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Fleischer – Ausbildung & Beruf

Wer ist der berühmteste ausgelernte Fleischer in Deutschland?
a) Stefan Raab
b) Günther Jauch
c) Tim Bendzko

Was macht ein Fleischer?

Fleischer bewerten die Qualität des Fleisches sowohl bei geschlachteten als auch bei lebendigen Tieren. Darüber hinaus verarbeiten (zerkleinern, brühen, kochen, räuchern, würzen) sie die Fleischwaren zu verkaufsbereiten Erzeugnissen (Wurst, portioniertes Fleisch) unter Berücksichtigung des Lebensmittelrechtes und der Hygienevorschriften. Zusätzlich produzieren Fleischer Fertiggerichte, Salate oder Konserven. Die fertige Ware wird mit einer beratenden Funktion an die Kunden verkauft.

Nach deiner Ausbildung arbeitest du in der Fleisch- und Wurstwarenindustrie, in Fleischerhandwerksbetrieben oder in Fleischgroßmärkten. Eine Tätigkeit im Einzelhandelsgeschäft, im Schlachtbetrieb oder in der Gastronomie ist ebenso möglich. Darüber hinaus können Fleischer für Imbissbetriebe oder für einen Partyservice tätig sein.

Übrigens: a) Stefan Raab ist die richtige Antwort.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK, HWK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Fleischer. In der Vergangenheit hatten ca. zwei Drittel der Azubis den Hauptschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Knapp ein Viertel der Ausbildungsanfänger wurde mit Realschulabschluss, ein kleiner Prozentsatz ohne Schulabschluss eingestellt.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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Bildnachweis: „Fleischer" © Minerva Studio / Fotolia