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Kaufmann im Groß- und Außenhandel – Ausbildung & Beruf

In diesem Beruf geht es tatsächlich darum, dass Waren in großen Mengen gekauft und verkauft werden und dass der Handel nach außen, also ins Ausland (Export) oder aus dem Ausland (Import) getätigt wird.

Was macht ein Kaufmann im Groß- und Außenhandel?

Die Ausbildung wird in den Fachrichtungen Großhandel und Außenhandel angeboten.

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren aller Art bei Herstellern bzw. Lieferanten und verkaufen sie weiter an Handel, Handwerk und Industrie. Sie sorgen für eine kostengünstige Lagerhaltung, überwachen die Logistikkette, prüfen den Wareneingang sowie die Lagerbestände, bestellen Ware nach und planen die Warenauslieferung. Außenhandelskaufleute sind überwiegend im internationalen Handel tätig.

Nach der Ausbildung kannst du in Großhandelsunternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, z.B. Elektro-, Fahrzeug- oder Textilindustrie, in Außenhandelsunternehmen oder in Im- und Exportabteilungen von Produktionsbetrieben aller Art tätig sein.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Kaufmann im Groß- und Außenhandel. In der Vergangenheit hatte der Großteil der Azubis (Fach-)Abitur oder den Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Ein geringer Prozentsatz der Ausbildungsanfänger wurde ohne Schulabschluss eingestellt.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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Bildnachweis: „Frau am Telefon" © WavebreakmediaMicro / Fotolia