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Medientechnologe Siebdruck – Ausbildung & Beruf

Beim Fluten denkst du nicht daran, wie etwas unter Wasser gesetzt wird, sondern wie man Druckfarbe auf ein Sieb verteilt? Dann bist du bestens für den Beruf des Medientechnologen Siebdruck geeignet.

Was macht ein Medientechnologe Siebdruck?

Im Berufsbild Medientechnologe Siebdruck kümmerst du dich um alles rund um den Siebdruck. Da sich dieses Druckverfahren für viele verschiedene Materialien eignet, bist du an der Erstellung von unterschiedlichsten Druckprodukten, wie T-Shirts, Kugelschreiber und Schilder, beteiligt.

Im Arbeitsalltag bist du für alle notwendigen Schritte vor, während und nach dem Druck zuständig. Dabei muss vor Druckbeginn die Druckform (das Sieb) hergestellt und die entsprechende Maschine eingerichtet werden. Ist das alles erledigt, haben Medientechnologen für Siebdruck ein Auge darauf, dass der Druck reibungslos verläuft. Die Druckmaschine muss überwacht und die gedruckten Produkte optisch und per Messungen überprüft werden. Auch die Druckweiterverarbeitung ist ein Aufgabenfeld in diesem Berufsbild und mögliche Arbeitsschritte wie Schneiden, Falzen oder Lackieren werden durchgeführt. Druckmaschinen müssen zudem regelmäßig gereinigt und gegebenenfalls gewartet werden, damit weitere Aufträge folgen können.

Im Berufsbild Medientechnologe Siebdruck können aber ganz unterschiedliche Aufgabenbereiche im Vordergrund stehen – je nach Betrieb, Branche und beruflicher Position. Welche Aufgaben du in deiner Ausbildung erlernst, regelt die Ausbildungsverordnung zum Medientechnologen Siebdruck.

Nach deiner Ausbildung zum Medientechnologe bzw. zur Medientechnologin Siebdruck arbeitest du hauptsächlich in Druckereien oder anderen Unternehmen der Druckbranche.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5­­ Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK oder HWK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Medientechnologe Siebdruck. In der Vergangenheit hatten die meisten Azubis einen Hauptschul- oder Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Ein kleinerer Prozentsatz der Ausbildungsanfänger waren (Fach-)Abiturienten. 

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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Bildnachweis: „Farbeimer" © ngung / Fotolia

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