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Fachkraft im Fahrbetrieb – Ausbildung

Ob auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit oder zu anderen Zielen – Millionen Menschen nutzen den öffentlichen Nahverkehr tagtäglich. Damit der Verkehrsstrom reibungslos fließt, sind die Fachkräfte im Fahrbetrieb rund um die Uhr im Einsatz.

Was macht eine Fachkraft im Fahrbetrieb?

Sie kümmern sich darum, dass im öffentlichen Personennahverkehr alles rund läuft. Je nach Einsatzgebiet übernehmen sie die unterschiedlichsten Aufgaben.

Als Fahrer sind sie in verschiedenen Verkehrsmitteln wie Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen unterwegs und befördern Fahrgäste von A nach B. Daneben verkaufen sie Fahrkarten und beraten Kunden. Im Innendienst erstellen sie Fahrpläne und planen, wie, wo und wann welche Fahrzeuge und welches Personal eingesetzt wird.

Damit die Fahrgäste immer sicher und pünktlich ans Ziel kommen, überprüfen die Fachkräfte regelmäßig die Fahrzeuge und ordnen Reparaturen an. Über Bildschirme wird der Verkehrsstrom ständig beobachtet, um bei Unfällen oder sonstigen Störungen schnellstmöglich eingreifen zu können. Auch in den Bereichen Verwaltung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sind Fachkräfte im Fahrbetrieb tätig, wo beispielsweise neue Fahrpreise festgelegt oder Kundenbefragungen durchgeführt werden.

In deiner Ausbildung lernst du, wie man Fahrpläne erstellt, wie du Kunden über Störungen im Fahrbetrieb informierst und was du bei Unfällen und in gefährlichen Situationen unternehmen musst.

Nach der Ausbildung arbeitest du bei Firmen des öffentlichen Nahverkehrs. Je nach Einsatzbereich bist du entweder in Fahrzeugen unterwegs, also in U-Bahnen, Straßenbahnen, Bussen oder im Bahnhofsbereich, aber auch im Büro, in der Werkstatt oder am Kundenschalter.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Fachkraft im Fahrbetrieb. In der Vergangenheit hatte in etwa die Hälfte der Azubis den Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Knapp ein Drittel der Ausbildungsanfänger wurde mit Hauptschulabschluss, ein kleiner Prozentsatz ohne Schulabschluss eingestellt.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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