearbeiten habe. Meine Haupttätigkeit ist somit das Fertigen von Einzelteilen aus Blechen und Stahlträgern mit verschiedenen Anlagen und Fertigungsverfahren. Azubiyo: Welche Arbeitszeiten hast du? Moritz: Meine Arbeitszeiten sind grundlegend fest geregelt. Vertraglich sind in der Woche 37,5 Stunden Arbeitszeit festgelegt. Die Kernzeit ist von 6:00 Uhr bis 14:30 Uhr, mit einer halben Stunde Vormittags- und einer halben Stunde Mittags-Pause. Azubiyo: Wie läuft das mit der Berufsschule? (Wo?/ Tage- oder Blockunterricht?/ Fächer?) Moritz: Ich gehe auf die städtische Berufsschule für Fertigungstechnik in München, Hackerbrücke. Diese findet alle zwei Wochen für zwei Wochen in Blockunterricht statt. Meine Hauptfächer bezogen auf meinen Ausbildungsberuf sind Fertigungstechnik, Bauelemente, Instandhaltung und Elektrotechnik. Azubiyo: Wie lange dauert deine Ausbildung? Hat man die Möglichkeit zu verkürzen? Moritz: Vertraglich ist meine Ausbildungszeit auf 3,5 Jahre festgelegt. Es gibt die Möglichkeit, um ein halbes Jahr zu verkürzen oder sogar um ein Jahr. Dafür sind sehr gute oder gute Leistungen in der Schule sowie im Betrieb notwendig. Außerdem gibt es noch einige Grundvoraussetzungen wie Alter, Schulabschluss, etc. Azubiyo: Welche Charaktereigenschaften und Interessen sollte man für deinen Ausbildungsberuf mitbringen? Moritz: Technisches und handwerkliches Interesse und Geschick ist bei der Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker Grundvoraussetzung. In der Lage zu sein, strukturelle Abläufe einhalten zu können und vor allem Teamfähigkeit wird großgeschrieben. Man sollte mit Stresssituationen umgehen können.

Theresa - Azubi bei der FAB Fördertechnik und Anlagenbau GmbH
Theresa FAB Fördertechnik und Anlagenbau GmbH

Azubiyo: Wie bist du auf die Ausbildung bei der FAB GmbH aufmerksam geworden? Theresa: Nachdem ich die Metallfachschule erfolgreich abgeschlossen habe, habe ich einen Betrieb gesucht, bei dem ich meine Ausbildung fortsetzen kann. Daraufhin wurde mir die FAB von einem Bekannten empfohlen und ich konnte einen Probearbeitstag machen. Es hat mir sehr gut gefallen, sodass ich bis zur Fortsetzung meiner Ausbildung ein halbes Jahr als Überbrückung in Vollzeit in der FAB gearbeitet habe. Azubiyo: Wie oft bist du an der Berufsschule und wie oft in deiner Abteilung? Theresa: Ich habe Blockunterricht, das bedeutet, dass ich meistens nacheinander 1–2 Wochen in der Schule und 3–4 Wochen im Betrieb bin. Azubiyo: Wie sieht dein Arbeitsalltag aus? Was sind deine Aufgaben im Betrieb? Theresa: Meistens schweiße ich Edelstahlwellen oder bin bei größeren Projekten dabei, bei denen mir dann auch erklärt wird, wofür die Teile später eingesetzt werden und wie man sie am besten schweißt. Also meine Hauptaufgabe im Betrieb ist es zu schweißen. Azubiyo: Was gefällt dir besonders gut an deiner Ausbildung? Theresa: Mir gefällt es sehr, akzeptiert zu werden. Man kann immer jemanden nach Hilfe fragen und findet auch immer einen Ansprechpartner. Azubiyo: Hast du schon Ideen, was du nach deiner Ausbildung machen möchtest? Theresa: Noch nicht wirklich, ich möchte erstmal ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln und eventuell irgendwann den Meister machen. Azubiyo: Welche Tipps kannst du interessierten Schüler:innen geben? Theresa: Wenn euch der Beruf interessiert, macht ein längeres Praktikum und schaut es euch gut an. Es lohnt sich und es macht wirklich viel Spaß!

Tom - Azubi bei der Schöpstal Maschinenbau GmbH
Tom Schöpstal Maschinenbau GmbH

Während eines Schülerpraktikums probierte ich mich in der Metallverarbeitung aus. Das war meins und so bewarb ich mich in den verschiedenen Betrieben rund um Görlitz. Das war mir sehr wichtig, weil ich hier in der Region bei meiner Familie und meinen Freunden bleiben, leben und arbeiten möchte. Bei Schöpstal Maschinenbau habe ich mich sofort wohlgefühlt. In der Ausbildung wurde ich von allen akzeptiert und unterstützt. Das Arbeitsklima ist bei uns super. Hier kennt noch jeder jeden. Alle sind hilfsbereit und halten zusammen. Die gute Zusammenarbeit ist wichtig, da wir komplexe, große Bauteile herstellen. Da muss man sich aufeinander verlassen können. Mein absolutes Highlight in der Ausbildung war ein Auftrag für eine 600 Millionen Dollar Privatyacht in der Hamburger Werft. Wir waren für die Fertigung und den Einbau von spiegelpolierten Edelstahlteilen für den Pool, den Jacuzzi sowie die Laufanlagen zuständig. Das war eine großartige Erfahrung.

P
Patrick Seppeler Holding & Verwaltungs GmbH & Co. KG

Man lernt in der Ausbildung sehr viele Tipps, Tricks fürs Privatleben sowie auch für die Tätigkeiten in der Firma Man wird sehr, sehr gut vorbereitet für die praktischen und mündlichen Prüfungen Da die Firma mit „ProArbeit“ zusammen arbeitet, ist man immer bestens vorbereitet und lernt sehr viel über den Beruf

F
Florian Laser, Schneid und Gerätebau GmbH

Heavy Metal ist fast überall. Die Rede ist jedoch nicht von der Musik, sondern dem Material. Kräne, Flug- und Fahrzeugbau, Medizintechnik und vieles mehr. Faszinierend ist es, bei jedem Schritt in der Herstellung eines Bauteiles mitwirken zu können. Angefangen von Lasern übers Umformen, Schweißen bis hin zur Endmontage der Baugruppe. Als Konstruktionsmechaniker bist du ein wichtiger Teil bei jedem Fertigungsschritt. Jeder hat unterschiedliche Gründe, weshalb er den Beruf des Konstruktionsmechanikers wählt. Sei es die Leidenschaft des Schweißens, die Faszination der Laseranlagen (2D und 3D), das Umformen umfangreicher Teile oder das Montieren komplexer Baugruppen - und das sind nur ein paar der Beispiele. Der Konstruktionsmechaniker beinhaltet eine 3,5 jährige duale Ausbildung zwischen Betrieb und externen Schulungseinrichtungen.

104 freie Stellen finden

Passt die Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker / zur Konstruktionsmechanikerin zu mir?

Du bist gut geeignet für den Beruf, wenn du

  • ein technisches Verständnis besitzt
  • logisch denken kannst
  • handwerkliche Fähigkeiten besitzt
  • sehr sorgfältig und genau arbeitest

Du bist eher weniger geeignet, wenn du

  • ein Problem mit Lärm hast
  • du körperlich nicht fit bist
  • nicht rechnen möchtest
  • keine Augen-Hand-Koordination besitzt

Alles im grünen Bereich? Dann mach den Berufswahltest und finde heraus, zu wie viel Prozent diese Ausbildung tatsächlich zu dir passt. → Jetzt Eignung testen! Du bist dir schon sicher, dass es dein Traumberuf ist? Dann findest du hier freie Ausbildungsplätze ↓

Eine Tätigkeit im Bereich Technik, Metall & Maschinenbau kannst du dir gut vorstellen, aber du bist noch nicht sicher, welcher Beruf am besten zu dir passt? Dann schau dir noch folgende verwandte Berufe an:

Weiterbildung & Zukunftsaussichten

Nach Abschluss deiner Ausbildung hast du zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten, zum Beispiel durch eine Weiterbildung zum Industriemeister für Metall oder zum Techniker für Metallbautechnik oder Maschinentechnik. Wenn du das (Fach-)Abitur hast, könntest du aber auch über ein anschließendes Studium nachdenken, zum Beispiel in den Bereichen Konstruktionstechnik, Maschinenbau oder Bauingenieurwesen.

Bei Weiterbildungen unterscheiden wir zwischen 3 verschiedenen Wegen:

  • Anpassungsfortbildung,
  • Aufstiegsfortbildung &
  • Studium.

Weiterbildung nach der Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker / zur Konstruktionsmechanikerin

Bei Anpassungsfortbildungen geht es darum, dein Wissen aktuell zu halten, um beispielsweise neue Entwicklungen in Bereichen wie Schlosserei, Stahl- und Metallbau, Blechbe- und -verarbeitung, Schweißtechnik oder CNC -Technik kennenzulernen.

Aufstiegsfortbildungen helfen dir dabei, Karriere zu machen und beruflich voranzukommen. Passend sind als Konstruktionsmechaniker unter anderem die Weiterbildungen zum Industriemeister - Metall, zum Techniker - Metallbautechnik oder zum Schweißer.

Auch der Weg über ein Studium eignet sich. Passende Studiengänge sind:

  • Konstruktionstechnik
  • Maschinenbau
  • Schiffbau, Meerestechnik

Nachhaltigkeit & Zukunftsaussichten als Konstruktionsmechaniker

Nachhaltige und zukunftsorientierte Lösungen sind im Bereich Metallbau wichtig. Dabei bietet Stahl durch seine Eigenschaften (Festigkeit bei geringem Konstruktionsgewicht) eine langfristige Lösung. Durch die Wiederverwertung von eingesammeltem Baustahl unterstützen Unternehmen die Nachhaltigkeit und schonen die Ressourcen. In diesem Beruf baust du nicht nur große Gebäude, sondern auch deine eigene Zukunft auf. Der Bedarf an neuen Konstruktionen und die Anzahl an Projekten steigt stetig. Durch die Ausbildungsinhalte sicherst du dir einen Beruf mit guten Zukunftsaussichten.

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