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Beton- und Stahlbetonbauer – Ausbildung & Beruf

Man nehme etwas Kiessand und Kies. Diese Zutaten werden mit ein bisschen Wasser vermengt. Danach muss je nach erwünschter Festigkeit Zement, Härter oder Verzögerer hinzu geschlagen werden. Alles umrühren, kurz warten und nach ein paar Minuten hat man den allseits beliebten Beton hergestellt. Der Beruf des Beton- und Stahlbetonbauers bietet aber noch viel mehr Möglichkeiten für interessante Rezepturen…

Was macht ein Beton- und Stahlbetonbauer?

Beton- und Stahlbetonbauer fertigen und montieren Beton- und Stahlbetonkonstruktionen für den Hochhaus-, Brücken- und Tunnelbau. Sie errichten auch Schalungen, Bewehrungen und Schutzgerüste. Zudem sanieren sie schadhafte oder feuchte Betonwände, -decken oder -pfeiler. Natürlich gehört auch die Herstellung von Betonmischungen zum Tätigkeitsbereich.

Nach deiner Ausbildung arbeitest du hauptsächlich im Freien in Betrieben des Hoch- oder Fertigteilbaus (Wohnungs-, Verwaltungs-, Gewerbe-, Bürobau) und in Brücken- und Tunnelbauunternehmen.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK, HWK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Beton- und Stahlbetonbauer. In der Vergangenheit hatte mehr als die Hälfte der Azubis den Hauptschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Etwa ein Viertel der Ausbildungsanfänger wurde mit Realschulabschluss, ein sehr kleiner Prozentsatz ohne Schulabschluss eingestellt.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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Bildnachweis: „Bauarbeiter beim Betonieren" © pkulik / Fotolia