Ökonom / Ökonomin
Ausbildung & Beruf
Aktualisiert am 10.04.2026
Was macht ein Ökonom (m/w/d)?
Als Ökonom untersuchst du wirtschaftliche Zusammenhänge und hilfst dabei, gute Entscheidungen zu treffen. Du wertest Zahlen aus, vergleichst Entwicklungen und suchst nach Lösungen, wie Geld, Personal oder andere Ressourcen sinnvoll eingesetzt werden sollen. Je nach Schwerpunkt arbeitest du eher praktisch im Unternehmen oder stärker analytisch in Forschung und Beratung.
Typische Aufgaben sind zum Beispiel Planungen im Finanzbereich, Auswertungen zu Märkten, Berechnungen für Investitionen oder Empfehlungen für neue Strategien. Auch Themen wie Controlling, Marketing, Einkauf, Personal oder Logistik können dazugehören.
Wo kann ich als Ökonom arbeiten?
Wer als Ökonomin tätig ist, arbeitet zumeist im Büro. Mittlerweile ist in vielen Firmen auch teilweise oder dauerhaftes Homeoffice möglich.
Du findest Arbeit in der öffentlichen Verwaltung, bei Banken oder Versicherungen, aber auch bei Marktforschungsinstituten oder in der Unternehmensberatung.
Die Arbeitszeiten als Ökonom sind meist recht regelmäßig, weil viele Aufgaben im Büro und zu normalen Geschäftszeiten erledigt werden. Häufig arbeitest du tagsüber an Analysen, Berichten, Präsentationen oder Besprechungen. Trotzdem ist der Beruf nicht immer komplett planbar. Wenn wichtige Projekte laufen, Monatsabschlüsse anstehen oder Zahlen kurzfristig ausgewertet werden müssen, können Überstunden dazukommen. Wochenendarbeit ist dagegen eher nicht die Regel, kann in einzelnen Branchen aber vorkommen. In größeren Unternehmen oder Beratungen sind außerdem Dienstreisen möglich.
Ausbildungsorte als Ökonom
Wie viel verdient ein Ökonom?
Als Ökonom kannst du typischerweise mit einer Gehaltsspanne von 4.808 bis 6.157 Euro rechnen. Das Gehalt hängt aber stark davon ab, wo du arbeitest und welchen Schwerpunkt du mitbringst. In großen Unternehmen, im Finanzbereich oder für spezialisierte Aufgaben wirst du oft überdurchschnittlich gut bezahlt. Und auch dein Abschluss spielt eine Rolle: Mit Bachelor startest du oft solide, mit Master oder erster Berufserfahrung steigen die Chancen auf mehr Gehalt. Wichtig ist deshalb nicht nur die Berufsbezeichnung, sondern auch Branche, Region, Unternehmensgröße und dein konkreter Aufgabenbereich.
Wie viel verdient eine Ökonomin in der Ausbildung?
Während des Studiums verdienen angehende Ökonomen noch kein Geld. Für ein Studium an einer privaten Hochschule können sogar Studiengebühren anfallen.
Doch es gibt staatliche Unterstützung, die dir bei der Finanzierung deines Studiums hilft. Als Studierender kannst du nämlich BAföG beantragen.
Wie läuft die Ausbildung zum Ökonom ab?
Willst du später als Ökonomin tätig sein, solltest du ein Studium der Wirtschaftswissenschaften absolvieren. Möglich ist auch ein Duales Studium, bei dem du Theorie an der Hochschule mit Praxis im Unternehmen verbindest. Dort lernst du wirtschaftliche Grundlagen und setzt sie direkt im Betrieb ein. Anders als in einer klassischen Ausbildung sitzt du also nicht nur in der Berufsschule, sondern besuchst Vorlesungen, Seminare und Übungen. Gleichzeitig schreibst du Hausarbeiten, wertest Daten aus und bearbeitest Praxisaufgaben.
Ökonom ist keine geschützte Berufsbezeichnung, daher gibt es auch keine klassische Ausbildung, um Ökonom zu werden. In den meisten Fällen führt dich ein Hochschulstudium in diesem Beruf. Arbeitgeber setzen zudem oft einen Master voraus, um dich als Ökonom einzustellen. Andere passende Studiengänge sind:
- Economic Studies
- Volkswirtschaftslehre (VWL)
- Wirtschaftspsychologie
Zum Studium gehören meist auch Praxisphasen oder Praktika. Hier kannst du dich schon an mögliche Aufgabenfelder herantasten.
Wie lange dauert die Ausbildung als Ökonom?
Der grundlegende Bachelor-Studiengang dauert meist 3 Jahre (6 Semester). Hängst du noch einen Master an, studierst du in der Regel weitere 2 Jahre.
Was sind die Ausbildungsinhalte als Ökonom?
Im Studium lernst du nicht nur, wie Unternehmen Geld verdienen. Du verstehst auch, warum Märkte so funktionieren, wie Entscheidungen entstehen und wie man Zahlen richtig bewertet. Typische Inhalte sind zum Beispiel:
- Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft
- Mathematik, Statistik und Datenanalyse
- Rechnungswesen, Investition und Finanzierung
- Controlling, Marketing und Unternehmensführung
Dazu kommen oft wissenschaftliches Arbeiten, rechtliche Grundlagen und je nach Schwerpunkt weitere Wahlmodule. So baust du ein breites Fundament auf und kannst später gezielt einen Bereich wählen, der zu dir passt. Genau das ist wichtig, weil Ökonomen in sehr unterschiedlichen Jobs arbeiten und deshalb nicht alle im Studium dasselbe vertiefen.
Für den Einstieg brauchst du meist Abitur, Fachabitur oder eine andere passende Hochschulzugangsberechtigung. Fachlich hilft es dir sehr, wenn du keine Angst vor Mathe, Statistik und längeren Texten hast. Noch wichtiger ist aber, dass du wirtschaftliche Themen wirklich spannend findest und bereit bist, Zusammenhänge gründlich zu verstehen. Gute Voraussetzungen sind außerdem analytisches Denken, Konzentration und Sorgfalt.
Wenn du gern recherchierst, Daten vergleichst und Entscheidungen logisch begründest, passt der Beruf oft gut zu dir. Auch Englisch kann wichtig sein, weil Fachbegriffe, Studieninhalte oder spätere Jobs häufig international ausgerichtet sind. Ein perfekter Notenschnitt ist nicht alles, echtes Interesse aber schon.
- Mathe
- Wirtschaft
- Englisch
- Eigenständige Arbeit
- Analytische Fähigkeiten
- Interesse an Zahlen und Statistik
- Umfeld: Büro
- Bildschirmarbeit
- ggf. Dienstreisen
Ähnliche Ausbildungsberufe
Nach dem Bachelor kannst du direkt ins Berufsleben starten, zum Beispiel in Controlling, Marketing, Finanzen oder Beratung. Für Führungspositionen ist jedoch oft ein Master sinnvoll oder sogar üblich. Mit weiterer Berufserfahrung kannst du später mehr Verantwortung übernehmen, Projekte leiten oder dich auf ein Fachgebiet spezialisieren. Denkbar sind Schwerpunkte wie Wirtschaftspolitik, Marktforschung, Personal, Logistik, Rechnungswesen oder Unternehmensstrategie.
Auch ein Wechsel in Forschung, öffentliche Institutionen oder Verbände ist möglich. Der Beruf bietet dir also gute Entwicklungschancen, wenn du dich fachlich weiterbildest. Gerade die Kombination aus Analyse, Praxiswissen und Spezialisierung macht dich auf dem Arbeitsmarkt interessant.
Der Beruf Ökonom passt gut zu dir, wenn du Wirtschaft nicht nur spannend findest, sondern auch wirklich verstehen willst. Wichtig ist dabei vor allem ein Punkt: Meist führt der Weg nicht über eine klassische Ausbildung, sondern über ein Studium oder Duales Studium. Genau dadurch bekommst du aber viel Fachwissen und oft auch gute Karrierechancen. Du kannst später in Unternehmen, Banken, Beratungen, Forschungseinrichtungen oder im öffentlichen Dienst arbeiten.
Gleichzeitig bleibt der Beruf flexibel, weil du dich auf viele Themen spezialisieren kannst. Wenn du gern mit Zahlen arbeitest, logisch denkst und wirtschaftliche Entwicklungen einordnen willst, ist Ökonom ein vielseitiger und zukunftsstarker Berufsweg für dich.
Gerade hast du als Ökonom sehr ordentliche Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Viele Unternehmen suchen Leute, die Daten auswerten und Entwicklungen erklären. Typische Jobs findest du in Firmen, Beratung, Banken oder im öffentlichen Dienst. Du steigst meist nach einem Studium in Wirtschaft ein und kannst dich als Ökonom später auf Analyse, Controlling oder Marktforschung spezialisieren.
Ja, du kannst auch als Quereinsteiger Ökonom werden. Am einfachsten klappt es, wenn du schon Erfahrung in Bereichen wie Controlling, Finanzen oder Datenanalyse hast. Oft hilft dir ein berufsbegleitendes Studium in Wirtschaft oder eine passende Weiterbildung. So sammelst du Schritt für Schritt Wissen und qualifizierst dich für Jobs als Ökonom in Unternehmen.
Für den Job brauchst du vor allem ein gutes Verständnis für Zahlen als Ökonom. Du solltest logisch denken können, einfache Zusammenhänge schnell erkennen und strukturiert arbeiten. Wichtig sind Mathe-Grundlagen, etwas Statistik und sichere Arbeit mit Tabellen und Präsentationen. Außerdem punktest du als Ökonom mit klarer Kommunikation, Teamfähigkeit und Spaß an wirtschaftlichen Themen.
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