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Ausbaufacharbeiter – Ausbildung & Beruf

Du warst schon immer von Baustellen fasziniert, bist handwerklich geschickt und packst gerne an? Ob Fliesen legen, Holzbauteile montieren oder Dämmstoffe einbauen: Als Ausbaufacharbeiter bist du ein echtes Multitalent im Innenausbau!

Was macht ein Ausbaufacharbeiter?

Das Berufsbild Ausbaufacharbeiter ist sehr vielseitig und abwechslungsreich: Zu den wichtigsten Aufgaben in diesem handwerklichen Beruf gehören der Innenausbau, aber auch Transport- und Nachbesserungsarbeiten. Wichtige Arbeitsbereiche im Berufsbild Ausbaufacharbeiter sind Estrich-, Fliesen-, Zimmerer- sowie Wärme-, Kälte- und Schallschutzarbeiten.

Im Berufsalltag arbeiten Ausbaufacharbeiter im Team auf wechselnden Baustellen oder in Werkstätten. Die Arbeit ist oft körperlich anstrengend und spielt sich auch im Freien ab. Je nach gewähltem Schwerpunkt arbeitet man mit unterschiedlichen Baustoffen wie Holz, Stuck oder Dämmstoffen. Für die Auswahl der passenden Baustoffe ist der Ausbaufacharbeiter ebenfalls verantwortlich. Wichtig in diesem Beruf sind aber auch die Messung, die Planung mittels Skizzen und die Herstellung von Baukörpern. Ein Ausbaufacharbeiter trägt auch zur Qualitätssicherung bei, zudem muss er Sicherheitsrichtlinien und den Umweltschutz beachten.

Im Berufsbild Ausbaufacharbeiter können aber ganz unterschiedliche Aufgabenbereiche im Vordergrund stehen – je nach Betrieb, Branche und beruflicher Position. Welche Aufgaben du in deiner Ausbildung erlernst, regelt die Ausbildungsverordnung zum Ausbaufacharbeiter.

Als Ausbaufacharbeiter kannst du dich in unterschiedlichen Schwerpunkten spezialisieren, beispielsweise für Zimmerarbeiten, Stukkateurarbeiten oder Trockenbauarbeiten.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

2 Jahre, Verkürzung auf 1-1,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK oder HWK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Ausbaufacharbeiter. In der Vergangenheit hatte der Großteil der Azubis einen Hauptschul- oder Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Etwa 10% der Ausbildungsanfänger hatten keinen Schulabschluss.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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