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Parkettleger / Parkettlegerin
Ausbildung & Beruf

Ausbildungsgehalt 819 – 943 € brutto pro Monat
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsart duale Ausbildung
Empfohlener Abschluss i. d. R. Mittlere Reife

Was macht ein Parkettleger (m/w/d)?

Ein Parkettleger ist ein spezialisierter Handwerker, der sich mit dem Verlegen und der Pflege von Holzfußböden beschäftigt. Zum Aufgabenfeld gehören die Auswahl und das Verlegen von Materialien wie Parkett, Laminat, Kork und PVC. Auch die Restaurierung alter Böden gehört dazu. Die Arbeit erfordert Präzision und Sorgfalt, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Kundenberatung und die Anpassung von Materialien an spezifische Raumbedingungen sind ebenso Teil des Berufsalltags.

Wo kann ich als Parkettleger arbeiten?

Ein Beruf im Bereich des Parkettlegens öffnet dir vielfältige Möglichkeiten, an unterschiedlichen Orten tätig zu sein.

  • Fußbodenverlegebetriebe bieten spezialisiertes Fachwissen.
  • Fachgeschäfte, die sich auf Bodenbeläge spezialisiert haben.
  • Raumausstatterbetriebe, die oft auch Verlegeservices anbieten.
  • Geschlossene Räume wie Baustellen, Werkstätten oder Büros.
  • Direkt beim Kunden zu Hause, wenn individueller Service gefragt ist.

Diese Vielzahl an Einsatzorten sorgt nicht nur für Abwechslung, sondern bietet dir auch die Gelegenheit, immer wieder neue Projekte und Herausforderungen zu entdecken.

Arbeitszeiten als Parkettlegerin

Die Arbeitszeiten für Parkettleger sind unterschiedlich und hängen häufig von den aktuellen Projekten ab. Typischerweise arbeitest du tagsüber, aber je nach Auftrag kann es auch mal länger dauern. Besonders auf Baustellen können Überstunden anfallen, um Fristen einzuhalten. Trotzdem sind die Arbeitszeiten meist planbar, was viele an diesem Beruf schätzen. Die Flexibilität in den Arbeitszeiten kann für dich als Parkettleger sowohl Herausforderung als auch Vorteil sein, da sie verschiedene Lebensstile unterstützen kann.

Wie viel verdient ein Parkettleger?

Das Gehalt eines Parkettlegers variiert. Erste Einflussfaktoren sind die Berufserfahrung und die Region, in der du arbeitest. Durchschnittlich verdienen sie etwa 31.600 Euro brutto im Jahr. In ländlichen Gebieten kann der Verdienst etwas niedriger sein, während in städtischen Gebieten höhere Gehälter gezahlt werden. Mit steigender Erfahrung und Zusatzqualifikationen kann sich das Gehalt deutlich verbessern. Die langfristige Perspektive bietet dir in diesem Beruf also gute Chancen auf ein solides Einkommen.

Wie viel verdient ein Parkettleger in der Ausbildung?

Als Parkettleger kannst du während der Ausbildung im Schnitt mit folgenden Ausbildungsvergütungen rechnen:

  • im 1. Ausbildungsjahr: 819 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr: 876 Euro
  • im 3. Ausbildungsjahr: 943 Euro

Je nachdem, ob dein Ausbildungsbetrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist, in welchem Bundesland und in welcher Branche du tätig bist, kann dein Gehalt aber auch variieren.

Wie läuft die Ausbildung als Parkettleger ab?

Die Ausbildung zum Parkettleger ist dual gestaltet. Dabei lernst du sowohl in einem Betrieb als auch in der Berufsschule. In der praktischen Ausbildung wird dir gezeigt, wie man Böden professionell verlegt und pflegt. In der Schule erlernst du theoretische Hintergründe, wie beispielsweise das Berechnen von Materialbedarf. Einen großen Teil der Ausbildung verbringst du im Betrieb, wodurch du wertvolle praktische Erfahrungen sammelst.

Wie lange dauert die Ausbildung als Parkettleger?

Die Ausbildung zum Parkettleger dauert in der Regel drei Jahre. Diese Zeit ermöglicht eine umfassende Schulung in diesem präzisen Handwerk. Doch abweichend von der Regeldauer sind Verkürzungen möglich, wenn Auszubildende außergewöhnliche Leistungen erbringen oder bereits relevante Vorkenntnisse haben. Ebenso kann die Ausbildungszeit verlängert werden, etwa wenn die Abschlussprüfung nicht bestanden wird.

Was sind die Ausbildungsinhalte als Parkettleger?

Zu den Ausbildungsinhalten für Parkettleger gehören das Verlegen von verschiedenen Bodenbelägen wie Parkett und Laminat. Du wirst auch in der Oberflächenbehandlung und Pflege geschult und lernst, Kunden in Bezug auf Gestaltungsmöglichkeiten zu beraten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Anfertigen von Verlegeplänen und das Berechnen des Materialbedarfs.

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Parkettleger

Um die Ausbildung zum Parkettleger erfolgreich zu starten, sind keine spezifischen schulischen Anforderungen notwendig. Wichtiger sind handwerkliches Geschick und Genauigkeit. Auch Interesse an körperlicher Arbeit und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen sind von Vorteil. Zudem solltest du gerne im Team arbeiten, denn oft bist du gemeinsam mit anderen auf Baustellen tätig.

Schulfächer
  • Mathe
  • Physik
  • Werken / Technik
Stärken
  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Handwerkliches Geschick
Arbeitsbedingungen
  • Umfeld: Werkstatt, bei Kunden
  • Arbeit bei Lärm, Rauch und Staub
  • Wechselnde Arbeitsbedingungen

Weiterbildung und Karrierechancen als Parkettlegerin

Nach der Ausbildung stehen Parkettlegerinnen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Du kannst eine Meisterprüfung ablegen, um Führungsrollen zu übernehmen oder einen eigenen Betrieb zu gründen. Zudem bieten sich Spezialisierungen, beispielsweise im Bereich der Restaurierung an. Solche Qualifikationen verbessern deine Karrierechancen erheblich. Durch kontinuierliche Fortbildung kannst du dich an neue Techniken und Materialien anpassen und langfristig erfolgreich in deinem Beruf sein.

Fazit: Vielfältige Chancen als Parkettleger

Der Beruf der Parkettlegerin bietet vielfältige Karrierechancen. Mit der Möglichkeit, sich stetig weiterzubilden und zu spezialisieren, sind persönliche Entwicklung und beruflicher Aufstieg realisierbar. Die Kombination aus handwerklichem Geschick und kreativen Gestaltungsmöglichkeiten macht den Beruf spannend und abwechslungsreich. Wer sich für diese Laufbahn entscheidet, kann mit Engagement und Fachwissen eine erfüllende berufliche Zukunft gestalten.

Noch Fragen? Wirf einen Blick in unser FAQ

Der Arbeitsmarkt für dich als Parkettleger ist aktuell stabil und bietet viele Chancen auf feste Jobs. Besonders Renovierungen und Neubauten sorgen dafür, dass ständig Böden verlegt oder aufgearbeitet werden müssen. Du findest als Parkettleger Arbeit in Handwerksbetrieben, bei Bodenleger-Firmen oder im Fachhandel und kannst dich mit Erfahrung gut weiterentwickeln. Auch Spezialisierungen auf Designböden, Treppen oder Restaurierung machen dich auf dem Arbeitsmarkt gefragter.

Ja, als Parkettleger kannst du auch gut als Quereinsteiger starten und in Ruhe alles lernen. Viele Betriebe suchen motivierte Leute, die handwerklich geschickt sind und sorgfältig arbeiten. Oft steigst du als Helfer ein, sammelst Praxis auf Baustellen und kannst dich dann zum richtigen Parkettleger weiterbilden und deinen Abschluss nachholen. Vorkenntnisse aus Holzberufen, Innenausbau oder Bodenverlegung sind dabei ein großer Vorteil.

Als Parkettleger solltest du vor allem handwerklich fit und sehr genau sein, weil jeder Boden ordentlich sitzen muss. Du brauchst gutes räumliches Denken, Mathe-Grundlagen zum Messen und einen Blick für Farben und Muster. Außerdem hilft es dir als Parkettleger, wenn du körperlich belastbar, teamfähig, zuverlässig und freundlich zu Kunden bist. Aber auch sorgfältiges Arbeiten, Geduld und sauberes Auftreten im Handwerk sind wichtig.

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Bildnachweis:

„Parkettleger bei der Arbeit“ ©Phovoir - shutterstock.com
„Parkettleger besprechen einen Auftrag“ ©alfa27 - stock.adobe.com