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Straßenwärter – Ausbildung & Beruf

Wir benutzen sie so gut wie täglich und könnten uns ein Leben ohne sie nur schwer vorstellen: unsere Verkehrswege. Straßenwärter kümmern sich darum, dass wir uns jederzeit sicher und bequem auf unseren Straßen fortbewegen können.

Was macht ein Straßenwärter?

Straßenwärter sind für die Instandhaltung von Verkehrswegen zuständig und sorgen dafür, dass der Verkehr sicher und reibungslos fließt. Dazu beheben sie unter anderem Schäden an den Fahrbahnen, beseitigen Verschmutzungen, stellen Verkehrsschilder und Ampeln auf oder sichern Unfallstellen und Baustellen. Auch die Pflege der Grünflächen und zum Beispiel das Zurückschneiden von Sträuchern am Fahrbahnrand gehört zum Aufgabengebiet. Im Winter kümmern sich Straßenwärter um geräumte und gestreute Straßen. Für ihre vielfältigen Aufgaben verwenden sie spezielle Maschinen, Geräte und Fahrzeuge.

In der Ausbildung lernst du auch, wie man Grünflächen anlegt und pflegt, was beim Winterdienst zu beachten ist und wie man Gefahrenstellen erkennt und absichert.

Später arbeitest du fast nur im Freien und bist an wechselnden Einsatzorten im Verkehrsraum tätig. Dabei bist du oft mit Nutzfahrzeugen unterwegs.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK, Prüfungsausschuss, der von der zuständigen Stelle errichtet wird

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Straßenwärter. In der Vergangenheit hatten fast alle Azubis den Real- oder Hauptschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Ein sehr geringer Prozentsatz der Ausbildungsanfänger wurde ohne Schulabschluss eingestellt.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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Bildnachweis: „Straßenwärter bei der Arbeit" © xtrekx / Shutterstock.com