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Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement
Ausbildung & Beruf

Ausbildungsgehalt 1.122 – 1.281 € brutto pro Monat
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Ausbildungsart duale Ausbildung
Empfohlener Abschluss i. d. R. Mittlere Reife

Was macht ein Kaufmann für Digitalisierungsmanagement (m/w/d)?

Als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement verbindest du IT und Wirtschaft. Du analysierst Abläufe im Betrieb, suchst passende IT-Lösungen und machst Prozesse schneller und sicherer. Dabei planst und beschaffst du Hard- und Software, führst neue Systeme ein und erklärst Kollegen verständlich, wie alles funktioniert. Außerdem sorgst du dafür, dass Datenschutz und IT-Sicherheit eingehalten werden, damit wichtige Daten geschützt sind

Im Alltag arbeitest du viel im Team und bist die Schnittstelle zwischen Fachabteilungen und IT. Du erstellst Konzepte, dokumentierst Ergebnisse und unterstützt beim Support, wenn es hakt. So machst du das Unternehmen Schritt für Schritt digitaler und effizienter. Kurz: Als Kauffrau für Digitalisierungsmanagement managst du die Digitalisierung der Geschäftsprozesse – von der Idee bis zum laufenden Betrieb.

Wo kann ich als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement arbeiten?

Als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement findest du Jobs in fast allen Branchen: IT- und Softwareunternehmen, Industrie und Handel, Banken und Versicherungen oder die öffentliche Verwaltung. Besonders gefragt ist der Mix aus IT-Wissen und kaufmännischem Denken in kleinen und mittelständischen Unternehmen, aber auch Konzerne stellen dich ein.

Dein Arbeitsplatz ist meist das Büro, manchmal bist du im Außendienst oder direkt bei Kunden im Einsatz. In großen Firmen kannst du dich spezialisieren, zum Beispiel im Service, in Finanzen und Controlling oder in der Prozess- und Organisationsentwicklung.

Arbeitszeiten als Kauffrau für Digitalisierungsmanagement

Als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement hast du in der Regel klassische Bürozeiten. In vielen Betrieben gibt es Gleitzeit oder flexible Modelle, weil du viel projektorientiert arbeitest. Bei wichtigen Einführungen oder Terminen kann es mal länger werden, dafür gibt es oft Ausgleich.

Weil der Kaufmann für Digitalisierungsmanagement viel mit anderen Abteilungen zusammenarbeitet, planst du Besprechungen und Tests häufig tagsüber, damit alle teilnehmen können. Außentermine oder kurze Dienstreisen sind möglich, je nach Unternehmen und Projektlage.

Wie viel verdient ein Kaufmann für Digitalisierungsmanagement?

Als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement kannst du je nach Branche, Region, Erfahrung und Arbeitgeber unterschiedlich viel verdienen. Im öffentlichen Dienst kannst du beispielsweise mit einem Einstiegsgehalt von 2.900 bis 4.100 Euro rechnen. Bist du dagegen im Versicherungsgewerbe, sind rund 3.000 bis 5.100 Euro typisch.

Mit Erfahrung sind auch deutlich höhere Gehälter drin – je nach Branche, Standort und Verantwortung. Besonders in Süddeutschland und großen Wirtschaftsräumen kannst du überdurchschnittlich gut verdienen.

Wie viel verdient man als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement in der Ausbildung?

Als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement bzw. Kauffrau für Digitalisierungsmanagement kannst du in deiner Ausbildung im Schnitt mit folgenden Ausbildungsvergütungen rechnen:

  • im 1. Ausbildungsjahr: 1.122 Euro
  • im 2. Ausbildungsjahr: 1.203 Euro
  • im 3. Ausbildungsjahr: 1.281 Euro

Du möchtest gerne noch mehr erfahren? Hier geht es zur Kaufmann für Digitalisierungsmanagement Gehaltsseite.

Wie läuft die Ausbildung zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement?

Die Ausbildung zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement ist eine duale Ausbildung und dauert in der Regel 3 Jahre. Du lernst im Betrieb und in der Berufsschule und arbeitest von Anfang an an echten Projekten mit. Statt der alten Zwischen- und Abschlussprüfung gibt es eine gestreckte Abschlussprüfung: Teil 1 liegt in der Mitte, Teil 2 am Ende der Ausbildung.

Im Betrieb geht es um Bedarfsermittlung, Auswahl und Konfiguration von IT-Systemen sowie um die Analyse und Optimierung von Prozessen. In der Schule lernst du unter anderem Datenschutz, IT-Sicherheit und wirtschaftliche Zusammenhänge kennen.

Wie lange dauert die Ausbildung als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement?

Die Ausbildung zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement dauert regulär 3 Jahre. Bei sehr guten Leistungen kannst du in Absprache mit Betrieb und IHK verkürzen. Durch die duale Aufteilung lernst du Theorie und Praxis parallel kennen. Das gibt dir eine solide Basis in IT, Prozessen und BWL.

Was sind die Ausbildungsinhalte als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement?

In der Ausbildung lernst du alles, was du brauchst, um Abläufe digital zu verbessern. Du beschäftigst dich mit IT-Systemen, Daten, Prozessen und wirtschaftlichen Entscheidungen. Die Inhalte bauen aufeinander auf: von der Bedarfsanalyse über die Einführung neuer Software bis zur Erfolgskontrolle mit Kennzahlen. Auch Datenschutz und IT-Sicherheit sind feste Bestandteile. Typische Inhalte sind demnach:

  • Bedarf ermitteln und IT-Systeme auswählen
  • Arbeitsplätze einrichten und Software einführen
  • Service- und Supportprozesse strukturieren
  • Softwareprojekte planen, testen und dokumentieren
  • Beschaffung, Verträge und Kosten steuern
  • Wertschöpfungsprozesse und Kennzahlen verstehen
  • Daten erfassen, analysieren und visualisieren
  • Digitale Geschäftsmodelle weiterentwickeln

Diese Mischung macht den Kaufmann für Digitalisierungsmanagement vielseitig einsetzbar. Du lernst, Lösungen technisch umzusetzen und gleichzeitig wirtschaftlich zu denken. So bist du nach der Ausbildung bereit, Projekte sicher zu planen.

Eine Tätigkeit im Bereich IT, Informatik & Elektrotechnik kannst du dir gut vorstellen, aber du bist noch nicht sicher, welcher Beruf am besten zu dir passt? Dann schau dir noch folgende verwandte Berufe an:

Voraussetzungen für die Ausbildung zum Kaufmann für Digitalisierungsmanagement

Formale Vorgaben für die Ausbildung als Kauffrau für Digitalisierungsmanagement gibt es nicht. Viele Betriebe wünschen sich aber mindestens einen mittleren Schulabschluss oder Abitur. Gute Noten in Mathe, Deutsch, Englisch und Informatik sind darüber hinaus hilfreich, aber nicht auch nicht zwingend. Wichtiger sind dagegen dein Interesse an IT, Zahlenverständnis und Lernbereitschaft.

Als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement solltest du strukturiert arbeiten, analytisch denken und gerne kommunizieren. Du erklärst Inhalte, stimmst dich mit Kollegen ab und präsentierst Ergebnisse. Sorgfalt und Zuverlässigkeit sind auch entscheidend, zum Beispiel beim Umgang mit Daten und Budgets. Darüber hinaus sind auch Praktika oder erste IT-Erfahrungen ein Plus. Sie zeigen, dass du dranbleibst und Neues schnell anwendest.

Schulfächer
  • Mathe
  • Deutsch
  • Informatik
Stärken
  • Analytische Fähigkeiten
  • Neugierde & Lernbereitschaft
  • Sorgfalt & Genauigkeit
Arbeitsbedingungen
  • Umfeld: Büro
  • Flexible Zeiten, Gleitzeit
  • Entwicklung von neuen Technologien

Weiterbildung und Karrierechancen als Kauffrau für Digitalisierungsmanagement

Nach der Ausbildung kannst du schnell Verantwortung übernehmen. Als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement bieten sich viele Wege an: Du kannst dich über Anpassungsfortbildungen in Themen wie IT-Sicherheit, Netzwerkadministration oder Datenanalyse aktuell halten. Für den Aufstieg sind darüber hinaus Abschlüsse wie der IT-Fachwirt, Fachwirt für Computer-Management, geprüfter IT-Projektleiter oder der Betriebswirt beliebt.

Aber auch ein Studium kannst du anschließen. Passende Studiengänge sind:

Im Job warten Felder wie Projektmanagement, IT-Consulting oder Prozessoptimierung. Die Nachfrage ist grundsätzlich hoch, weil Unternehmen kontinuierlich digitaler werden. Als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement kannst du so deine Karriere gezielt planen und dein Gehalt Schritt für Schritt steigern.

Fazit: Sichere Zukunftsaussichten als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement

Der Beruf Kaufmann für Digitalisierungsmanagement ist genau richtig, wenn du IT magst und wirtschaftlich denken kannst. Du arbeitest an echten Projekten, verbesserst Prozesse und gibst Unternehmen einen digitalen Schub. Darüber hinaus bieten sich dir klare Zukunftschancen in vielen Branchen.

Die Ausbildung ist praxisnah, gut strukturiert und macht dich fit für den Arbeitsmarkt. Beim Gehalt startest du solide und kannst mit Erfahrung deutlich wachsen. Wenn du dich weiterbildest, etwa zum IT-Fachwirt, Projektleiter oder mit einem Studium, hast du in der Regel zudem beste Karten für Verantwortung und mehr Einkommen.

Noch Fragen? Wirf einen Blick in unser FAQ

Der Arbeitsmarkt für Kaufmann für Digitalisierungsmanagement ist sehr stabil, weil fast jedes Unternehmen digitale Projekte plant. Du findest Jobs in Verwaltung, Handel, Industrie oder IT-Dienstleistung. Viele Stellen sind unbefristet und bieten gute Aufstiegschancen. Als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement kannst du später auch in Projektmanagement, IT-Consulting oder Prozessoptimierung wechseln. Die Nachfrage steigt besonders dort, wo Abläufe automatisiert, Daten ausgewertet und neue Software eingeführt wird.

Ja, der Beruf Kaufmann für Digitalisierungsmanagement ist auch für Quereinsteiger machbar, wenn du schon mit IT, Office-Programmen oder Prozessen gearbeitet hast. Wichtig ist, dass du Lernbereitschaft, technische Neugier und Verständnis für Abläufe mitbringst. Viele Betriebe schätzen Quereinsteiger, weil sie Praxiswissen haben. Als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement kannst du dein Vorwissen gut in Projekte einbringen. So fällt dir die Umschulung oder Ausbildung oft leichter.

Als Kaufmann für Digitalisierungsmanagement solltest du strukturiert arbeiten können und keine Angst vor Zahlen, Daten und IT-Systemen haben. Du brauchst logisches Denken, Organisationstalent und eine sorgfältige Arbeitsweise. Kommunikation ist wichtig, weil du Fachbereiche berätst und Anforderungen sammelst. Ein Kaufmann für Digitalisierungsmanagement profitiert außerdem von Neugier, Teamfähigkeit und sicherem Umgang mit gängigen Programmen.

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