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Tiefbaufacharbeiter – Ausbildung & Beruf

Wer hat eigentlich die zigtausend Kilometer Schienen in ganz Deutschland verlegt? Wer deckt die Straße mit einer Asphaltdecke zu? Und wer darf ständig Bagger fahren? Nein, nicht Bob der Baumeister, sondern Tiefbaufacharbeiter.

Was macht ein Tiefbaufacharbeiter?

Sie führen ober- oder unterirdisch mit speziellen Maschinen Erdarbeiten durch. Je nach Schwerpunkt stellen sie z.B. Asphaltdecken oder Kabelschächte her, bauen Abwasserleitungen und Rohre ein, führen Bohrungen für die Wassergewinnung durch oder verlegen Schwellen und Schienen.

Die Ausbildungsschwerpunkte sind Straßenbauarbeiten, Rohrleitungs- und Kanalbauarbeiten, Brunnen- und Spezialtiefbauarbeiten und Gleisbauarbeiten.

Tiefbaufacharbeiter können im Tiefbaugewerbe, in der Wasserversorgung, bei kommunalen Bauämtern, im Gartenbau oder Straßen- und Schienenverkehr tätig sein.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

2 Jahre, Verkürzung auf 1-1,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK, HWK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Tiefbaufacharbeiter. In der Vergangenheit hatten etwa zwei Drittel der Azubis den Hauptschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Etwa ein Drittel der Ausbildungsanfänger wurde mit Realschulabschluss, ein geringer Prozentsatz ohne Schulabschluss eingestellt.

    Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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    Bildnachweis: „Verkehrsschild Baustelle" © Sretnaz / Shutterstock.com