AZUBIYO Logo

Fundort der Stellenanzeige angeben

Ob in der aktuellen Tageszeitung gelesen, auf AZUBIYO gefunden oder durch Freunde erfahren: Die Bewerbungsratgeber sind sich nicht einig darüber, ob der Fundort der Stellenanzeige in die Bewerbung gehört. Wir meinen ganz klar: Ja! Und zwar aus gutem Grund. Hier erfährst du, was dahinter steckt und wie du den Fundort der Stelle in dein Bewerbungsschreiben packst.

Nennung des Fundortes im Bewerbungsschreiben

Wir empfehlen, dass du bei einer Bewerbung immer auch angeben solltest, wo du die Stellenanzeige gefunden hast. Dies schreibst du z.B. in den Einleitungssatz. Hier siehst du drei Beispiele:

Beispiele für den Einleitungssatz

...über AZUBIYO bin ich auf Ihre Stelle aufmerksam geworden und bewerbe mich um eine Ausbildung zur Bankkauffrau in Ihrem Unternehmen.

... mit Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige auf AZUBIYO gelesen und bewerbe mich um die Ausbildungsstelle zum Mechatroniker in Ihrem Unternehmen.

... auf AZUBIYO suchen Sie nach Auszubildenden im Bereich Einkauf. Hiermit bewerbe ich mich um eine Ausbildung zum Verkäufer in Ihrem Unternehmen.

Warum ist der Fundort wichtig? 4 Thesen

Warum ist die Angabe des Fundortes der Stellenanzeige überhaupt so wichtig? Warum haben Unternehmen ein Interesse daran zu erfahren, wie ein Bewerber auf die ausgeschriebene Stelle aufmerksam geworden ist? Hier erfährst du warum Nur eine davon ist richtig.

Wahr oder falsch?: Die Angabe ist wichtig, weil es dem Ausbildungsbetrieb zeigt, dass der Bewerber die Stelle auch wirklich selber gefunden hat.
Antwort: Nein. Ob der Bewerber durch eigenständige Suche oder durch den Tipp von Familie oder Freunden auf das Ausbildungsangebot aufmerksam wurde, spielt für das Unternehmen kaum eine Rolle.

Wahr oder falsch?: Der Arbeitgeber kann den Bewerber besser einschätzen, wenn er weiß, auf welchem Weg er auf die Stelle aufmerksam wurde. Kommt der Bewerber über die Arbeitsagentur, wurde sie vermutlich von einem Berufsberater vorgeschlagen und habe, denkt jeder: ‚Sicher vom Berater vorgeschlagen, hat keine Eigeninitiative‘. Ist sie aus der Tageszeitung, wirke ich altmodisch, bei einer Anzeige aus dem Internet sieht man, dass ich mich mit moderner Technik auskenne.“
Antwort: „Nein, das stimmt so auch nicht. Die Unternehmen schalten ihre Anzeigen ja ganz bewusst in verschiedenen Jobbörsen, weil sie möglichst viele Bewerber ansprechen möchten.“

Behauptung 3: „Bewerber werden damit auf die Probe gestellt: Wenn ich die falsche Quelle angebe, sieht das Unternehmen, dass ich vor lauter Bewerbungen keinen Überblick mehr habe.“
Antwort:Nein, nicht direkt. Natürlich solltest du immer die richtige Quelle nennen. Das ist aber nicht der eigentliche Sinn dahinter. Es ist viel einfacher, als du denkst!“

Behauptung 4: „Hm… Das Unternehmen möchte einfach wissen, wo ich die Stellenanzeige gefunden habe…?“
Antwort: „Richtig! Tatsächlich interessiert es die meisten Firmen, wo du auf die Stellenanzeige aufmerksam geworden bist! Oft werden die Anzeigen nämlich in mehreren Zeitungen und Jobbörsen geschaltet. Und da interessiert es die Unternehmen durchaus, wo die Bewerber eigentlich herkommen. Denn dort, von wo die meisten Bewerber kommen, lohnt es sich auch in Zukunft wieder zu inserieren, um möglichst viele Bewerber zu erreichen! Nennst du also den Fundort der Stellenanzeige im Bewerbungsschreiben, tust du dem Personaler, der deine Bewerbung liest, einen Gefallen und stimmst ihn so schon mal positiv!“

Vorsicht: Schreib niemals, dass du die Stellenanzeige „im Internet“ gefunden hast, sondern gib immer die genaue Website, Jobbörse oder den speziellen Stellenmarkt an!

Jugendlicher schaut durch Laptop durch © olly - Fotolia